In den Testspielen stimmte die Leistung von Pfab (links), Kufner und Co. – im Pokal haben sich allerdings gewackelt.
In den Testspielen stimmte die Leistung von Pfab (links), Kufner und Co. – im Pokal haben sich allerdings gewackelt. – Foto: Simon Tschannerl

Vilzing: Die 2:4-Niederlage ist nicht vergessen

Die DJK Vilzing startet beim TSV Großbardorf – und die Grabeld-Gallier sind ein harter Gegner.

Es hätte sicherlich leichtere Gegner gegeben für die DJK Vilzing zum Start in die neue Saison. Am heutigen Samstag (Anstoß 16 Uhr) trifft die Elf von Neutrainer Josef Eibl auf den TSV Großbardorf, seines Zeichens Tabellenvierter der vergangenen Saison.

Und dass Fahrt – 275 Kilometer einfach – zu den Grabfeld-Galliern keine Kaffeefahrt wird, wissen die Vilzinger spätestens seit dem Spiel am 28. September vergangenen Jahres. Da hätten die Huthgartenkicker nach 16 Minuten schon wieder in den Bus einsteigen können, denn sie lagen zu diesem Zeitpunkt schon mit 0:3 zurück, am Ende mussten sie sich mit 2:4 geschlagen geben.

Dass es in diesem Jahr wieder so kommt, glaubt Bernhard Leicht, Abteilungsleiter des TSV Großbardorf, allerdings nicht: „Die DJK Vilzing ist der absolute Favorit.“ Seine Aussage stützt der Spartenboss auch auf die Vorbereitungsergebnisse des TSV. „Unsere Vorbereitung war ganz in Ordnung, aber es war jetzt kein großer Gegner dabei.“ Der TSV hat bis auf das Spiel gegen den Regionalligisten TSV Aubstadt alle Tests gewonnen.

Allerdings lasse sich die Mannschaft aus der vergangenen Saison mit der diesjährigen nicht mehr vergleichen, denn zahlreiche Leistungsträger haben die Mannschaft verlassen. So schätzt Leicht das Leistungsvermögen seiner Truppe eher rund um Platz acht bis zehn ein. Allerdings ist der Spartenboss schon lange genug im Geschäft um vielsagend hinterherzuschieben: „Über eine ganze Saison können wir der DJK Vilzing nicht Paroli bieten, aber in 90 Minuten ist das nicht unmöglich.“ Den Gegner lobt der Unterfranke in höchsten Tönen. Er sieht die DJK Vilzing als eingespielte Mannschaft, die hervorragend verstärkt wurde.

Wie DJK-Trainer Josef „Beppo“ Eibl sagt, überwiegt bei seinen Spielern die Freude, dass es nun endlich losgeht. „Wir treffen mit dem TSV Großbardorf auf eine hervorragende Bayernligamannschaft, die immer unter den Topmannschaften zu finden war. Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Dieses Mal heißt es für Schwarz-Gelb, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein, um nicht wieder so einen Tiefschlag zu kassieren, wie an jenem Septembernachmittag des vergangenen Jahres.

„Sie werden sicherlich wieder die gleiche Taktik anwenden, wie im letzten Spiel“, glaubt Eibl. Da brannten die Grabfeld-Gallier in der Anfangsviertelstunde ein regelrechtes Offensivfeuerwerk ab. „Für uns heißt es, mit dem nötigen Biss in die Partie zu gehen und von der ersten Minute an hellwach zu sein.“ Denn gilt es die überfallartigen Angriffe abzuwehren, um dann selbst Nadelstiche zu setzen.

Dass es die DJK Vilzing jeden Gegner schlagen kann, hat sie in der Vorbereitung Woche für Woche gezeigt, denn die Gegner waren durchaus namhaft und auch stark. Wer würde nicht gerne mit einem Auswärtssieg starte – zumal gegen den TSV Großbardorf? Danach geht es dann Schlag auf Schlag - es warten nämlich einige Englische Wochen.

Verzichten muss Eibl auf Lutz Hastreiter (Adduktorenprobleme) und auf Ivan Milicevic (privat verhindert).

Aufrufe: 024.7.2021, 08:30 Uhr
Thomas MühlbauerAutor

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