Torjäger-Triell in Büchenau. Geissler/Hassmann fordern LA´s Keilbach
Torjäger-Triell in Büchenau. Geissler/Hassmann fordern LA´s Keilbach – Foto: Alex Kölmel

Kann Langenbrücken Büchenau ärgern?

Klassenprimus Büchenau erwartet mit Langenbrücken die Mannschaft der Stunde +++ Verfolger in Favoritenrollen +++ Abstiegskampf wieder richtig spannend

Während die Verfolger FV Hambrücken II (2 Punkte zurück, gegen den Tabellenvorletzten SpG Graben-Neudorf II), FC Karlsdorf II (minus weitere 2 Punkte, beim Tabellenletzten TSV Rheinhausen II) und der nach der Niederlage gegen Hambrücken II etwas zurückgefallene FC Forst II (einen weiteren Punkt zurück, beim 8ten FV Wiesental II) vor lösbar erscheinenden Aufgaben stehen, empfängt Tabellenführer FSV Büchenau mit dem fünftplatzierten TSV Langenbrücken die Mannschaft der Stunde (seit dem 24.10.2021 ungeschlagen/7 Siege, 3 Remis). Sind die Langenbrückener schon soweit, um auch in Büchenau zu bestehen, und können sie dort den Aufstiegskampf etwa noch spannender machen? Das Hinspiel hatte der TSV bereits gewonnen und damit dem FSV die bisher einzige Saisonniederlage beigebracht.

Im Abstiegskampf hat Rheinhausen II durch den Sieg in der Nachholbegegnung gegen Graben-Neudorf II den Anschluss geschafft (jetzt 9 Punkte) und setzt den SV Philippsburg II sowie Graben-Neudorf II (12ter und 13ter, beide 12 Punkte) unter Druck. Philippsburg gastiert beim Tabellen6ten VfR Kronau II. Auch der TSV Stettfeld II (11ter, 14 Punkte) und der TSV Wiesental (10ter, 15 Punkte) müssen wieder verstärkt aufpassen. Nicht nur deshalb, will Stettfeld II gegen den FC Huttenheim (7ter) zu den ersten Punkten in 2022 kommen. Der TSV Wiesental II erwartet den TuS Mingolsheim II (9ter) zum Tabellennachbarschaftsduell und hofft seinerseits auf den ersten Sieg im neuen Jahr.

Rheinhausen II
1:2
FC Karlsdorf II
(Stand 09.04.: abgesagt) Am Donnerstag gewann der TSV Rheinhausen II das wichtige Duell gegen Graben-Neudorf II durch einen Elfmeter mit 1:0, hat damit nun auf diesen Gegner und auf Philippsburg II den Rückstand auf nur noch je drei Punkte verkürzt und damit den Abstiegskampf wieder richtig spannend gemacht. Entsprechend zufrieden meldete sich TSV-Spielausschuss Stefan Neher noch vom Sportplatz aus und berichtete: „Heute den ersten Heimsieg und das erste Zu-Null-Spiel. Wir sind zufrieden! Aufgrund der besseren Chancen sehe ich uns als verdienten Sieger. Bis zum Schluss war es ein enges Spiel und der Gegner hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben.“ Neher ergänzte: „Wir werden jetzt erstmal das eine oder andere Bier auf den ersten Heimsieg trinken!“ Wie unter Fußballern so Usus, antwortete FuPa gerne mit einem „Prost!“
Hatte Rheinhausen II vor 4 Wochen und damit nach 14 Spielen, nur 2 Punkte auf seinem Konto, so hat man dieses jetzt durch zwei Siege und ein Remis aus den letzten 4 Spielen stark aufgestockt. Mit daraus neugewonnenem Selbstvertrauen empfängt man nun bereits am Samstag zum 2. Spiel binnen nur 3 Tagen den Tabellendritten Karlsdorf II. Neher dazu: „Am Samstag spielen wir nun gegen Karlsdorf II. Da haben wir auf jeden Fall etwas gut zu machen . Schauen wir mal, was geht.“

