Am Dienstag wird besprochen, in welchem Modus die Oberliga 2022/23 ausgetragen werden soll.
Am Dienstag wird besprochen, in welchem Modus die Oberliga 2022/23 ausgetragen werden soll. – Foto: Marcel Eichholz

Verband und Klubs sprechen über den Oberliga-Modus

Am Dienstag wird beraten, in welchem Modus die Oberliga Niederrhein 2022/23 ausgetragen werden soll.

Für Dienstag hat der Verbandsfußballausschuss (VFA) Niederrhein die Vertreter der 21 Klubs, deren Mannschaften in der kommenden Saison in der Oberliga spielen, ab 17 Uhr zu einer Videokonferenz eingeladen. Es geht um den „Austausch über das Spielsystem“, also den Modus, der in der neuen Saison zum Einsatz kommt. Über eine Meinungsabfrage möchte der Verband wissen, wie die Vereinsvertreter dazu stehen, in der Rückserie die Teams wieder in eine Auf- und Abstiegsrunde aufzuteilen, wie er es zuletzt aufgrund der Nachwirkungen der Coronavirus-Pandemie in der mit 23 Teams aufgeblähten Liga getan hatte.

In der neuen Spielzeit sind es allerdings auch wieder 21 Mannschaften, zu den Regionalliga-Absteigern KFC Uerdingen und VfB Homberg gesellen sich die Landesliga-Aufsteiger. Der VFA-Vorsitzende Wolfgang Jades hatte bereits darauf hingewiesen, dass derzeit niemand wissen könne, inwiefern sich Corona in der nächsten Saison auf den Spielkalender auswirke. Deshalb der Austausch, den der Verband auch im Vorjahr gesucht hatte.

Von den Vereinen ist bislang gemischtes Feedback zu hören, allerdings gibt es eine Tendenz Richtung großer Saison, die dann über 42 Spieltage ginge und einige Englische Wochen beinhalten würde. Das alternative Verfahren wurde erstmalig in der abgelaufenen Spielzeit praktiziert. Nach einer Hinrunde – jeder spielt einmal gegen jeden – wurde die Liga aufgeteilt und in eine Auf- und eine Abstiegsrunde unterteilt. Bei diesem Modus kämen die Klubs am Saisonende auf 29 beziehungsweise 30 Spiele (20 Partien in der Hinrunde und neun beziehungsweise zehn in der Auf- oder Abstiegsrunde). In einer großen Oberliga wären es 40 garantierte Spiele.

Aufrufe: 027.6.2022, 18:00 Uhr
RP / put/anue/ameAutor