– Foto: Frank Burghart

Mingolsheim geht mit Vorsprung in die Zwangspause

enges Tabellenmittelfeld in der Kreisliga +++ Aufsteiger Forst und Rheinhausen spielen solide Rolle +++ Pause soll zum Auskurieren von Verletzungen genutzt werden

Mittlerweile ruht der Spielbetrieb seit fast zwei Wochen. Wir haben aber noch die Stimmen zum siebten Spieltag sowie ganz generelle Meinungen bei den Vereinen eingeholt.

Menzingen
abg.
Wiesental

0:1 unterlag der SV Menzingen in Flehingen. Für Moritz Bahm war das knappe Ergebnis eine sehr unglückliche Niederlage: „Kämpferisch war das bis jetzt mit Abstand die beste Mannschaftsleistung. Wir hätten uns mindestens einen Punkt verdient gehabt. Umso ärgerlicher ist demnach die Niederlage.“
So fasst die Niederlage in Flehingen den bisherigen Saisonverlauf des Ligazehnten fast schon zusammen, wenn man sich das knappe Fazit Bahms vor Augen führt: „Mit der bisherigen Leistung sind wir ganz zufrieden. Mit der daraus resultierenden Punkteausbeute jedoch nicht. Da war definitiv mehr drin.“
Ähnlich knapp gestaltet Bahm die Suche nach Optimierungsbedarf: „Uns hat ab und zu schlichtweg das Glück gefehlt, aber wenn wir etwas verbessern sollten, dann ist es die Chancenverwertung.“
Bleibt noch der allgemeine Ausblick Bahms: „Ich hoffen natürlich, dass wir noch vor der regulären Winterpause wieder Fußball spielen dürfen. Realistisch glaube ich jedoch, dass es vor dem Frühjahr keinen Restart geben wird.“

Trotz Führung reichte es in Ubstadt für den FV Wiesental nicht zum Punktgewinn. Die Enttäuschung hielt bei Kristian Tomasovic noch lange an: „Auch Tage später kann ich das Spiel beim FV Ubstadt nicht richtig bewerten. Wir fangen sehr gut an und gehen verdient in Führung. Ubstadt konnte aber noch in der ersten Halbzeit durch einen Sonntagsschuss und einen tollen Eckball-Kopfball-Treffer in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas mehr vom Spiel, aber nach vorne konnten wir zu wenige gefährliche Akzente setzen. Durch einen Freistoß aus kurzer Distanz war die Chance zum Ausgleich, aber Kai hielt diesen überragend. So stehen wir am Ende mit leeren Händen. Wir müssen das akzeptieren bzw. respektieren, obwohl das etwas schwer fällt.“
So bleibt der FVW auf Rang 13. Auch wenn man ein schweres Auftaktprogramm gehabt hat, dürfte man sich den Saisonverlauf schon ein wenig anders vorgestellt haben. In diese Wunde legt Tomasovic die Wunde: „Mit unserer bisherigen Leistung können wir nicht zufrieden sein. Fünf Punkte aus sieben Spielen sind eindeutig zu wenig. Natürlich müssen wir auch sehen, dass wir mit Mingolsheim, Stettfeld und Flehingen bereits die drei Topteams hatten. Aber aus den Spielen gegen den TSV Wiesental, den FV Neuthard, den FC Forst und den FV Ubstadt hätten es ruhig mehr als nur fünf Punkte sein können. Wenn man allerdings ehrlich ist, dann wären mehr Punkte vielleicht auch nicht verdient gewesen. Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch, trotzdem dachte ich, dass wir vielleicht schon weiter wären. Dem ist aber nicht so. Es könnte für uns noch eine sehr schwere Saison werden, wenn wir den Schalter nicht umgelegt bekommen.“
Daher ist für Tomasovic auch klar, dass es einer generellen Steigerung bedarf: „Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern.“ Ein leuchtendes Beispiel benennt er dabei: „Trotzdem hatten wir mit Ümit Basar einen Lichtblick. Er trainiert regelmäßig und dann sieht man auch, wozu er zu leisten im Stande ist. Ich hoffe, er macht so weiter.“
Beim Ausblick auf die aktuelle Situation hat der FVW-Verantwortliche die Gesamtsituation des Amateurfußballs im Blick: „Meine persönliche Meinung ist das wir dieses Jahr nicht mehr spielen können. Ich hoffe, dass wir ab Anfang Februar wieder trainieren können, um dann Anfang März mit der Saison weiter spielen zu können. Ein weiterer Abbruch wäre nicht gut für den Amateurfußball. Ich bin da aber optimistisch und hoffe, dass es Anfang des Jahres wieder weiter geht.“