Karlsdorf II hat von der Forster Niederlage profitiert und steht, auch dank zuletzt drei eigenen Siegen binnen einer Woche, erstmals seit Rückrundenbeginn wieder auf Tabellenplatz 3. In Bezug auf den 2:0-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Kronau II, berichtet Trainer Tobias Weschenfelder von einer guten 2. Spielhälfte und einem damit verdienten Erfolg: "Das Spiel gegen Kronau II war in Summe ganz in Ordnung. Wir haben gut begonnen und dann auch direkt das 1:0 gemacht. Danach war es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 1. Halbzeit haben wir nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Lediglich in einzelnen Spielzügen haben wir unser Potential ausgeschöpft, doch leider fehlte immer wieder der letzte Pass. Die 2. Halbzeit war deutlich besser. Hier hatten wir einige Chancen, die zum 2. oder 3. Tor hätten führen müssen. Am Ende machen wir dann doch das 2:0 und nach meiner Meinung, geht das auch durch die Leistungssteigerung im 2. Durchgang in Ordnung. Jetzt stehen wir wieder auf Platz 3 und wir wollen auch nicht mehr abrutschen, sondern evtl. noch nach oben schielen. Die direkten Duelle mit den Top-Mannschaften stehen ja noch aus. Ich hoffe, dass unser Spiel bis dahin auch mal wieder über 90 Minuten gelingt, sonst wird's schwer."
Respektvoll spricht er vom kommenden Gegner und blickt auf das Spiel in Rheinhausen voraus: "Am Samstag geht es nach Rheinhausen. Das Hinspiel war natürlich etwas Besonderes, aber hier war Rheinhausen auch extrem geschwächt. In der Rückrunde zeigt sich, dass sich die Rheinhausener noch nicht aufgegeben haben. Sie erzielen deutlich bessere Ergebnisse und holen auch Punkte. Trotz unserer Favoritenrolle ist es ein ganz gefährliches Spiel! So etwas kann auch schnell nach hinten losgehen. Deswegen versuchen wir, konzentriert, motiviert und nicht überheblich nach Rheinhausen zu reisen. Klar ist natürlich, dass wir unseren Siegeslauf fortsetzen möchten."

Prognose: Trotz unverkennbarem Formanstieg der Rheinhausener spricht vieles für den Gast aus Karlsdorf: Tabellendritter, zuletzt 3 Siege, seit 8 Spielen ungeschlagen, drittbestes Auswärtsteam. Dagegen Rheinhausen trotz 7 Punkten aus den letzten 4 Spielen noch immer als Tabellenletzter und zudem am Samstag mit dem 2. Spiel binnen nur 3 Tagen.

VfR Kronau II
2:3
Philippsburg II
Nach zuvor zwei Unentschieden und einer Niederlage, war Kronau II als Außenseiter zu Karlsdorf II gereist. Es gab für den VfR eine 0:2-Niederlage, über die Spielertrainer Jens Pleger jedoch zu berichten hat, dass für sein Team absolut etwas drin gewesen war: "Die Niederlage in Karlsdorf war dahingehend ärgerlich, als dass sie absolut vermeidbar war. Das Spiel war weitestgehend ausgeglichen. In der 1. Halbzeit mit etwas mehr Spielanteilen für uns und in der 2. umgekehrt. Leider haben wir es nicht geschafft, eine unserer doch zahlreichen und teils hochkarätigen Chancen zu nutzen. Und so mussten wir mit leeren Händen nach Hause fahren. Auch das 1. Gegentor war vermeidbar und wir hatten die Möglichkeit, die Situation vorher zu bereinigen. Das 2. Gegentor fiel durch einen Konter mit dem Schlusspfiff, nachdem wir mehr oder weniger alles auf eine Karte gesetzt hatten. Daher war die Niederlage alles in allem etwas ernüchternd, aber eben nicht unverdient, wenn man seine Chancen nicht nutzt."
Kronau II empfängt nun Philippsburg II. Pleger schätzt den Gegner für dessen bisherigen Rückrundenauftritt, ist aber auch zuversichtlich, dass es gegen diesen zum 1. Sieg seit 5 Wochen reichen wird: "Philippsburg II zeigt sich in der Rückrunde bisher deutlich verbessert und konnte in Huttenheim auch einen Sieg holen. Das Spiel gegen Karlsdorf II wurde auch nur knapp verloren. Von daher erwarte ich einen unangenehmen Gegner, gegen den wir genau die gleiche Leistung wie in den letzten Spielen brauchen werden. Nichtsdestotrotz haben wir den Anspruch, das Heimspiel zu gewinnen. Wir hatten im Hinspiel trotz des Erfolgs nicht gerade unseren besten Tag und haben in dieser Hinsicht noch etwas gut zu machen. Wir wollen wieder die Leistung aus den letzten Spielen auf den Platz bringen und dazu unsere Chancen kaltschnäuziger nutzen, dann bin ich guter Dinge."

Philippsburg II kam am vergangenen Wochenende zu einem Heim-1:1 gegen den FV Wiesental II. SVP-Trainer Kai Zieger verweist auf eine gute Begegnung und führt zu dieser aus: „Am Sonntag haben die Zuschauer sicherlich ein besseres B-Klassen-Spiel gesehen. Die Partie war vor allem in der 1. Hälfte recht ausgeglichen. Hier konnte die Mannschaft von FV-Coach Marco eine Unachtsamkeit in unserer Deckung nach einer Standardsituation zum 0:1 nutzen. Wenige Minuten zuvor hätten wir selbst in Führung gehen können, scheiterten aber leider am Aluminium. Auch die 2. Hälfte begann recht ausgeglichen, mit der Ausnahme, dass nun wir einen schönen Spielzug zum Ausgleich abschließen konnten. Von nun an entwickelten wir zwar mehr Feldanteile, Wiesental blieb aber immer durch Konter gefährlich, sodass die Punkteteilung am Schluss doch verdient war.“
Bereits vor dem Nachholspiel der Konkurrenz aus Rheinhausen und Graben-Neudorf am Donnerstag, wurde Zieger von FuPa auch zu seiner insoweiten Einschätzung befragt. Der Philippsburger Übungsleiter hierzu: „Da ich die Nachholbegegnung am Donnerstag eh nicht beeinflussen kann, werde ich das Ergebnis einfach so zur Kenntnis nehmen, wie es dann eben ist.“ Inzwischen ist klar: Rheinhausen gewann mit 1:0 und ist damit bis auf 3 Punkte an Philippsburg und Graben-Neudorf herangerückt. Zieger hat natürlich Recht, wenn er weiter ausführt: „Für uns zählt für die verbleibenden Spiele nicht mehr, auf welche Gegner wir treffen. Denn egal, wer es auch ist: Wir müssen dringend punkten und das am besten dreifach. So werden wir nun auch in Kronau wieder alles versuchen, um in die Punkte zu kommen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen ist mir davor auch nicht bange.“

