
In mehreren Bezirksligen in Württemberg stehen Nachholspiele auf dem Programm.
In Genkingen erlebten die Zuschauer eine regelrechte Machtdemonstration des TSV Hirschau, der den Gastgebern zu keinem Zeitpunkt eine Chance ließ. Benjamin Schiebel war der überragende Akteur des Tages und leitete den Torreigen bereits in der 13. Minute ein. Gemeinsam mit Cihan Canpolat, der in der 19. Minute nachlegte, sorgte er für eine frühe und komfortable Führung. Schiebel krönte seine Leistung mit zwei weiteren Treffern in der 26. und 51. Minute, während ein unglückliches Eigentor von Dominik Mayer (72.) und ein weiterer Treffer von Canpolat (79.) das Debakel für Genkingen vergrößerten. Den Ehrentreffer durch Benedetto Graziano per Foulelfmeter (81.) beantwortete Daniel Frank in der 85. Minute postwendend mit dem 1:7-Endstand.
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In einer spannungsgeladenen Partie drehte die SGM Dettingen/Glems einen Rückstand in einen Heimsieg. Zunächst sah es gut aus für den TV Derendingen, als Mouhamed Arfaoui in der 24. Minute die Führung markierte. Doch nach dem Seitenwechsel zündeten die Hausherren ein regelrechtes Feuerwerk. Markus Müller (58.) erlöste die Fans mit dem Ausgleich, bevor Mario Nikolovski nur vier Minuten später per Foulelfmeter die Partie komplett drehte. In der Schlussphase ließen Ali Blakaj (80.) und Tim Randecker (84.) keine Zweifel mehr am Sieger aufkommen und besiegelten den 4:1-Erfolg einer SGM.
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Die TSG Upfingen lieferte vor heimischer Kulisse eine beeindruckende Vorstellung ab und schickte den SV Pfrondorf mit einer deutlichen Packung nach Hause. Sven Endler stellte die Weichen bereits in der 6. Minute per Foulelfmeter auf Sieg und legte in der 39. Minute seinen zweiten Treffer nach. Dazwischen sorgte Patrick Kuch (23.) für klare Verhältnisse, sodass die Partie bereits zur Pause fast entschieden war. Auch im zweiten Durchgang ließen die Hausherren nicht locker: Matteo Schneider schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack in der 56. und 90. Minute auf 5:0 hoch.
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Das Duell in Tettnang bot den Zuschauern alles, was ein packendes Fußballspiel ausmacht. Noah Biberger erwischte einen Blitzstart und traf bereits in der 1. Minute zur Führung für den TSV. In der 24. Minute hätte die Partie kippen können, doch SV-Akteur Marc Bolgert scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torwart Luis Ammann. Kurz vor der Pause gelang Jan Fischer (43.+2) zwar der Ausgleich, doch Nils Maurer avancierte in der Schlussphase zum Matchwinner. Mit seinen Treffern in der 75. und 81. Minute sicherte er Tettnang den Dreier. Die hitzige Schlussphase wurde durch eine Gelb-Rote Karte für Ben-Elias Kaul (90.) abgerundet, was am verdienten Heimsieg jedoch nichts mehr änderte.
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In Bergatreute entwickelte sich ein enges und nervenaufreibendes Geduldsspiel, das erst in der Schlussphase seine Entscheidung fand. Über fast die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Mannschaften einen erbitterten Kampf, bei dem die Defensivreihen kaum Lücken boten. Als sich bereits alles auf eine torlose Punkteteilung eingestellt hatte, schlug der SV Oberzell in der 87. Minute zu und markierte den goldenen Treffer des Tages durch Jason Müller. Für Bergatreute war es ein bitterer Nadelstich kurz vor dem Abpfiff.
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Der FV Bad Waldsee ist mit 13 Punkten Tabellen-17. und steht mit dem Rücken zur Wand. Jeder weitere Abend ohne Zählbares verschärft die Lage, jeder überraschende Punkt kann neue Hoffnung entzünden. Gegen TSG Ailingen wartet eine große Aufgabe – aber auch eine jener seltenen Chancen, den Kampf um den Klassenerhalt emotional neu zu entfachen.
Die TSG Ailingen steht mit 40 Punkten auf Rang sechs und gehört zum erweiterten Verfolgerfeld. Ein Sieg beim Schlusslicht wäre für Ailingen beinahe Pflicht, wenn der Anschluss an die oberen Ränge erhalten bleiben soll. Gerade solche Spiele können eine Saison stabilisieren – oder plötzlich Unruhe erzeugen.
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Der SV Vogt steht mit 31 Punkten auf Platz elf und bewegt sich in einem Tabellenbereich, der weder Sicherheit noch Entwarnung verspricht. Mit einem Heimsieg könnte Vogt Abstand zur Gefahrenzone schaffen und zugleich das eigene Punktekonto deutlich stärken. Das Spiel ist wichtiger, als es auf den ersten Blick wirkt.