VfR Kronau
abg.
Ubstadt

Abgesagt wurde die Partie der Kronauer in Forst und so geht es auf Rang sieben in die Pause. Mark Geckler zieht ein gemischtes Fazit: „Durchwachsen trifft es wohl am ehesten, auch was die Punktausbeute angeht. Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen gehen in Ordnung, es hätten mit etwas mehr Konstanz in den Leistungen auch ein oder zwei Punkte mehr sein können. Aber man muss ehrlich sein – mit etwas weniger Glück auch ein paar Punkte weniger. Die letzten beiden Spiele waren defensiv in Ordnung, aber offensiv fehlte die Durchschlagskraft, der absolute Wille, ein Tor erzielen zu wollen. Durch die beiden Nullnummern kann man bis zu diesem Zeitpunkt eben nur von einer ordentlichen, durchschnittlichen Runde reden.“
Daher drängt sich die Frage nach dem Verbesserungspotenzial schon ein wenig auf. Geckler beantwortet sie folgendermaßen: „Ich finde, unser Torverhältnis von 7:7 sagt fast alles. Wenn man dann noch das 3:3 in Stettfeld abzieht, dann haben wir in fünf Spielen nur vier Tore bekommen, was absolut in Ordnung ist. Auf der anderen Seite haben wir aber leider auch nur vier Tore in fünf Begegnungen erzielt, was eindeutig zu wenig ist. Da müssen wir den Hebel ansetzen, im Offensivspiel allgemein und in der Chancenverwertung im speziellen.“
Wann wieder gespielt werden kann, weiß der Kronauer Verantwortliche nicht: „Da sind wir Vereine leider das letzte Glied in der Kette und können da überhaupt nichts beeinflussen. Da müssen wir leider fast alles so hinnehmen, wie es die Entscheider bei Bund, Land und Verband vorgeben.“ Einen Wunsch hat er jedoch abschließend: „Was ich mir allerdings wünschen würde, wäre mehr Flexibilität bei der Termingestaltung, dass hier eventuell die Kreise mehr Freiheiten bekommen. Ich hoffe, dass wir Vereine gehört werden, wenn es darum geht, wie und wann es wieder losgehen soll.“

2:1 ist das FVU-Ergebnis. Zum vierten Mal in Folge gab es das Ergebnis, drei der vier Partien hat Ubstadt gewonnen. „Die Serie war mir jetzt gar nicht so bewusst, aber im Endeffekt nehmen wir das gerne so mit“, so Andreas Bronner, der das Augenmerk aber auf einen für ihn wichtigeren Aspekt legte: „Viel wichtiger ist, dass wir wiederholt einen Rückstand aufgeholt und dann noch zum Sieg gedreht haben. Auch in Menzingen und gegen Flehingen lagen wir 0:1 zurück und das zeigt einfach genau das, worum es geht. Wir können uns in fast alle Bereiche fußballerisch verbessern, was Passspiel, Genauigkeit und andere Dinge anbelangt. Aber wo wir uns kaum verbessern können, ist definitiv die Leidenschaft und der Einsatz. Da sind wir wirklich am Limit und das ist, glaube ich, das, warum wir später dann einfach knapp gewinnen. Wir hauen im Moment alles rein, was in den Knochen hängt. Das fängt aber auch schon bei den Stürmern an. Pascal Schadt und Marvin Krajewski marschieren da vorne neunzig Minuten. Das ist schön anzusehen und wird auch belohnt. Wenn man viel Arbeitet, gibt es irgendwann auch Lohn.“
Durch die neun Punkte hat sich die Viktoria gemausert. Der Achte lief lange hinterher, doch Bronner hat eine Initialzündung ausgemacht: „Ich glaube, dass wir in der Vorbereitung oder auch in den ersten Spielen unserer Unerfahrenheit noch ein bisschen Tribut gezollt haben. Als Schlüsselspiel habe ich da ein bisschen das Rheinhausen-Spiel. Obwohl wir da verloren haben, hatte ich das das Gefühl, dass die Jungs sich im Zweikampfverhalten das erste Mal nicht mehr so verdreschen haben lassen. Bis dahin waren wir im Zweikampfverhalten unheimlich grün und nachlässig. In der Kreisliga ist der Zweikampf die Basis und da waren meine Spieler noch unerfahren. Aber ich glaube, das Rheinhausen-Spiel war dann so eine Art Schlüsselspiel. Wir haben zwar verloren, aber es war ein echter Fight auf dem Platz und ich glaube, ab da sind wir eigentlich in der Kreisliga angekommen. Danach haben wir Woche für Woche immer anständige Partien abgeliefert. In Forst haben wir knapp verloren, dagegen aber gegen Flehingen, Menzingen und Wiesental gewonnen. So ist hinsichtlich der momentanen Verfassung schon traurig, dass wir nicht weiterhin spielen können. Dass die Zahlen in Deutschland das natürlich jetzt nicht unbedingt zulassen und man jetzt irgendwas tun musste, das ist leider so. Ob man dann komplett alles zumachen muss oder nicht, das müssen die Leute entscheiden, die Ahnung davon haben. Wir hoffen halt, dass es jetzt nur vier Wochen Pause sind und es dann irgendwie weitergeht oder wir zumindest trainieren können. Wir freuen uns einfach darauf, dass es weitergeht.“
Die Arbeit mit seiner Mannschaft macht ihm besonders aus einem Grund Spaß: „Die Jungs lernen Woche für Woche. Das muss man ganz klar sagen und das ist ja auch das Schöne. Mein jüngster Spieler ist siebzehn und ich glaube, ich habe noch fünfzehn andere, die nur bis 23 gehen. In dem Alter lernst du jede Woche und das sieht man. Das ist das, was schön ist. Wenn du trainierst und immer wieder siehst, dass die Spieler einen Schritt weitergehen. Das Verbesserungspotenzial ist bei mir in der Mannschaft enorm – in allen Bereichen. Deswegen können wir da auf jeden Fall noch ein paar Schritte nach vorne machen.“
Wann es wieder um Punkte geht, ist auch für Bronner ungewiss: „Wann es weiter geht, ist schwer einzuschätzen. Ich meine, wenn man jetzt vier Wochen Pause macht, hätte man offiziell noch ein Spiel und könnte eventuell noch eins hinten dranhängen, wenn es die Zahlen zulassen. Ansonsten wird es wohl Ende Februar oder Anfang März, denke ich.“