Prognose: Kronau II zuletzt mit nur 2 Remis aus 4 Spielen, Philippsburg im gleichen Zeitraum mit 4 Punktgewinnen. Da sich zudem Kronau zuhause durchaus schwertut (9 Punkte aus 8 Heimspielen), und Philippsburg auswärts bisher besser als daheim zurechtkommt (10 Punkte in 9 Auswärtsbegegnungen), ist ein enger Spielausgang zu erwarten. Ein Favorit ist nicht auszumachen.

Stettfeld II
0:2
Huttenheim
Stettfeld II wartet im neuen Jahr und damit in der Rückrunde noch immer auf die ersten Punkte und musste mit dem 0:3 in Langenbrücken die jahresübergreifend sogar 8. Niederlage in Folge hinnehmen. TSV-Spielertrainer Christian Klink, ist es ein Anliegen, zunächst gute Genesungswünsche nach Langenbrücken zu schicken: „Zuallererst wünsche ich Lulzim gute Erholung. Er ist im Zweikampf mit mir unglücklich gefallen. Ich hoffe, dass er bald wieder auf dem Platz steht!“ Hatte sich Klink, trotz der Niederlagenserie in den Vorwochen, mit den gezeigten Leistungen seiner Mannschaft durchaus arrangieren können, so konnte er sich dieses Mal mit dem Auftritt in Langenbrücken nicht zufrieden zeigen: „Aus meiner Sicht war das Spiel eher schlecht. Wir konnten nicht an die letzte Woche anknüpfen, obwohl die ersten 15 Minuten noch recht gut waren und wir hier Chancen hatten. Danach haben wir uns gegenseitig verunsichert, das war dann so der Knackpunkt. Unglückliches Führungstor gegen uns, bei dem Nico, mit welchem Körperteil auch immer, nur dastehen und die Einladung annehmen musste, da unser Torwart vorbeisegelte. Da gibt es dann nicht mehr viel zu sagen … Das 3:0 war ein super Tor, was aber auch durch unsere Fehler heraufbeschworen wurde.“ Auch seinen Rückblick schließt Klink mit Worten an die Adresse eines Langenbrückeners, an Nico Keilbach, der in diesem Spiel alle 3 Treffer erzielen konnte: „Natürlich Glückwunsch an Nico zu seinem Hattrick!“
Durch die Punktgewinne der Konkurrenz besitzt Stettfeld II inzwischen nur noch 5 Zähler Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Nun steht die Heimaufgabe gegen Huttenheim auf dem Programm. In der Vorrunde unterlag der TSV bei diesem Gegner mit 0:3. Klink geht auch darauf ein: „Gegen Huttenheim hatten wir uns in der Vorrunde schwergetan. Wir müssen einfach versuchen, die Fehler hinten drin zu vermeiden und dann vorne die Dinger machen. Mehr kann ich nicht sagen, weil so muss es einfach sein!“ Auf die mäßige Auswärtsbilanz der Huttenheimer angesprochen (7 Zähler aus 9 Auswärtsspielen), ergänzt Klink: „Ob der FCH auswärts schwächer ist oder nicht, ist mir gleich.“ Vielmehr streut er Zuversicht: „Wir werden optimistisch in die Partie gehen und das beste rausholen! Vielleicht reicht es ja für die ersten Punkte!“

