Da fasst sich der Futsal TSV-Neuried-Trainer Mathieu Jerzewski an den Kopf. Wie es mit der Futsal-Saison weiter geht, weiß er noch nicht. Dagmar Rutt
Da fasst sich der Futsal TSV-Neuried-Trainer Mathieu Jerzewski an den Kopf. Wie es mit der Futsal-Saison weiter geht, weiß er noch nicht. Dagmar Rutt

Futsal: Wie geht die Saison weiter?

Jerzewski: „Noch gibt es nichts Konkretes. Es wird diskutiert seitens des Verbands“

Nahezu in jeder Sportart ist die Frage nach Saisonfortsetzung oder -abbruch inzwischen geklärt, nur die Futsaler hängen weiterhin in der Warteschleife.

Futsal-„Noch gibt es nichts Konkretes. Es wird diskutiert seitens des Verbands“, sagt Mathieu Jerzewski, Trainer von Futsal-Regionalligist TSV Neuried. Anfang März wurde die Saison 2019/20 coronabedingt unterbrochen (wir berichteten), seitdem hat sich offenbar relativ wenig getan.

Wie geht es in der Regionalliga weiter?

Noch immer wissen die zehn Mannschaften der Regionalliga Süd nicht, wie es weitergeht. „Eine Entscheidung wird leider noch Zeit benötigen“, mutmaßt Jerzewski. Eine Mitteilung von offizieller Seite über das weitere Vorgehen sucht man derweil vergebens. Bisher ist lediglich bekannt, dass die ursprünglich für die Saison 2021/22 geplante Einführung der Futsal-Bundesliga verschoben werden könnte.

Der Meister und zwei Absteiger stehen eigentlich schon fest

Als Grund wird im aktuellsten Eintrag zum Thema Futsal auf der DFB-Homepage vom 25. Mai angeführt, dass die laufende Saison „möglicherweise nicht auf allen Ebenen ordnungsgemäß zu Ende zu führen“ sei. Die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte dürften besonders gespannt auf die Entscheidung warten. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung waren bereits 15 der 18 Spieltage absolviert. Sowohl der Meister als auch zwei von drei Absteigern standen rechnerisch fest, das Rennen gegen den dritten Abstiegsplatz war aber noch hart umkämpft. Neuried steht als Sechster knapp über dem Strich – punktgleich mit dem siebtplatzierten FC Penzberg und dem Tabellenachten, SV Pars Neu-Isenburg. te


Aufrufe: 23.6.2020, 07:50 Uhr
Münchner Merkur (Würmtal) / Tobias EmplAutor

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