Flehingen
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Mingolsheim

Im letzten Spiel vor dem Abbruch holte sich der FC Flehingen einen knappen Sieg. Das 1:0 gegen Menzingen bedeutete den dritten Dreier in Folge, war aber äußerst schwer erkämpft und auch ein wenig glücklich, wie Patric Gutknecht einräumte: „Das war eine schwierige Aufgabe. Die Menzingen haben unsere Taktik aus dem Stettfeld-Spiel kopiert und wir haben schlecht ins Spiel gefunden. Auf der Gegenseite boten sich dem SVM durchaus Chancen, die Führung zu machen. Diese erzielten wir dann kurz vor der Pause, doch nach dem Seitenwechsel drückte uns Menzingen hinten rein. Als wir dann noch in Unterzahl agieren mussten, habe ich umgestellt. Wir haben uns nur noch auf die Verteidigung beschränkt und hier dann auch besseren Zugriff gefunden. So blieb es beim 1:0, das durchaus etwas glücklich war.“
In die Zwangspause geht der FCF damit mit viel Rückenwind, ist man mittlerweile doch erster Verfolger der Mingolsheimer. „Ich bin mit Platz zwei sehr zufrieden. Wir haben gute und weniger gute Leistungen gebracht, aber im Endeffekt war das eigentlich schon fast das Maximum an Punkten. Hier sehe ich, wie sich das in den letzten Wochen entwickelt hat mit gesperrten und verletzten Spielern. Wir konnten personell eigentlich nie von der Bank nachlegen. Das Ubstadt-Spiel ist uns rausgegangen ist, da hat die Einstellung nicht gestimmt. Aber das gleicht sich dann irgendwo oft aus, weil wir in Stettfeld recht glücklich gewonnen haben. Wir sind sehr zufrieden und hätten jetzt gerne noch das Spiel gemacht gegen Mingolsheim. Schade, dass es jetzt leider so kurzfristig dann doch abgesagt worden ist, aber im Großen und Ganzen sind wir mit der bisherigen Leistungen zufrieden, vor allem von der Punktausbeute her“, kommentiert Gutknecht das bisher Erreichte.
Allerdings sieht er auch weiterhin Möglichkeiten zur Steigerung, die er folgendermaßen skizziert: „Verbesserungspotential gibt's immer. Wo wir uns noch verbessern müssen, ist gerade das Spiel mit dem im Ballbesitz. Wenn wir im Ballbesitz haben, finden wir nicht immer die Lösungen. Wir sind nicht gerade die Mannschaft, die jemanden bespielen kann, wenn sich die Mannschaft zurückzieht. Da arbeiten wir im Training immer dran, dass wir da wirklich noch besser werden und entsprechende Lösungen finden – dass wir geduldig sind, dass wir den Ball in unserer Reihe halten, dass wir natürlich auch cleverer sind. Aber insgesamt haben wir als Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gemacht. Defensiv stehen wir sehr, sehr gut. Das ist immer unser oberstes Gebot und am Umschaltspiel arbeiten wir.“
Bleibt zuletzt also die Frage nach dem Ausblick. Hier wagt sich Flehingens Trainer nicht weit aus dem Fenster: „Ich persönlich glaube nicht, dass dieses Jahr überhaupt noch einen Ball rollt. Es würde mich zwar freuen, wenn wir Anfang Dezember wieder einsteigen könnte, aber ich halte das nicht für umsetzbar. Ich denke, dass es dieses Jahr nichts mehr wird. Wie das dann nächstes Jahr funktioniert oder welche Einschränkungen vorliegen, das kann und möchte ich nicht beurteilen. Ich hoffe nur und wünsche es mir, dass man so bald wie möglich wieder auf den Sportplatz zurück kann, weil das damals schon eine schwere Zeit war und es jetzt wieder eine schwere Zeit ist. Zudem denke ich, dass die meine Mannschaft und die ganze Liga sich schön an die Hygienevorschriften gehalten haben und auch alles gut funktioniert hat. Ich kann's nicht ganz nachvollziehen, dass jetzt das Spiel am letzten Sonntag abgesagt habe. Aber na ja, das muss man so hinnehmen und akzeptieren. Ich würde mir wünschen, dass wir bis tief in den Dezember spielen, wenn es die Platz- und Witterungsverhältnisse zulassen und es natürlich pandemiebedingt möglich ist. Das bleibt allerdings abzuwarten, vorstellen kann ich mir das weniger. Wie man ausgefallene Spiele im neuen Jahr aufholen möchte, das weiß ich nicht. Das wird man zu gegebener Zeit dann sehen.“