Nach den jüngsten Auftritten des letzten Gegners Rheinhausen II, war Huttenheims Co-Spielertrainer Gürkan Hambsch bereits im Vorfeld gewarnt: „Das Spiel gegen Rheinhausen II war das erwartet schwere Spiel. Das Spiel bestätigte die vorherigen Spielberichte meiner Trainerkollegen.“ Das 2:2-Unentschieden bilanziert Hambsch folgendermaßen: „Wir hatten zwar die meiste Zeit über die Kontrolle, waren aber dennoch bei einigen Kontersituationen unachtsam. Ein Ballverlust im Mittelfeld wurde sofort mit einem Gegentor bestraft. So war das Ganze natürlich nicht geplant, dass wir zuhause einem 0:1-Rückstand hinterherrennen müssen. Wir besaßen zwar in der ersten Halbzeit einige Chancen, um den Rückstand aufzuholen oder sogar in Führung zu gehen, aber wir waren vor dem Tor einfach zu halbherzig. Zu Beginn der 2. Halbzeit waren wir gewillt, den Anschlusstreffer zu erzielen, welcher uns dann auch gelungen ist. Kurz darauf, machten wir den Führungstreffer. Das Spiel fand nun mehr im Mittelfeld statt, mit viele Ballverlusten und Zweikämpfen, aber ohne Torraumszenen. Gegen Ende der Partie, als sich auch alle mit dem Spielstand zufrieden zu zeigen schienen, bekamen wir, völlig gerechtfertigt, eine Gelb-Rote Karte. Darüber dürfen wir uns auch nicht beschweren. Dies war für den TSV Motivation genug, um noch auf den Ausgleichstreffer zu drängen. Dann haben wir uns einfach auch ungeschickt angestellt und bekamen folgerichtig noch das 2:2. Ein Punktgewinn für den TSV, Punktverluste für uns! Ich möchte an dieser Stelle auch dem Unparteiischen ein Lob aussprechen. Er leitete das Spiel äußerst ruhig. Keine Diskussionen und viele richtige Entscheidungen, gepaart mit einer klaren Linie. Die Gelb-Rote Karte war definitiv die richtige Entscheidung.“
Hambsch kennt die Situation des kommenden Gegners und führt hierzu aus: „Jetzt fahren wir nach Stettfeld. Mag sein, dass sie jahresübergreifend die letzten 8 Spiele verloren haben. Ich erwähne es so ziemlich in jedem Bericht: Was der Gegner macht, wie seine Bilanzen aussehen oder wo dieser in der Tabelle steht, sind nur visuelle Darstellungen. Du kannst immer, als Letzter den Ersten besiegen und vice versa als Erster gegen den Letzten verlieren.“ So konzentriert sich Hambsch auf das eigene Team: „Wir müssen überzeugen. Wir müssen liefern und dies Sonntag für Sonntag. Natürlich muss man sich gewissermaßen auch auf den Gegner einstellen, aber wir müssen unseren Fußball spielen. Und auch 11 Mann haben, die bereit sind ´Gras zu fressen`. Hast du von diesen 11 Mann nur 3, spielst du gegen den Tabellenletzten unentschieden. Daher werden wir diese Woche im Training nochmals ausführlich an die Kampfbereitschaft und Entschlossenheit appellieren. Wenn dies Früchte trägt, werden wir in Stettfeld dreifach punkten!“

Prognose: Beide Teams haben Nachholbedarf. Während Stettfeld II auf eine bittere mehrwöchige Niederlagenserie zurückblickt, lief es zuletzt auch bei Huttenheim nicht zufriedenstellend (nur 2 Punkte aus den letzten 4 Spielen). Es trifft eine der schwächsten Heimmannschaften (Stettfeld zuhause erst 4 Punkte aus 8 Spielen) auf eine der schwächsten Auswärtsmannschaften (Huttenheim erst 7 Punkte in 9 Spielen in der Fremde). In dieser Begegnung scheint alles möglich.

TSV Wiesent. II
2:0
Mingolsheim II
Der TSV Wiesental II wartet im Jahr 2022 noch immer auf seinen ersten Sieg. Auch beim Gastspiel bei der SpG Graben-Neudorf II sollte es nicht zum ersten Dreier reichen, obwohl die Mannschaft von Trainer Yasin Salmaz dort nach 40 Minuten mit 3:0 geführt hatte. Mitte der 2. Spielhälfte lag man sogar mit 3:4 im Hintertreffen, um dann mit dem 4:4 immerhin noch den ersten Punktgewinn in diesem Jahr zu sichern. Salmaz geht darauf wie folgt ein: „Es war ein komischer Sonntag, bereits bei der Ankunft, als wir sahen, dass der Hartplatz abgezeichnet war. Dies obwohl der FV Graben zwei Rasenplätze hat, die frei und bespielbar waren, oder wir ja auch in Neudorf hätten spielen können. Dies zeigt leider die ´Wertschätzung` der 2. Mannschaften, die die meisten Vereine haben. Das Spiel begann den Platzverhältnissen entsprechend, ein bisschen holprig. Über 15-20 Minuten hinweg, gelang es beiden Teams nicht, einen bestimmten Spielplan umzusetzen. Sobald wir uns jedoch gefasst hatten, schossen wir auch die drei Tore. Zwar waren alle drei gut herausgespielt, aber man muss den Ball erst einmal richtig einschätzen können, auf diesem Acker! Obwohl wir ruhiger und konzentrierter aus der Halbzeit kamen, mussten wir in 10 Minuten 4 Gegentreffer hinnehmen. Ein Abseitstor, ein Elfmeter, der aus knapp 50 Metern Entfernung gepfiffen wurde, und ein Sonntagsschuss beachten uns nach und nach aus der Fassung. Gottseidank besaßen wir die Moral, um noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Betrachtet man die 1. Halbzeit, tun die verlorenen 2 Punkte weh, nach solch einer 2ten geht die Punkteteilung aber wohl in Ordnung.“
Gegen Mingolsheim II möchte Wiesental nun Versäumtes nachholen und den ersten Rückrundensieg einfahren. Salamz gibt dazu die folgende Parole aus: „In der Hinrunde hatten wir ja einen Totalausfall in Mingolsheim , nach dem wir uns aber zusammengerafft und uns in der Liga zurückgemeldet haben. Wir kennen nun die Mingolsheimer Mannschaft und wissen um ihre Stärken. Aber auch der Tabellenplatz zeigt, dass sie nicht unbedingt die Renner der Liga sind. Wir werden alles raushauen, was rauszuhauen ist, um Mingolsheim punktelos wieder nach Hause zu schicken.“

