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TSV Riedlingen: "Wir hätten auf jeden Fall mehr Punkte holen können"

FuPa-Teamcheck: TSV Riedlingen sucht Stabilität und schnelle Sicherheit

von Matthias Kloos · 21.01.2026, 11:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Alexander Sättele

Der TSV Riedlingen steht in der Landesliga, Staffel 4, mitten im breiten Kampf um den Klassenerhalt. Platz 14, 19 Punkte nach 16 Spielen und eine Liga, in der sich laut Trainer Raphael Sontheimer „über die Hälfte der Liga“ im Abstiegskampf befindet. Zwischen Systemumstellung, späten Stabilisierungseffekten und neuem Personal soll die Rückrunde nun Klarheit bringen.

Ein klar strukturierter Start in die Vorbereitung

„Wir starten mit der Vorbereitung am 26.01.“, sagt Trainer Raphael Sontheimer. "Besondere Teambuildingmaßnahmen stehen nicht auf dem Plan. Ein kleines Highlight wird wie immer unser kurzes Trainingslager, wo natürlich das Team Building auch eine Rolle spielt.“

Ein gelungener Auftakt, der Orientierung gab

„Wir sind gut gestartet mit dem Sieg gegen SSG Ulm“, blickt Sontheimer zurück. Dieser Erfolg war mehr als nur ein Dreier: „Das war vor allem wichtig, sich wieder auf eine normale Liga umzustellen, weil es in der Aufstiegsrunde vergangene Runde für uns um nichts mehr ging.“ Der TSV musste nach einer besonderen Vorsaison erst wieder lernen, in jedem Spiel maximal gefordert zu sein.

Systemwechsel mit Anlaufzeit

Nach dem Auftakt folgte jedoch eine Phase, die Geduld erforderte. „Allerdings brauchten wir dann die Zeit, um uns in unserem neuen System zurechtfinden zu können. Das lief nicht alles reibungslos ab. Wir hatten des Öfteren auch harte Rückschläge aufzuarbeiten.“, erklärt der Trainer.

Späte Stabilisierung und verpasste Chancen

Trotz der Schwierigkeiten fand Riedlingen gegen Ende der Hinrunde wieder Tritt. „Nach der schwierigen Phase sind wir gegen Ende der Hinrunde wieder in die Spur gekommen“, sagt Sontheimer. Die nackten Zahlen belegen das: „Wir hatten sechs Spiele in Folge ohne Niederlage. Allerdings auch zu viele Unentschieden, wo das Quäntchen Glück am Ende nicht immer auf unserer Seite war.“ Der Trainer ist überzeugt: „Wir hätten auf jeden Fall mehr Punkte holen können. Wir haben zum anderen aber auch gesehen, dass wir gegen jede Mannschaft punkten können. Die Ausnahme war Türkspor.“

Offensive schneller angepasst als die Defensive

In der Analyse der Systemumstellung erkennt der Trainer klare Unterschiede zwischen den Mannschaftsteilen. „Nach vorne hat die Systemumstellung schnell gefruchtet. In der Defensive haben wir eine längere Findungsphase gehabt, allerdings auch geschuldet von verletzten Spielern“, sagt Sontheimer. Erst ab Oktober habe sich das Bild gewandelt: „Konstant waren wir dann ab Oktober, wo wir auch die Defensive besser in den Griff bekommen haben.“

Der klare Fokus auf den Klassenerhalt

Unser Ziel ist ganz klar“, betont Sontheimer. „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt fix machen. Da bin ich sowie meine Mannschaft auch zu 100 Prozent überzeugt, dass wir das schaffen.“ Angesichts der engen Tabelle ist es entscheidend, frühzeitig Abstand zu gewinnen.

Gezielte Verstärkung für die Rückrunde

„Abgänge gibt es keine“, stellt Sontheimer klar. Dafür kommen zwei neue Spieler hinzu: „Christoph Buck und Lukas Renz kommen von der SGM Ertingen/Binzwangen und werden uns in der Rückrunde direkt verstärken.“

Der Blick auf die Liga

„Meister wird eindeutig Türkspor Neu-Ulm“, sagt Sontheimer. Dahinter sieht er ein breites Feld. „Da es noch eine sehr lange Runde ist und wird, glaube ich, dass um den Abstieg über die Hälfte der Liga kämpft.“ Die Tabelle bestätigt diesen Eindruck: Zwischen Platz 8 und Platz 14 liegen nur wenige Punkte, Riedlingen steht mit 19 Zählern auf Rang 14.