Im letzten Spiel vor der Zwangspause musste der TuS Mingolsheim erstmals die Punkte teilen. Gegen Verfolger Stettfeld gab es für den TuS ein 2:2. „Ich denke, das Unentschieden ist ein gerechtes Ergebnis, da Stettfeld in der ersten Halbzeit und wir in der zweiten Halbzeit Vorteile hatten. In der ersten Halbzeit sind wir nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Das lag nicht nur an eigenen Unzulässigkeiten, sondern vor allem an sehr gut eingestellten Stettfeldern. In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas umgestellt und in Punkto Einstellung ein anderes Gesicht gezeigt“, konnte Andreas Schmidt mit der Punkteteilung leben.
Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang zwei und dementsprechend ist die Stimmung in Mingolsheim. „Natürlich können wir als Tabellenführer sehr, sehr zufrieden sein“, so Schmidt, der der Pause auch positive Aspekte abgewinnt: „Trotzdem können wir uns darauf natürlich nicht ausruhen und müssen aufpassen, dass wir nicht nachlässig werden. Es ist sicherlich sehr schade, dass die Saison unterbrochen wurde, aber auf der anderen Seite können sich unsere jetzt schon zahlreichen angeschlagenen Spieler richtig auskurieren und so wieder für den wichtigen und notwendigen Konkurrenzkampf sorgen, um die Spannung in der Mannschaft hoch zu halten.“
Schmidt rechnet damit, dass der Ball erst wieder im neuen Jahr rollt: „Ich gehe nicht davon aus, dass dieses Jahr nochmal gespielt wird. Ich hoffe, dass man vielleicht Anfang bis Mitte Februar wieder mit der Meisterschaft anfangen und die restlichen Spiele vielleicht unter der Woche nachholen kann. Man sollte dann aber auch wieder mit dem achten Spieltag beginnen, um einen gerechten Verlauf zu gewährleisten. Am wichtigsten ist aber, dass alle gesund bleiben.“

Stettfeld
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TSV Wiesenta

Als erste Mannschaft konnte der TSV Stettfeld dem TuS Mingolsheim einen Punkt abringen. Das 2:2 ging für Elvis Karam in Ordnung: „Über 90 Minuten betrachtet war es ein gerechtes Ergebnis. Die erste Halbzeit gehörte klar uns, die zweite dem TuS. Insgesamt standen sich zwei starke Mannschaften gegenüber. Es war ein sehr intensives Spiel und in meinen Augen auch ein gutes Niveau. Wenn sich zwei starke Mannschaften gegenüber stehen, dann gibt es meist kein Spektakel, aber wir Trainer bewerten das anders.“ Mit dem Schiedsrichter war Karam indes nicht einverstanden: „ Ich ärgere mich nur über den Elfmeter zum 1:1. So eine falsche Entscheidung habe ich selten erlebt. Nachdem unser Spieler den Ball abgrätscht hat und diesen bereits wieder am Fuß führt, kommt urplötzlich der Pfiff. Der TuS-Spieler kam von der Grätsche ins Straucheln und rennt unabsichtlich in unseren Tormann rein. Wer jetzt dachte der Pfiff kam wegen der Grätsche, lag falsch. Unser Tormann bekam Gelb und die Tatsache, dass er da herum stand, war Grund genug für einen Elfmeter. Das war nicht die einzige schlechte Entscheidung, wohlgemerkt auf beiden Seiten.“
Der Trainer des Ligadritten zieht auch insgesamt ein positives Fazit: „Mit der Art und Weise, wie wir spielen, bin ich bisher ganz zufrieden. Die Leistung war eigentlich in jedem Spiel gut. Ich kann keinem absprechen, dass er zu wenig gemacht hat. Hervorheben möchte ich die Trainingsbeteiligung, das war schon top und besser geht meiner Meinung nach nicht.“
Es hätten aber mehr Punkte sein können. Deshalb will Karam an einer Stelle den Hebel ansetzen: „Unzufrieden bin ich mit der Punkteausbeute. Wir haben leider schon fünf Punkte liegen lassen. Eine klare Führung und ein total überlegen geführtes Spiel haben wir verschenkt, weil wir immer wieder riesige Torchancen vergeben. Hier müssen wir uns verbessern.“
TSV-Coach Karam erwartet den Wiederbeginn schließlich erst für das neue Jahr: „Ich gehe davon aus, dass 2020 kein Fußball mehr gespielt wird und die Winterpause damit vorgezogen ist. Ich hoffe auf eine kleine Wintervorbereitung und den Start im März. Dann haben wir genug Zeit, die Saison ordentlich zu beenden.“