Mingolsheims Coach Oliver Jahnke geht in seinem Rückblick auf gleich 2 Begegnungen ein. Bevor er auf die 2:6-Niederlage vom Sonntag gegen Klassenprimus Büchenau eingeht, spricht er nochmals über das nur vier Tage vorher stattgefundene Derby in Kronau: „Ich fand, dass dies eines unserer besten Auswärtsspiele war. Einsatz und spielerische Momente haben fast die gesamte Spielzeit über gestimmt. Unglücklich für uns war das 1. Gegentor. Aus meiner Sicht war es kein Handspiel, der daraus folgende Freistoß führte dann zur Elfmetersituation. Hier hätte man genauso gut auch auf Foul an unserem Torwart entscheiden können, selbst die Kronauer Spieler hatten nicht mit einem Elfmeterpfiff gerechnet. Das 2. Gegentor wurde dann vom Gegner schön herausgespielt. Die 2:0-Pausenführung für Kronau spiegelte meiner Meinung nach nicht den wahren Verlauf wieder. Kronau agierte über ganz weite Strecke des Spiels nur mit langen Bällen. Im Gegensatz dazu, versuchten wir es immer wieder, uns spielerisch durchzusetzen. In der 2. Hälfte war unser früher Anschlusstreffer eine logische Konsequenz. Auch der fällige Ausgleich war absolut nicht unverdient. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Schiedsrichter uns ein reguläres Tor wegen einer vermeintlichen Abseitssituation nicht gab (selbst Heimtrainer Jens Pleger sah keine Abseitssituation), und wir auch noch eine 100prozentige Chance ausließen, war der Punktgewinn für die Heimmannschaft schon etwas glücklich. Alles in allem, war ich mit der Leistung meiner Mannschaft in diesem Derby sehr zufrieden und konnte nach dem Spiel dann doch auch mit diesem einen Punkt leben.“ Ganz anders gestaltete sich die Herangehensweise des TuS gegen Büchenau. Jahnke führt hierzu aus: „Am Sonntag reiste dann der Tabellenführer zu uns. Die Vorzeichen waren eigentlich klar verteilt: Büchenau spielt um den Aufstieg und wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen. Es machte für mich dabei keinen Unterschied, dass es für uns das 3. Spiel innerhalb einer Woche war. Mein Kader ist groß genug und ich ging davon aus, dass wir das kompensieren können. Aus einer massiven Deckung heraus wollten wir nach vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Dies gelang nur 2 Minuten lang, denn der erste Schuss auf unser Tor war auch schon drin. Ein Freistoß von der Rechtsaußenposition wurde – unter gütiger Mithilfe meiner Mauer – direkt auf das Tor gezogen und der Ball war drin. Danach folgten knapp 20 Minuten des Grauens, wir machten Fehler im Spielaufbau, leisteten uns Ballverluste. Entweder war der Ball gleich drin oder wir klärten ihn auf der Linie, um ihn dann doch dem gegnerischen Stürmer wieder direkt vor die Füße zu spielen. Gegen den Spitzenreiter natürlich viel zu einfach und ich glaube, dass man auch in dessen Lager nicht gedacht hatte, dass man so einfach zu Toren kommen würde. Ab der 25. Minute wurde unser Spiel etwas stabiler und wir kamen zu Möglichkeiten, welche dann auch zu 2 Toren genutzt werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte man irgendwie das Gefühl, dass das Spiel doch noch nicht entschieden war. Das 5. Gegentor noch vor der Pause ließ dann aber keine Zweifel mehr am Auswärtssieg des Tabellenführers aufkommen. In der 2. Hälfte stemmte sich meine Mannschaft tapfer gegen eine höhere Niederlage, sodass es nur noch zu einem weiteren Gegentreffer kam.“
Zum kommenden Gegner und Spiel lässt Jahnke verlauten: „Mit den ´Blauen` erwartet uns in Wiesental ein Gegner, der sicher versuchen wird, 3 Punkte zu holen. Aus dem Vorspiel wissen wir jedoch , dass wir das Zeug dazu haben, um in Wiesental zu gewinnen. Wir werden in dieser Woche die Niederlage gegen Büchenau richtig aufarbeiten und uns gezielt auf Wiesental vorbereiten. Wir werden sicher mehr Zeit und Platz bekommen als gegen Büchenau. Und wenn nicht, dann hat meine Mannschaft nicht nur zuletzt in Kronau gezeigt, dass sie auch kämpfen kann, ohne die spielerische Linie zu verlieren. Ich werde die Mannschaft so einstellen, dass es uns möglich sein wird, 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

Prognose: Die Tabellennachbarn trennen vier Punkte. Die Offensivstärke spricht für den Gast (46 Tore gegenüber 27 Treffern des „TuS“), ebenso die Heim-/Auswärtsbilanz. Wiesental zuhause mit 10 Punkten in 9 Heimspielen, Mingolsheim mit 12 aus 8 Auftritten in der Fremde. Dennoch ist eine enge Partie zu erwarten, zumal der TSV unbedingt den ersten Sieg in 2022 landen will. Beiden ist ein Sieg zuzutrauen, womit aber auch ein Remis nicht überraschen würde.

