
Trotz verpasstem Aufstieg in der vergangenen Saison geht der TSV Leutenbach unter Trainer Patrick Haaf selbstbewusst in die neue Runde. Mit einem eingespielten Kader, gezielten Neuzugängen und klarer Zielsetzung.
Die Saison 2024/2025 endete für den TSV Leutenbach nicht mit dem erhofften Happy End. Das erklärte Ziel – der Aufstieg – wurde knapp verpasst. Cheftrainer Patrick Haaf zieht ein gemischtes Fazit: „Die Zielsetzung war der Aufstieg. Was leistungstechnisch auch drin gewesen wäre.“ Letztlich scheiterte sein Team nicht an mangelnder Qualität, sondern an Details in den entscheidenden Spielen: „Jedoch fehlte in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz am Ende das Quäntchen Glück und eine Prise Erfahrung.“
Zur neuen Spielzeit kann Haaf auf ein eingespieltes Gerüst bauen. „Das Team bleibt zusammen und wurde um höherklassige Spieler ergänzt“, berichtet der Cheftrainer. Namen wurden bereits im Vorfeld über einen separaten Vereinskanal kommuniziert, intern ist die Richtung klar: Qualität wurde gezielt nachjustiert, um den Aufstieg diesmal realisieren zu können.
Auch wenn Neuzugänge integriert werden müssen – der TSV setzt auf ein funktionierendes Kollektiv. Haaf betont: „Wir haben ein funktionierendes Gerüst!“ Der Fokus in der Saisonvorbereitung liegt nicht nur auf der fußballerischen Arbeit, sondern besonders auf mannschaftlicher Geschlossenheit: „Über viele Teambuilding-Maßnahmen und Events werden wir zum Saisonstart ein eingeschworener Haufen sein!“
Für den Trainer steht nicht ein einzelner Spieler im Rampenlicht, sondern die Gesamtheit des Teams. „Die ganze Mannschaft wird sich entwickeln!“, sagt Haaf und verweist auf die Mischung aus vielversprechender Jugend und erfahrener Routine: „Wir haben super junge, talentierte Spieler, wie auch erfahrene Haudegen! Hier müssen wir als Team erfolgreich sein und nicht über 'Starspieler' kommen.“
An Deutlichkeit lässt Haaf keinen Zweifel. Die Vorgabe für die neue Saison ist klar: „Ganz klar, das ist auch überall so kommuniziert: Aufstieg!“ Nach einer Saison mit lehrreichen Momenten und knappem Scheitern will das Team in der kommenden Runde voll angreifen. Die internen und externen Erwartungen sind entsprechend hoch.
Bei der Frage nach möglichen Meisterschaftsfavoriten hält sich Haaf nicht lange auf. „Aufgrund der hochkarätigen Neuzugänge und dem zusammengebliebenen Team, ganz klar wir“, sagt er mit Blick auf die Konkurrenz. Dieses Selbstbewusstsein basiert nicht auf Wunschdenken, sondern auf der gewachsenen Substanz des Kaders.
Auch zur Diskussion um die Relegationsspiele am Saisonende hat Haaf eine differenzierte Meinung. Persönlich hat er gute Erinnerungen: „Da ich schon einmal Nutznießer der Relegation 2023, mit dem SSV Steinach war, würde ich lügen, wenn ich sagen würde schafft die Relegation ab!“ Dennoch sieht er auch die Schattenseite des Formats: „Für die 2. Platzierten, die aber ein ganzes Jahr erfolgreich sind und dann scheitern, ist die Relegation aber sehr bitter!“