SCHWACH, SCHWÄCHER, AM SCHWÄCHSTEN !

N´bischofsh.
2:4
Ketsch

Der Oktober zeigt den Sinsheimer Kreisvertretern nicht nur wetterbedingt seine ungemütliche Seite. Weder Kürnbach, Steinsfurt noch „Bischesse“ konnten an diesem Wochenende punkten, die Situation in der Landesliga sieht deshalb für alle drei Teams alles andere als rosig aus. In seinem „6-Punkte-Spiel“ gegen die Sportvereinigung Ketsch hätte gerade der TSV Neckarbischofsheim die große Chance gehabt, im Mittelfeld-Konzert weiterhin mit zu spielen. Trotz zweimaliger Führung wurde diese Chance vertan, die SpVgg war, so hart es klingt, am Ende mit 4 Toren das etwas bessere von zwei schwachen Teams ! Die Analyse für die ersten 45 Minuten lassen wir für die Mahrt-Elf gerade noch so durchgehen, nach einer Viertelstunde die Führung durch Pascal Winter durch einen schnellen Konter, zwei Halbchancen für Schaardt und Hotel, eine weitaus bessere Chance für Gästestürmer Köhler – Halbzeit. Teil II: Der verdiente Ausgleich durch Kurt (54.), danach viele reklamierende Hände auf Seite der Gastgeber wegen angeblichem Abseits - aber weit gefehlt. Die abermalige und auch überraschende Führung nur vier Minuten später durch eine Kopfballverlängerung von Marvin Schulz (58.). Auch beim Ausgleichstreffer (61.) - wieder rum durch Aiman Kurt - das gleiche „Ritual“ von wegen Abseits … und auch hier lag das Schiri-Gespann richtig. Die Schlussviertelstunde war dann etwas vogelwild, völlig überflüssig servierte Monteiro mit einem kapitalen Querpass die 3:2-Gästeführung quasi auf dem Tablett (74.). Zu allem Überfluss ließ sich der gleiche Spieler nur 180 Sekunden später zu einem Foul hinreißen, das von Schiri Mauer aus Gerchsheim mit dem roten Karton geahndet wurde. Es ist müßig darüber zu reden, ob nicht auch die „Gelbe“ gereicht hätte – direkt vor der Gästebank wiegen solche Entscheidungen vielleicht schwerer als auf "freiem Feld". Durch diese personelle Dezimierung war der Bischesser Zahn endgültig gezogen, das 2:4 in der Nachspielzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter durch Justin Rehberger hatte nur noch statistischen Wert. Nächste Woche bekommt es Weis, Dolch & Co. auf Kunstrasen mit dem VfB St. Leon zu tun, dann heißt es „spielfrei“ und dann kommt der FC Bammental . . . Mit einem „goldenen Oktober“ hat das fürwahr herzlich wenig zu tun!

Aufrufe: 04.10.2020, 19:38 Uhr
Horst SchützAutor

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