Nach der Absage der Partie gegen Karlsdorf geht der TSV Wiesental als Sechster in die Pause. „Resümierend sind wir mit den ersten sechs Spielen sehr zufrieden. Nach einer sehr schleppenden Vorbereitung mit vielen Rückschlägen, insbesondere dem verlorenen Pokalfinale, sind wir mit zwei Siegen gegen Ubstadt und Forst perfekt gestartet. Dieser Start war für die Moral enorm wichtig. Dann folgte schon das große Derby, bei dem beide Mannschaften mit dem Unentschieden leben konnten. Die zwei Niederlagen gegen Neuthard und Odenheim waren teilweise durch einfache Fehler selbst verschuldet. In solchen Spielen müssen wir cooler und abgezockter spielen, um Punkte mitzunehmen. Der Sieg gegen Neudorf war dann eher in die Spalte ‚Dreckiger Sieg‘ einzuordnen“, so Tim Ronecker, der mit einem lachenden Auge auf das ausgefallen Spiel gegen den FCK schaut: „Wäre das Spiel gegen Karlsdorf nicht abgesagt worden, würden wir jetzt eventuell mit dem Tabellenplatz drei in die Corona-Pause gehen, was für uns das absolute Maximum wäre.“
Insgesamt ist die Entwicklung also weiterhin erfreulich beim TSV. Ronecker verweist auch auf ganz individuelle Beispiele: „Wir haben diese Saison wieder einen breiten Kader und auch sehr gute Entwicklungen zu verzeichnen. Stassen, Zentner, Galieni sind hierfür positive Beispiele. Des Weiteren sind wir sehr froh, unseren kreuzbandverletzten Kapitän Kolb wieder auf dem Platz zu sehen.“
Abschließend hat Ronecker zwei Wünsche für die Zukunft: „Es wird wichtig sein, dass jeder einzelne Spieler sich in der Corona-Pause fit hält und wir hoffen natürlich alle, dass wir bald wieder der geilsten Sportart der Welt nachgehen können.“

Karlsdorf
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Rheinhausen

Durch die ausgefallene Partie beim TSV Wiesental bleibt der FC Karlsdorf auf Rang elf – nur einen Zähler vor Schlusslicht Neudorf. In seiner bisherigen Rückschau legt Goran Barisic aber zunächst einen ganz anderen Schwerpunkt: „Zuerst möchte ich sagen, dass ich sehr froh, bin bei der Germania als Trainer arbeiten zu dürfen. Ich habe einen sehr guten Verein mit einem sehr guten Umfeld und tollen Arbeitsbedingungen und super Fans. Alles hat auf Anhieb geklappt und gepasst.“ Dann rekapituliert er die bisherigen Spiele: „Konkret muss ich sagen dass ich sehr zufrieden bin mit der Leistung meiner Mannschaft. Nur die Ergebnisse stimmen nicht, weil wir zu wenig Punkte geholt haben. Wir haben nur im Spiel gegen Mingolsheim verdient verloren. Alle andere Spielen waren wir gleichwertig, oft sogar besser, aber die Punkte sind an die Gegner gegangen. Wir haben nie gejammert, weil wir so oft verletzungsbedingt einige Spieler ersetzen mussten. Ich muss noch erwähnen, dass wir Kristian Bartolovic nicht eine Minute spielen sehen konnten. Er hat eine sehr große Rolle in unseren Planungen gespielt. Leider war die Verletzung war sehr hartnäckig, so dass er nicht spielen konnte. Er hat am Anfang der Vorbereitung gezeigt, welches Talent in ihm steckt. Wir haben nicht einmal mit meiner Wunschelf gespielt, aber trotzdem waren wir nicht so schlecht, wie Tabellenplatz und Punktekonto sind. Normalerweise hätten wir vier Punkte mehr wir verdient gehabt, dann wäre alles ok.“
Woran es krankt, weiß der Trainer daher: „Wir haben unsere Chancen nicht zu Toren gemacht. Wir haben so oft mehr Chancen gehabt als der Gegner, aber bei uns gab es oft eine Chance für Gegner, die dann gleich ein Tor gewesen ist. Wir haben viele junge Spieler, die noch Zeit brauchen, um die ein oder andere Situation etwas cleverer zu lösen.“ Bange ist ihm allerdings nicht: „Einige Spieler haben jetzt schon gezeigt, wie viel Talent sie haben. Sie haben bewiesen, dass der Weg, den der Vorstand gehen will, richtig ist und dass sich in Karlsdorf keiner sorgen machen muss für die Zukunft.“
Barisic erwartet die Rückkehr in den Ligabetrieb im neuen Jahr: „Wir hoffen, dass Pause nicht so lange dauert und wir wieder spielen dürfen, aber erst im neuen Jahr, nach einer normalen Vorbereitung. Trotz allem geht die Gesundheit vor, obwohl bin ich der Meinung war, dass der Amateurfußball auch sehr gute Konzepte gegen Corona gehabt hat.“

