T.: 0:1 Eigentor (14.); 1:1 Ben Schewior (21.); 2:1 Janek Hegewald (30.); 3:1 Philipp Vofrei (33.); 4:1 Robert Krämer (56.); 4:2 Max Reimann (63.); 5:2 Patrick Fiur (89.).
(19.04.2026✍️EJ) Am 19.Spielteg war in der Coffeecom-KOL der FSV Gräfenroda am Hainberg zu Gast. Die 70 Zuschauer sahen bei Aprilwetter eine flotte Partie mit 7 Toren.
Den besseren Beginn hatten auf dem Rasen am TSV-Vereinheim die Gäste. In der 14.Spielminute spielte sich der FSV Gräfenroda durch das Zentrum und Max Reimann war frei. Sein Torabschluss wurde durch einen Bad Blankenburger Spieler in die rechte obere Ecke gelenkt 0:1. Dieser Treffer war der Weckruf für den TSV Bad Blankenburg. Die Schwarzataler bekamen in der 21.Spielminute durch Schiedsrichter Christian Möller (Rudolstadt) einen Freistoß halblinks 25 Meter vor dem Tor zuerkannt. Stefan Botz brachte den Ball auf die linke Torecke, FSV-Torwart Niclas Dörfler musste das Spielobjekt prallen lassen, und Ben Schewior vollendete Gedanken schnell ins lange Eck - 1:1. Die Gastgeber blieben am Drücker. Fast von der Strafraumgrenze erzielte Janek Hegewald nach Zuspiel von Philipp Vofrei mit einem platzierten Flachschuss die Führung für die Heim-Elf - 2:1 (30.). Drei Minuten später stellte Philipp Vofrei selbst in Mittelstürmer-Manier den 3:1-Halbzeistand her (33.). Das es dabei blieb, dafür sorgte Ben Schewior, der nach einem Freistoß von Philipp Lange am zweiten Pfosten ein brenzlige Situation im letzten Moment klärte (42). Danach kam der große Regen und der Schiedsrichter bat zur Pause.
Die zweite Spielhälfte begann hüben wie drüben mit Freistößen, die aber keinen Ertrag hatten (47., 50.). Am Spielstand änderte sich erst wieder etwas, als Robert Krämer nach tödlichem Pass von Janek Hegewald im Zentrum entwischte, Torwart Niclas Dörfler ausspielte und eiskalt zum 4:1 abschloss (56.). Darauf antworteten die Gäste mit einem aus 22 Metern direkt verwandelten Freistoß durch Max Reimann - 4:2 (63.). Dieser Treffer gab dem FSV Gräfenroda Aufwind. Fast hätte Barne Hoffmann den 4:3-Anschlusstreffer erzielt. Aber als der Ball die Torlinie gerade mit vollem Umfang überschreiten wollte, war TSV-Torhüter Sebastian Reichardt zur Stelle (64.). - Wer weiß wie das Spiel weiter gegangen wäre, wenn in dieser Spielszene auf Tor für die Gäste entschieden worden wäre (65.). Drei Minuten danach traf der eingewechselte TSV-Neuzugang Matthias Koch in der anderen Spielhälfte aus 12 Metern den Querbalken. Nun ging es vogelwild auf dem Spielfeld hin und her. Auch die Sonne zeigte sich wieder am Hainberg. Es folgten aussichtsreiche Schussversuche durch Philipp Vofrei und Sascha Wolf (73., 74.). In der 75.Spielminute tanzte das Spielgerät erneut auf der Torlinie, nachdem Robert Krämer am zweiten Pfosten zur Stelle war. Er hätte in der 77.Spielminute am 11-Meter-Punkt frei den Deckel auf auf das Spielglas aufschrauben können, wenn FSV-Torwart Niclas Dörfler nichts dagegen gehabt hätte. Die Gäste gaben sich so noch lange nicht geschlagen (76.). Nach Freistoß von Max Reimann war Bjarne Hoffmann dem 4:3 nahe (79.). Die nächste gute Einschussgelegenheit des FSV klärte Benno Ewigleben im letzten Moment (82.). Die eingewechselten Patrick Fiur, Moritz Hauser und Luis Rusche sorgten beim TSV noch einmal für Belebung in der Offensive. Als der ebenfalls eingewechselte Mohammad Noor Alfreij im Strafraum vom Gästetorhüter aus dem Tritt gebracht wurde, gab es einen Strafstoß. Patrick Fiur nahm sich der Sache an und traf zum 5:2 (89.). Dass es dabei blieb, dafür sorgte TSV-Torwartroutinier Sebastian Reichardt, der ebenso wie Marcel Geisler am 19.Spieltag ausgeholfen hatte, mit einer starken Parade gegen Bjarne Hoffmann, der frei vor ihm im Strafraum den Torerfolg suchte (90.). Beide Teams hatten ersatzgeschwächt alles gegeben und zu einer unterhaltsamen Begegnung am Hainberg gesorgt.