FV Wiesental II
0:2
FC Forst II
Mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 1:1 beim mit Spielern aus deren Ersten verstärkten SV Philippsburg war Marco Gerhardt, Trainer des FV Wiesental, absolut einverstanden: "Eigentlich bin ich selten zufrieden und sehe die gezeigten Leistungen meines Teams eher kritisch. Nun bin ich aber das erste Mal seit langem richtig zufrieden. Es war kämpferisch und vor allem spielerisch mit die beste Leistung der letzten Monate. Ich musste wieder etwas improvisieren, da ja 6 Abwehrspieler fehlten, aber besonders die neuformierte Viererkette hat dies über die gesamte Spielzeit super gemacht. Es war wirklich ein sehr gutes, als auch intensives B-Klassenspiel. Die Gastgeber, welche aufgrund des Ausfalls ihrer 1. Mannschaft noch mit einigen Spielern verstärkt wurden (u.a. A-Klassen-Topscorer Taylan Kurt), waren wirklich sehr stark. Aber meine Jungs haben super dagegengehalten. Vor allem haben wir endlich auch mal Fußball gespielt. In der 1. Halbzeit hatten wir leichte Feldvorteile und auch ein paar gute Möglichkeiten. Aber auch der SVP hatte die Chance zur Führung, doch unser Torwart Nic Gäng fischte einen fast unhaltbaren Freistoß gerade noch aus dem Torwinkel. Kurz nach der Pause konnte unser Mittelstürmer Daniel Speth, welcher eigentlich in der 3. Mannschaft zum Einsatz kommt, einen von David Lang geschlagenen Eckball mustergültig mit dem Kopf in die Maschen setzen. Mitte der 2. Hälfte kamen die Gastgeber aus leicht abseitsverdächtiger Position zum Ausgleichstreffer. Ob Abseits oder nicht, ohne Linienrichter eh' kaum zu entscheiden. Vielleicht standen wir da einfach zu hoch. Am Ende besaßen beide Teams noch Chancen, wir in der Nachspielzeit sogar noch eine 100%ige, aber es sollte beim Unentschieden in dieser umkämpften Partie bleiben. Über 90 Minuten betrachtet, geht die Punkteteilung in Ordnung. Ich denke, dass jedes Team die eine oder andere Chance hatte, um dieses Spiel zu gewinnen, aber das Remis entspricht weitestgehend dem Spielverlauf. Wir wollten mindestens einen Punkt mitnehmen, und das haben wir erreicht. Der Abstand zu Philippsburg beträgt so weiterhin 10 Punkte. Nun können wir einigermaßen beruhigt in die nächsten schweren Spiele gehen." Im Rückblick berichtet Gerhardt zudem von einer gelben Kartenflut: „SVP-Trainer Kai Zieger und ich konnten froh sein, dass die Partie mit 11 vs. 11 zu Ende gespielt werden konnte. Die Partie war eigentlich sehr fair, doch der Schiedsrichter pfiff jeden minimalsten Körperkontakt umgehend ab und jedes normale Foulspiel wurde sofort mit einer Gelben Karte bestraft. Ich glaube, am Ende wurden knapp 12 Gelbe Karten verteilt und keiner wusste so richtig warum. So was habe ich auch selten erlebt."
Die kommende Aufgabe gegen den Tabellenvierten Forst II bewertet Gerhardt so: "Am nächsten Sonntag haben wir den FC Forst II zu Gast. Eine sehr unangenehme Aufgabe. Die Forster haben sich etwas aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, zumindest vorerst. Wenn sie oben weiterhin ein Wörtchen mitreden möchten, dann müssen sie gegen uns gewinnen, ansonsten ist das Thema Aufstieg wohl erledigt. Genau dies könnte unsere Chance sein. Wir können vollkommen ohne Druck in die Partie gehen. Es ist ein Bonusspiel, in dem wir eigentlich nur gewinnen können, denn Forst ist der klare Favorit. Alles andere als ein Forster Sieg wäre eine Überraschung. Wir wollen den nächsten Punkt ergattern. Wenn die Jungs ähnlich auftreten wie am Wochenende, dann ist dies auch im Bereich des Möglichen. Leider müssen wir auf den erkrankten Innenverteidiger Jan Schlochtermeyer sowie auf Luis Wörz verzichten."