Mit einem 3:0 schickte der TSV Rheinhausen die Gäste aus Neudorf nach Hause. „Nach zwei ansprechenden Leistungen gegen Kronau und Odenheim, gegen die wir jeweils einen Punkt geholt hatten, war es uns wichtig, endlich wieder einen Dreier einzufahren. Das hat man meinen Jungs von Anfang an angemerkt. Nachdem wir einmal Glück hatten, dass Neudorf nicht in Führung geht, hatten wir das Spiel gegen einen tiefstehenden Gegner weitestgehend im Griff. An klaren Torchancen mangelte es jedoch, bis Philipp Litzinger eine Idee hatte und uns mit einem Traumtor in Führung schoss. Wir konnten umgehend das 2:0 nachlegen und ließen nach einer einigermaßen souverän geführten zweiten Hälfte noch das 3:0 folgen. Ich bin mit Ergebnis und Leistung zufrieden“, freute sich Dominik Feuerstein über den gelungenen Auftritt. Weniger erfreulich waren zwei Verletzungen, wie er bemerkte: „Bedauerlicherweise haben sich auf beiden Seiten zwei junge Spieler etwas schwerer verletzt. Bei uns traf es mit Robin Korn einen Spieler, der zuletzt sehr gut in Form war. Ich hoffe, dass die beiden baldmöglichst wieder auf dem Platz stehen können!“
Gerne hätte der TSV noch eine Partie angehängt. „Aus sportlicher Sicht hätte ich am Sonntag gerne nochmal gespielt. Wir hatten eine gute Form, so wäre sicherlich auch etwas Zählbares in Karlsdorf für uns drin gewesen. Aber die Entscheidung, sofort alles auszusetzen, ist natürlich nachvollziehbar und richtig“, meint Feuerstein zur Absetzung des achten Spieltags und der Zwangspause. Aufsteiger Rheinhausen ist in seine Kreisliga-Premierensaison mehr als solide gestartet und grüßt nach sieben Spielen von Rang fünf. Perfekt ist für den Spielertrainer allerdings nicht alles: „Rückblickend auf die ersten sieben Partien können wir mit der Punkteausbeute zufrieden sein. Mich ärgert allerdings, dass wir die ersten beiden Auswärtsspiele taktisch etwas naiv angegangen sind und verloren haben. Da wäre sicherlich mehr möglich gewesen.“
Feuerstein rechnet mit einer Ligafortsetzung frühestens im Jahr 2021. „Ich glaube nicht, dass wir dieses Jahr nochmal spielen werden. Es bleibt die Hoffnung, dass man die Runde dann ab dem kommenden Frühjahr zu Ende spielen kann“, so der TSV-Coach.

Neudorf
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Neuthard

Die nächste Niederlage kassierte die FVgg Neudorf bei Aufsteiger Rheinhausen. 0:3 hieß es am Ende aus Sicht der Gäste. Trainer Senad Nadarevic war nicht nur deshalb mehr als bedient: „Ich zitiere einen Kollegen, der mal sagte ‚lieber sage ich gar nichts mehr, sonst werde ich verhaftet‘. Unglaublich, ich dachte, nach der Woche schlimmer geht es nicht. Doch einer von uns hat sich Wadenbein gebrochen und ein TSV-Spieler hat die Außenbänder ab, gute Besserung an beide Spieler! Mehr kann man dazu nicht sagen. Es ist einfach unfassbar, was da geleitet wurde. Wir haben aktuell fünf Schwerstverletzte Spieler, die erst in ein paar Monaten kommen. Das ist unser Problem.“ Die Akteure auf dem Feld nahm er aber in Schutz: „Trotzdem kann ich denjenigen, die da sind, keinen Vorwurf machen. Sie versuchen es und machen alles dafür, dass es besser wird.
Es läuft also gar nicht für die FVgg. Das räumt der Trainer des Schlusslichts auch unumwunden ein: „Die Leistung in den ersten zwei Spielen war in Ordnung, danach war es nicht gut. Aber die Vorrunde wurde aufgearbeitet und wir wissen woran es lag.“
Wo liegen denn nun die Verbesserungspotenziale? Nadarevic gibt eine knappe Auskunft: „Ja, man hat immer was zu verbessern – gemeinsam arbeiten gegen der Ball, auch nach Balleroberung besser es zu Ende spielen.“
Rückblickend hätte sich Nadarevic übrigens einen frühen Ligastart gewünscht: „Mein Fazit ist: Wir haben zu spät angefangen mit der Runde. Mitte August wäre es möglich gewesen zu spielen und wir wären jetzt fast mit Vorrunde durch.“ Wie geht es nun weiter? „Wohl erst irgendwann im Frühjahr“, so der Neudorfer Trainer.

