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TSV Luthe will gegen FC Springe defensive Stabilität finden

Beim Heimauftakt möchte Luthe vor allem weniger Gegentore kassieren als bei der 2:6-Niederlage in der Vorwoche

von FD · 15.08.2025, 10:00 Uhr · 0 Leser
Luthe hofft auf defensive Stabilität
Luthe hofft auf defensive Stabilität – Foto: Philipp Reichelt

Nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Aufsteiger TSV Kirchdorf steht der TSV Luthe am Sonntag (15 Uhr) vor seiner nächsten Bewährungsprobe. Mit dem FC Springe gastiert ein Team in Luthe, das mit einem 6:2-Erfolg in die Saison gestartet ist und in der Spitzengruppe rangiert.

Für Luthe-Trainer David Oehmigen ging es in dieser Trainingswoche vor allem um Aufbauarbeit – sowohl mental als auch taktisch. „Wir mussten die Köpfe wieder hochrichten. Die Niederlage war in der Entstehung sehr deutlich und sehr schmerzhaft, vor allem weil wir eigentlich chancenlos waren gegen einen Gegner, wo wir uns schon auch etwas ausgerechnet haben“, sagte der Coach.

Die Defensivarbeit stand in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt. „Wir haben jetzt in zwei Pflichtspielen zwölf Gegentore bekommen. Das ist definitiv zu viel und kein Zufall. In den Testspielen waren es in fünf Partien knapp 27 Gegentore. Wenn wir in dieser Saison irgendwo einen Punkt holen wollen, müssen wir ganz schnell zusehen, dass wir die Gegentore reduzieren“, betonte Oehmigen.

Taktisch soll sich das Team am Sonntag anders präsentieren. „Wir haben diese Woche versucht, einen anderen Ansatz zu wählen. Es geht darum, das Spiel des Gegners zu zerstören, eklig zu sein, dem Gegner auf den Füßen zu stehen und das eigene Tor mit aller Macht zu verteidigen.“ Dass Springe als Favorit ins Spiel geht, ist dem Trainer bewusst: „Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel. Springe ist gut gestartet, wir erwarten, dass sie dominant auftreten.“

Personell muss Luthe auf Lennart Pöhl verzichten, der verletzt ist und zudem privat verhindert. „Ansonsten stehen uns alle Mann zur Verfügung“, erklärte Oehmigen, merkte aber kritisch an: „Wir hatten diese Woche einige Absagen im Training. Das wird nur funktionieren, wenn hier alle mitziehen. Wenn wir jetzt schon nach ein, zwei Spielen in der Beteiligung auseinanderfallen, werden wir nicht den Hauch einer Chance haben.“

Für Sonntag gibt es ein klares, wenn auch bescheidenes Ziel: „Wir wollen ein besseres Ergebnis erzielen als am letzten Wochenende. Klingt blöd, aber wir wären schon mit einer knappen Niederlage zufrieden. Am Ende wollen wir unser Spiel verbessern, defensiv viel besser zusammenarbeiten und individuell weniger Fehler machen“, so Oehmigen. „Wir werden versuchen, zu Hause zu punkten – aber realistischerweise müssen wir uns erst einmal finden und Stabilität reinbekommen.“