Mit dem 0:3 gegen Hambrücken II musste Forst II die 1. Heimniederlage einstecken und ist leicht auf Platz 4 abgerutscht. FCF-Coach Marcel Gentner verweist darauf, dass dies kein Beinbruch ist und mit zum Lernprozess seiner Mannschaft beiträgt: „Zuerst einmal war der Sieg für Hambrücken II verdient, auch wenn er meines Erachtens etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir fanden fast das komplette Spiel über nicht zu unserer gewohnten Leistung. Ausgenommen vielleicht die 20 Minuten vor der Halbzeitpause. Trotzdem mache ich meiner jungen Mannschaft keinen Vorwurf, da sie aktuell eine klasse Runde spielt und wir uns im Verein von Anfang an darüber bewusst waren, dass bei so vielen jungen Spielern auch mal Rückschläge kommen werden. Mal ganz davon abgesehen, dass wir unser zu Rundenbeginn gestecktes Saisonziel schon weit übertroffen haben.“
Für Forst II geht´s nun zum FV Wiesental, den Gentner wie folgt beurteilt: „Nun geht es zum Zwölfer! Ein unberechenbarer Gegner und schwer einzuschätzen. Aber ich glaube, deren Ergebnisse gegen Karlsdorf oder im Derby gegen den ´TuS` sollten Warnung genug für meine Mannschaft sein, um zu wissen, was uns in Wiesental erwarten wird. Eine kampfstarke Mannschaft mit einem gefährlichen Stürmer Raphael Dohn in ihren Reihen. Trotzdem wird es unser Ziel sein, gerade auch nach der Niederlage am Wochenende, Punkte aus Wiesental mitzunehmen.“ Gentner schließt mit den nahezu gleichen Worten wie sein Trainerkollege: „Ich denke, dass dies, wenn wir unsere Leistung wieder abrufen können, im Bereich des Möglichen sein wird.“

Prognose: Forst II hat einen Tabellenplatz eingebüßt und zumindest aktuell etwas den Anschluss verloren. Umso mehr wird man in Wiesental darauf aus sein, wieder dreifach zu punkten. Die Zwölfer haben zuletzt vor 4 Wochen im Derby dreifach gepunktet, zwischenzeitlich aber immerhin 2 Remis eingefahren. Dabei hat man beim 2:2 in Karlsdorf bewiesen, dass man an guten Tagen mit den Spitzenteams mithalten kann. Forst befindet sich in der leichten Favoritenrolle, den Zwölfern ist es jedoch zuzutrauen, dem Favoriten ein Schnippchen zu schlagen.

Hambrücken II
9:0
SG Neudorf II
Das Hambrückener Team von Coach Frank Schlegel landete im Verfolgerduell einen überzeugenden 3:0-Sieg beim zuvor zuhause ungeschlagenen FC Forst II. Schlegel lobt seine Elf: „Ich denke, dass der Sieg in Ordnung geht. Ich denke, dass wir über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft waren. Forst besaß über 90 Minuten vielleicht 3-4 Chancen. Ich muss unseren Jungs ein Riesenkompliment aussprechen, so stelle ich mir unseren Fußball vor. Aggressiv gegen den Ball nach Ballverlust, dann das schnelle Umschalten nach vorne. Das war schon nicht schlecht in Forst. Das müssen wir jetzt auch noch die letzten Spiele so hinbekommen!“
Für Hambrücken II folgt nun das Heimspiel gegen den Tabellen13ten Graben-Neudorf II, der nicht nur als Außenseiter nach Hambrücken anreisen wird, sondern zudem auch mit der Bürde, erst drei Tage zuvor ein Nachholspiel bestritten zu haben. Schlegel blickt auf dieses Spiel: „Zum nächsten Gegner möchte ich sagen, dass wir auch gegen Graben-Neudorf konzentriert zu Werke gehen müssen. Wir dürfen nicht glauben, dass dieser vor Ehrfurcht erstarren wird. Wenn wir aber wieder Vollgas geben, denke ich, wird es schwer, uns zu schlagen. Wenn wir weiter an Büchenau dranbleiben wollen, dann zählt natürlich nur ein Sieg!“

Hatte Graben-Neudorf II am Sonntag zuvor nach einem zwischenzeitlich 0:3-Rückstand gegen den TSV Wiesental II noch 4:4 gespielt, so musste das Team von Trainer Michael Feuerstein am Donnerstag im Nachholspiel bei Rheinhausen II eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen, die aus einem Elfmetergegentor resultierte. Feuerstein äußert sich enttäuscht: „Das Spiel in Rheinhausen war aus unserer Sicht eine Katastrophe. Beiden Seiten war es anzumerken, dass es auf dem Rheinhausener Platz und aufgrund den Windverhältnissen sehr schwer werden würde. Wir sind über die 90 Minuten nie ins Spiel gekommen. Zudem gab der Schiedsrichter einen Handelfmeter, obwohl der Arm unseres Spielers klar angelegt war.“
Graben-Neudorf besitzt durch die Niederlage im direkten Kellerduell nun nur noch 3 Punkte Vorsprung gegenüber dem Abstiegsplatz. Nun geht es am Sonntag ausgerechnet zum Tabellenzweiten Hambrücken II und damit zum 2. Spiel binnen 4 Tagen. Feuerstein schaut aber schnell wieder nach vorne: „Das Gute ist: Wir haben immer noch alles selbst in der Hand! In Hambrücken haben wir nichts zu verlieren. Wir fahren hin und schauen, was passiert.“

Prognose: Da kann man nicht drumherum reden. Der Tabellenzweite aus Hambrücken befindet sich gegenüber dem Tabellenvorletzten Graben-Neudorf II ganz klar in der Favoritenrolle, zumal die Gäste aus Graben-Neudorf bereits unter der Woche ranmussten und ihr 2. Spiel binnen 4 Tagen zu bestreiten haben.