Eine 0:2-Niederlage kassierte der FV Neuthard gegen Odenheim. Für den FVN war das schon das dritte Spiel in Folge ohne eigenes Tor. „Odenheim war mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel. Dennoch hätten wir zu Beginn mit unseren Chancen in Führung gehen müssen. Leider sind wir dann mal wieder in Rückstand geraten. Wir bekommen in zu vielen Situationen im Mittelfeld einfach keinen Zugriff und sind zu weit weg von unseren Gegenspielern. In dieser Phase der Saison sind wir derzeit nicht die Mannschaft, die daran glaubt, einen Rückstand zu drehen. Nach einem Rückstand gehen bei zu vielen Spielern die Köpfe nach unten, so dass das Spiel mit dem 0:1 eigentlich schon vorbei war“, kommentierte Kai Zimmermann das Ergebnis.
Die Situation in Neuthard ist also weiterhin schwierig. „Generell können wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Uns plagt seit der Vorbereitung großes Verletzungspech. Im Abschlusstraining vor Odenheim hatten wir gerade einmal sieben einsatzfähige Spieler“, verweist Zimmermann vor allem auf Baustellen personeller Natur.
Optimierungsbedarf sieht er allerdings auch im Spiel: „Ich denke, Verbesserungspotenzial haben wir vor allem im Spiel nach vorne. Ein Blick auf die Tabelle reicht dafür aus. Wie haben mit Abstand die wenigsten Tore geschossen. Daran müssen wir ganz klar arbeiten.“
Wann sich der FVN verbessern kann, ist derweil unklar. Zimmermann plädiert dafür, sich die Termine im Dezember möglichst offen zu halten: „Ich glaube, bis zum 20. Dezember sind Nachholspieltage terminiert. Falls im Dezember wieder gespielt werden darf, sollte das unbedingt genutzt werden. Ich halte es für eher unrealistisch alle sieben ausgefallenen Spiele in der Rückrunde unter der Woche auszutragen. Das wäre für die Spieler, aber vor allem für die Verantwortlichen der Vereine eine enorme Belastung. Und eine Saison wie die letzte mit Abbruch wünscht sich keiner.“

Odenheim
abg.
FC Forst

Stark entwickelt hat sich das Punktekonto des FC Odenheim. In Neuthard sammelte die Elf von Luca Hodecker und Kilian Lamsfuß den dritten Sieg innerhalb der letzten vier Partien ein. „Mit der Ausbeute von zehn Punkten aus den letzten vier Spielen sind wir wirklich zufrieden. In Neuthard haben wir zwar nicht sofort zu unserem Spiel gefunden, nach etwa 20 Minuten aber mehr Laufwege im eigenen Ballbesitz gehabt, was uns folglich mehr Möglichkeiten im Spiel nach vorne ermöglichte. Aktuell gelingt es uns, wenige Gegentore zu bekommen, was ein klares Verdienst des guten Defensivverbunds bzw. der gesamten Mannschaft ist! So stand auch gegen die Neuthard hinten ‚die Null‘. Es war nicht unser allerbestes Spiel, trotzdem sehen wir den Sieg definitiv als verdient an“, berichtete Hodecker vom 2:0-Erfolg.
Mittlerweile hat sich die Viktoria auf Rang vier vorgeschoben und liegt damit im Soll. Daher kann Hodecker auch entspannt den Rückblick angehen. Diesen teilt er in zwei Hälften: „Unser Saisonstart verlief holprig, wie ich mal sagen würde. In den ersten drei Spielen haben sowohl die Resultate als auch die Leistungen auf dem Platz nicht gestimmt. Nach dem Spiel in Flehingen, welches wirklich unser schlechtestes Spiel war, haben wir die Trendwende geschafft, sodass aus den letzten vier Spielen nun zehn Punkte gesammelt werden konnten. Es waren nicht nur die Punkte, die uns enorm positiv stimmen, sondern auch die Darbietungen auf dem Feld. Wir haben uns im Sommer einiges im taktischen und spielerischen Bereich vorgenommen. Dass dies nicht alles sofort funktioniert und vollkommen umgesetzt werden kann, war zu vermuten. Mittlerweile merkt man, dass die Räder immer mehr ineinander greifen und daraus auch Kapital geschlagen werden kann, was uns vor allem für die Jungs riesig freut!“
Beim Punkt „Verbesserungspotenzial“ gibt er ab an seinen Kollegen Lamsfuß, der diesen Aspekt ausführt: „Wir sehen noch in allen Bereichen Verbesserungspotenzial, vor allem aber im Bereich der Kontinuität über die gesamte Spieldauer. In bisher fast jedem Spiel hatten wir Phasen, in denen wir zu passiv agiert haben.“
Abschließend äußern sich beide zur aktuellen Gesamtsituation: „Wenn man die aktuelle Lage betrachtet, fällt es schwer, eine Prognose abzugeben, wann wieder Fußball gespielt werden darf. Ehrlicherweise vermuten wir aber, dass im Kalenderjahr 2020 kein Spiel unter Wettbewerbsbedingungen mehr stattfinden kann. Die Lage wird leider weiter sehr ungewiss bleiben...“ Abschließend grüßen die beiden Spielertrainer den Kreis: „Da man sich aktuell nicht persönlich sieht, wünschen wir allen Sportkameraden auf diesem Wege weiterhin alles Gute. Bleibt gesund!

