2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

TSV Hambach bleibt sachlich und jubelt im Kerwespiel

Der TSV Hambach zieht den VfR Fehlheim II mit dem Sieg im Kerwespiel in den Abstiegsstrudel hinein +++ FSG Riedrode II ist auch mit weniger zufrieden.

von Matthias Bähr · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser

Bergstraße. In der A-Liga feierte der TSV Hambach in einem vorgezogenen Spiel einen Kerwesieg und zieht nun den VfR Fehlheim II beim 4:1 in den Abstiegskampf mit rein. „Unsere frühe Führung hat uns nicht so beflügelt, wie ich mir das vorgestellt habe“, befand Hambachs Trainer Andreas Davidowicz. Doch letztlich freute er sich darüber, dass sich seine Elf von der Emotion der Kerwe nicht hat mitreißen lassen, sondern äußerst sachlich agiert hat. Besonders schön war Flo Schäfers 3:1: In der 57. Minute verwertete er eine Flanke per Kopf.

Riedrode gibt Favoritenrolle nach Affolterbach ab


Wenn die FSG Riedrode II die Sportvereinigung Affolterbach empfängt, möchte sie sich für die jüngste 2:6-Auswärtsniederlage in Trösel rehabilitieren. Aber Riedrodes Sprecher Fabian Kreiling legt Wert darauf, dass seine Mannschaft jetzt gar nicht mehr den dritten Platz erobern will. „Platz fünf oder sechs am Ende, das reicht uns doch vollkommen aus“, stellt er klar und hofft, dass sich die Trainingsteilnahme endlich wieder verbessert. Dass Kreiling die Favoritenrolle auf Seiten der Sportvereinigung Affolterbach sieht, kann er gut begründen: „Nachdem die Affolterbacher 3:1 gegen Tabellenführer FSV Rimbach gewonnen hatten, wird von ihnen mehr erwartet als von uns“, stellt er klar.


Rimbach ist auf Wiedergutmachung aus


„In Affolterbach haben wir gesehen, dass wir verwundbar sind. Auch wenn wir das Spiel nicht hätten verlieren dürfen. Dass dem dennoch der Fall war, lag in erster Linie an Affolterbachs Torwart Leon Krause“, sagt Rimbachs Trainer Marcel Reibold. Bezogen die Rimbacher im Überwald ihre zweite Saisonniederlage, so empfangen sie nun mit dem TV Lampertheim die Mannschaft, gegen die sie Ende September 2025 erstmalig drei Zähler haben liegen lassen. Damals endete die Begegnung 3:0 für Lampertheim. „Wir sind auf Wiedergutmachung aus. Aber das wollen wir ganz entspannt und positiv angehen.“ Marcel Reibold auf Jonas Keil, Amir Duric, Janis Zielonkowski, Jonas Olejniczak, Farhan Mohammed und Mahmoud Elbaghdadi aus unterschiedlichen Gründen verzichten.



„Mit dem Sieg beim TV Lampertheim haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt. Nicht nur, weil wir zu Null gewonnen haben, sondern weil wir auch die Serie eines Mitkonkurrenten im Abstiegskampf unterbrochen haben“, freute sich Sebastian Trenkwald, der Spielausschussvorsitzende des FC Ober-Abtsteinach, über den deutlichen Erfolg im Ried. Wenn seine Mannschaft nun zu Hause den SV/BSC Mörlenbach empfängt, trifft sie auf einen Gegner, der nach der Winterpause noch ungeschlagen ist.



„Wir wollen den Sieg vergolden und hoffen auf viele Zuschauer“, sagt Trenkwald, der bis auf den verletzten Felix Roth (Außenbandabriss) auf alle Akteure zurückgreifen kann. Nachdem der FV Hofheim mit Siegen gegen Trösel und Affolterbach gut aus der Winterpause kam, ist er inzwischen seit mehr als einem Monat sieglos. Das will FVH-Trainer Maximilian von Dungen gegen die SG Hammelbach/Scharbach unbedingt ändern. „Gerade, weil wir nun über bessere personelle Möglichkeiten verfügen, kann unser Ziel gegen Hammelbach nur lauten, drei Punkte zu holen“, so von Dungen, der sich über die Rückkehr von Lukas Scholl, Nico Klutkowsky und Jan Maksymczyk in den Kader freut.