
Der Kreisligist setzte sich mit 1:0 gegen Althegnenberg durch. Im Finale wartet der SC Olching auf den Tabellenführer.
Die Sensation blieb diesmal aus. Der A-Klassen-Spitzenreiter SV Althegnenberg, der am 10. März noch mit einem 3:2-Sieg im Elfmeter-Schießen den Landesligisten SC Oberweikertshofen aus dem Sparkassenpokal-Wettbewerb völlig überraschend rauswarf, scheiterte am Mittwochabend gegen den Kreisliga-Tabellenführer TSV Moorenweis mit einem 0:1 am Finaleinzug.
Da tags zuvor der SC Olching bereits das Finalticket mit einem 4:3-Sieg über den Ortsrivalen TSV Geiselbullach gelöst hatte, stehen sich am 12. Juli in Olching der SCO und der TSV Moorenweis gegenüber. Olching hat nun die Chance, den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge und damit endgültig zu gewinnen. Das „kleine Finale“ bestreiten der SV Althegnenberg und der TSV Geiselbullach.
„Ich bin dennoch total stolz auf meine Mannschaft“, sagte Althegnenbergs Trainer Marco Errichetti nach der knappen Niederlage. „Wir haben Moorenweis das Leben über die 90 Minuten schwer gemacht und alles gut wegverteidigt. Mit etwas Glück hätten wir auch bei unseren zwei, drei Konterchancen ein Tor machen können.“
„Das war heute nicht das Gelbe vom Ei“, meinte dagegen der 2. Abteilungsleiter des TSV, Andreas Otter. Moorenweis habe zwar über 90 Minuten dominiert, aber zu wenig aus der Überlegenheit gemacht. Der in der zweiten Spielminute von Thomas Maier erzielte Führungstreffer sollte das einzige Tor in diesem Spiel bleiben.
Rund 60 Zuschauer verfolgten das Halbfinale, das auf dem Trainingsplatz im Sportzentrum von Althegnenberg, angepfiffen wurde. Die Elf von TSV-Trainer Sebastian Baumert drängte die Platzherren von Beginn an in die Defensive, agierte aber in der Vorwärtsbewegung zu umständlich. „Unser Passspiel war einfach zu schlampig“, stellte Otter fest. Auch gegen eine A-Klassen-Elf müsse man konzentriert spielen, um erfolgreich zu sein. „Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert“, so Otter. „Aber zum Glück hat es ja noch gereicht für den Finaleinzug.“