Wegen eines Corona-Falls in der Mannschaft musste der FC Forst seine Partie gegen Kronau absagen. So ging der FCF schon eine Woche früher in die Zwangspause. Die ersten Spiele und die eigenene Entwicklung bewertet Trainer Christopher Holzer überwiegend positiv: „Meine Mannschaft ist sehr jung und wir befinden uns mitten in einem Entwicklungsprozess, der Zeit braucht. Wir hatten vor der Saison schon gesagt, dass wir der Mannschaft Zeit geben müssen, um sich zu entwickeln und wir geduldig bleiben müssen. Hinzu kommt, dass wir seit vielen Jahren mal wieder eine Mannschaft haben, die aus vielen Eigengewächsen und ehemaligen Jugendspielern besteht. Das ist die Philosophie des Vereins, mit der ich mich voll und ganz identifiziere. Ich halte dies - insbesondere in den aktuellen Zeiten - für den richtigen und ‚gesunden‘ Weg, da derzeit neben den sportlichen und fußballerischen Eigenschaften ganz andere Charakterzüge im Vordergrund stehen (noch mehr als sonst) wie z.B. soziales und zwischenmenschliches Miteinander, ein ausgeprägter Teamgeist und Identifikation mit dem Verein. Ich bin daher sehr stolz auf das bisher Geleistete und Erreichte, wenn auch - rein sportlich gesehen - sicherlich der ein oder andere Punkt mehr drin war. Aber mit Tabellenplatz neun, acht Punkten aus sechs Spielen und einem ausgeglichenen Verhältnissen von zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen können wir gut leben. Als Aufsteiger war uns wichtig, dass wir uns schnell an die Kreisliga gewöhnen und von Anfang an Punkte holen. Das ist uns gelungen und wir können sagen, dass wir in der Kreisliga gut angekommen sind.“
Dennoch gibt es auch für Forsts Trainer weiterhin Arbeit. Diese skizziert er folgendermaßen: „Schaut man sich unser Torverhältnis an, dann wird recht schnell klar, wo unser Entwicklungs- und Verbesserungspotenzial steckt. Mit nur sechs Gegentreffern machen wir in der Arbeit gegen den Ball schon sehr vieles richtig. Wir arbeiten konzentriert und diszipliniert im Kollektiv und die Jungs setzen die Vorgaben hier sehr gut um. Unser Spiel im letzten Drittel und insbesondere auch die Chancenverwertung hat hingegen noch Luft nach oben. Aber das ist auch völlig normal, da das Offensivspiel komplexer ist und man hier einfach länger braucht, um Entwicklungen und Erfolge zu sehen. Daher kann ich dies gut einordnen.“
Zu Spekulationen um die Rückkehr auf den Platz äußert sich Holzer nicht. Vielmehr trägt er die Entscheidungen zu 100 Prozent mit: „Ich finde, der Verband wie auch der Kreis Bruchsal haben bereits im März 2020 zu Beginn der Pandemie gezeigt und bewiesen, dass sie weitsichtige, nachvollziehbare und richtige Entscheidungen treffen können, was sicherlich für die Kompetenz dieser Gremien spricht. Daher vertraue ich hier voll und ganz diesen Gremien. Vermutungen, Spekulationen und Wünsche sind hier fehl am Platz. Aktuell gilt der Fokus der Gesundheit der Menschen, da muss - so weh es manchmal tut - der Fußball zurückstehen. Das ist aber der einzig richtige Weg!“

Aufrufe: 7.11.2020, 14:40 Uhr
Florian WittmannAutor

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