Eine Ausgangslage, die überrascht
Der TSV Holzelfingen geht als Tabellenführer in die Winterpause der Kreisliga A1 Alb. Nach 15 absolvierten Spielen stehen 40 Punkte zu Buche, bei einer Bilanz von 13 Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage. Mit 50 erzielten Treffern und lediglich 14 Gegentoren stellt Holzelfingen nicht nur die beste Abwehr, sondern auch eines der effektivsten Offensivteams der Liga. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger SV Hülben beträgt zwei Punkte, bei einem Spiel weniger. Eine Konstellation, mit der vor Saisonbeginn kaum jemand gerechnet hatte.
Vorbereitung mit Struktur und Tradition
„Wir beginnen am 27.01 mit der Vorbereitung“, sagt Lukas Gauß. Geplant seien „vier bis fünf Testspiele gegen attraktive Gegner, die teilweise eine Liga höher spielen“. Neben dem sportlichen Anspruch soll auch das Gemeinschaftsgefühl gepflegt werden: „Das traditionelle Kabinenfest wird sicherlich ein Highlight sein.“
Zufriedenheit ohne Einschränkung
Mit Tabellenplatz 1 hat niemand gerechnet“, erklärt Gauß. Umso klarer fällt sein Fazit aus: „Es gibt momentan gar nichts auszusetzen. Wir sind mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf.“ Die Mannschaft hat konstant gepunktet, auch enge Spiele für sich entschieden.
Zusammenhalt als entscheidender Faktor
„Der Zusammenhalt im Team ist extrem stark geworden.Was sich definitiv sichtlich auf dem Platz auch auswirkt.“ Holzelfingen profitiert von einer geschlossenen Einheit, in der sich individuelle Qualität und kollektive Disziplin ergänzen.
Kaum Kritik, aber ein klarer Anspruch
Probleme sucht man im Lager des Tabellenführers vergeblich. „Es gibt kaum was auszusetzen“, betont Gauß. Dennoch formuliert er einen sportlichen Anspruch: „Wenn wir noch gieriger werden, können wir sehr sehr viel erreichen.“
Zielsetzung
Trotz der komfortablen Ausgangslage vermeidet der TSV Holzelfingen große Parolen. „An die Leistung der Hinrunde anknüpfen“, lautet das klare Ziel. Dazu kommt der Wunsch, „befreit aufzuspielen und jeder weiterhin so Gas geben“. Der Tabellenstand soll kein Hemmschuh sein, sondern Rückenwind.
Keine Veränderungen im Kader
Personell setzt der Verein auf Kontinuität. „Nein“, antwortet Gauß auf die Frage nach Zu- oder Abgängen. Der aktuelle Kader soll die Rückrunde bestreiten – ein Zeichen für Vertrauen in die bestehende Struktur und die vorhandene Qualität.
Ein enges Rennen an der Spitze
Im Meisterschaftsrennen erwartet Gauß weiterhin Spannung. „Hülben und Engstingen werden bis zum Ende sicherlich oben mitspielen“, sagt er. Am Tabellenende hingegen sieht er eine klare Tendenz: „Münsingen ist bereits sehr abgeschlagen.“ Für die übrigen Mannschaften gelte jedoch: „Bei den restlichen Teams ist noch alles offen und sehr eng.