FSV Büchenau
3:0
Langenbrücke
Das Spiel der Woche wird in Büchenau stattfinden. Bevor Co- und Torwarttrainer Christian Lamprecht darauf eingehen wird, blickt er auf den 6:2-Erfolg bei Mingolsheim II zurück: „Ich denke, dass der Sieg in Mingolsheim in Ordnung geht. Wir hatten 20 starke Minuten, woraus ein 4:0 resultierte. Ein gut vorgetragener Konter und ein sehr fragwürdiger Elfmeter brachten den TuS wieder heran. Hier merkte man bei uns eine leichte Verunsicherung, die erst durch das 5:2 wieder besser wurde. In der 2. Hälfte haben wir die Partie bestimmt, allerdings etliche Großchancen ausgelassen. Dass zeitgleich Hambrücken II deutlich im Derby in Forst gewonnen hat, nehmen wir zur Kenntnis; ändern können wir an der derzeitigen Situation eh nichts.“
Der kommende Gegner Langenbrücken ist nicht nur gut drauf, sondern der auch einzige, der in dieser Saison bisher gegen die Büchenauer gewinnen konnte. Zum kommenden Spitzenspiel sagt Lamprecht kurz und knapp: „Am Sonntag geht es gegen die sehr formstarken Bäderstädter aus Langenbrücken. Wir wissen um ihre Stärken, verloren wir doch die Hinrundenpartie deutlich mit 4:1.“

Langenbrücken schwimmt weiterhin auf einer Erfolgswelle. TSV-Coach Jochen Schlegel ordnet den 3:0-Sieg über Stettfeld II wie folgt ein: "Unsere positive Bilanz konnten wir auch gegen Stettfeld II weiter ausbauen. Klar, wenn man die Tabelle betrachtet, könnte man immer meinen, das gibt eine klare Sache. Aber ganz so einfach ist es nun mal nicht. Wir müssen immer noch einen zu großen Aufwand betreiben, um unsere Tore zu erzielen. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass wir unsere erarbeiteten 100%igen Torchancen nicht machen. Unsere Defensivabteilung um Abwehrchef Samuel Ströhle macht bis jetzt einen super Job. Bei der Offensive können wir uns zurzeit auf unseren Nico Keilbach verlassen, der sein Torkonto Woche für Woche in die Höhe schraubt . Wie schon oft von mir erwähnt, ist meine Mannschaft sehr jung, aber sie muss auch lernen, Verantwortung zu übernehmen. Unser gestecktes Ziel haben wir bis jetzt erreicht. Schau mer mal, wie es weitergeht."
In der Vorschau auf das Gastspiel bei Klassenprimus Büchenau hält sich auch Schlegel betont kurz: "Jetzt fahren wir nach Büchenau und da möchte ich nicht viel dazu sagen. Egal ob Büchenau, Hambrücken II, Karlsdorf II oder Forst II, wer aufsteigen will, muss gegen uns punkten. Büchenau muss, wir nicht."

Prognose: Unstrittig das Topspiel der Woche! Der Gast aus Langenbrücken ist seit Oktober ungeschlagen und brachte Büchenau im Hinspiel die bisher einzige Saisonniederlage bei. Ist die Elf von Trainer Jochen Schlegel schon soweit, um nun auch die fundamentale Probe beim Tabellenführer zu bestehen? Michael Walchs Büchenauer kamen zuhause erst einmal nicht zu einem Sieg, aus 9 Heimauftritten stehen 8 Siege und 1 Remis zu Buche. Der FSV befindet sich eigentlich bei jedem Spiel in der Favoritenrolle. Diese müssen die Büchenauer auch dieses Mal annehmen, werden jedoch vor dem TSV durchaus auch Respekt haben; diesen hat sich wiederum dieser verdient. Am Sonntag wird es auch zum Auftritt von drei der sieben besten Ligatorschützen kommen. Langenbrücken stellt in Nico Keilbach inzwischen den besten der Liga (18 Treffer), der 9 der in der Rückrunde 14 TSV-Tore erzielen konnte. Für Büchenau haben bisher Geissler 15 mal getroffen (dazu 12 Assists) und Winterneuzugang Hassmann 12 mal, dieser in nur 7 Spielen. Die Zuschauer erwartet ein Leckerbissen, bei dem Büchenaus „Kult-Ticker“ wohl wieder aus dem Schreiben nicht herauskommen wird 😉

Aufrufe: 08.4.2022, 11:00 Uhr
Eric WagnerAutor