Der FC Dostluk Friedrichshafen reist mit 24 Punkten als Tabellen-15. an und braucht dringend Zähler. Die Abstiegszone ist bedrohlich nah, und Nachholspiele bieten kaum Raum für vorsichtige Rechnungen. Dostluk muss liefern – sonst droht der Blick nach oben zu verblassen.
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Der SV Westerheim steht mit 38 Punkten aus 22 Spielen auf Rang sechs und hat mit einem Nachholspiel die Möglichkeit, zur Spitzengruppe aufzuschließen. Ein Sieg würde Westerheim auf 41 Punkte bringen und den Abstand nach oben spürbar verkürzen. Das macht diese Partie zu weit mehr als einer bloßen Pflichtaufgabe.
Der SV Offenhausen reist als Tabellenzehnter mit 27 Punkten an und kämpft um Stabilität in einer gefährlichen Tabellenhälfte. Ein Auswärtserfolg würde nicht nur Abstand nach unten schaffen, sondern auch den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld stärken. Für beide Mannschaften ist es ein Abend mit echtem Wert.
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Der TSV Rudersberg ist mit 14 Punkten Vorletzter und braucht im Nachholspiel dringend ein Signal. Die Lage ist ernst, die Zahl der verbleibenden Chancen sinkt. Gerade vor heimischer Kulisse muss nun etwas kommen, wenn der Kampf um den Klassenerhalt noch einmal Fahrt aufnehmen soll.
Der TSV Obersontheim steht mit 22 Punkten auf Rang 13 und damit ebenfalls in einer heiklen Position. Ein Sieg in Rudersberg würde den Abstand nach unten vergrößern und zugleich einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Es ist ein Duell voller Druck, in dem die Tabelle fast auf jedem Ballkontakt mitschwingt.
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FV Rot-Weiß Ebingen 2006 steht mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz und erlebt eine Saison voller Härte. Dieses Nachholspiel ist eine der wenigen Gelegenheiten, dem Tabellenbild wenigstens etwas Hoffnung entgegenzusetzen. Jeder Zähler wäre für Ebingen mehr als Statistik – er wäre ein Lebenszeichen.
Der FC Hechingen reist mit 32 Punkten als Tabellenzwölfter an und kann sich mit einem Sieg weiter von den gefährlichen Rängen absetzen. Angesichts von sechs direkten Abstiegsplätzen besitzt selbst ein Spiel gegen das Schlusslicht hohe Bedeutung. Nachlassen darf sich Hechingen nicht erlauben.
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Der SV Winzeln steht mit 41 Punkten auf Rang sieben und kann mit einem Sieg weiter in Richtung oberes Drittel marschieren. Da mehrere Teams vor ihm nur knapp enteilt sind, bleibt dieses Nachholspiel sportlich reizvoll. Winzeln hat die Chance, seine gute Ausgangsposition noch zu schärfen.
Die SG FC Hardt / Lauterbach reist als Tabellensechster mit 43 Punkten an und verteidigt ihrerseits einen Platz in der erweiterten Spitzengruppe. Ein Auswärtssieg würde die Distanz zu Winzeln vergrößern und den Blick nach oben offenhalten. Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die noch etwas erreichen wollen.
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Der TSV Laufen/Eyach steht mit 31 Punkten auf Platz 13 und braucht im Abstiegskampf dringend Sicherheit. Das Heimspiel gegen einen Aufstiegsanwärter könnte unangenehm werden, bietet aber zugleich die große Chance auf einen Überraschungsschlag. Solche Abende können eine Saison drehen.
Der TSV Straßberg 1903 reist als Tabellenzweiter mit 65 Punkten an und jagt weiter die Spitze. Bei einem Spiel weniger als der Tabellenführer ist dieses Nachholspiel von enormer Tragweite. Straßberg kann den Abstand verkürzen und die Meisterfrage wieder mit voller Wucht aufladen.
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Der SV Deckenpfronn steht mit 40 Punkten auf Rang vier und hat mit einem Nachholspiel die Möglichkeit, noch näher an die Spitzengruppe heranzurücken. Ein Heimsieg würde den Druck auf TV Darmsheim und TSV Jahn Büsnau deutlich erhöhen. Für Deckenpfronn ist das eine Einladung, die eigene Rolle im Aufstiegsrennen zu schärfen.
Der VfL Oberjettingen ist mit 12 Punkten Tabellenletzter und steht tief im Überlebenskampf. Jeder Spieltag, jedes Nachholspiel und jeder einzelne Punkt tragen nun das Gewicht einer ganzen Saison. Oberjettingen braucht ein Wunder im Kleinen – und vielleicht beginnt genau das mit einem unerwarteten Abend in Deckenpfronn.