
Die Fußball-Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade ein. Demzufolge fallen viele Entscheidungen. Besonders groß ist der Jubel bei den Teams, die Meister sind oder den Aufstieg geschafft haben oder sich Pokalsieger nennen dürfen. Und genau diese Mannschaften möchten FuPa Württemberg würdigen. Wenn dein Team auch dabei sein möchte, dann schreibe uns per E-Mail an h.schmidt@fupa.net
Der TSV Grafenau ist Meister der Frauen-Regionenliga, Staffel 4. Obwohl das letzte Spiel abgesagt wurde, steht das Team von Trainerin Nina Steger als Spitzenreiter fest – und feiert die erneute Krönung einer starken Saison.
Meisterfeier mit einem kleinen Wermutstropfen
Dass die Meisterschaft ausgiebig gefeiert wurde, stand für den TSV Grafenau außer Frage. „Auch dieses Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen, ausgiebig mit Familie, Fans und Freunden zu feiern“, berichtet Trainerin Nina Steger. Und doch blieb ein kleiner Makel: Das letzte Saisonspiel wurde abgesagt – ein offizielles Ende auf dem Platz hätte sich das Team verdient gehabt. „So will man eigentlich nicht Meister werden“, gibt Steger offen zu. Die Stimmung tat das aber keinem Abbruch.
Saisonziel: ganz oben mitspielen – und am Ende ganz oben gelandet
Schon früh in der Saison zeichnete sich ab, dass Grafenau wieder ein Wörtchen um den Titel mitreden würde. „Wir waren die ganze Saison mit oben dabei“, erinnert sich die Trainerin. Und natürlich habe jede Mannschaft den Wunsch, ganz oben zu stehen. Dass es erneut gelang, ist für Steger vor allem das Verdienst ihrer Spielerinnen: „Meine Mädels haben wieder mal bewiesen, dass sie es verdient haben.“
Zusammenhalt und Wille als entscheidende Trümpfe
Was den TSV Grafenau in dieser Saison – wie auch in den Vorjahren – auszeichnete, war der Zusammenhalt. „Der starke Zusammenhalt und der unglaubliche Wille haben den Ausschlag gegeben“, sagt Steger. Das Team ließ sich auch in schwierigen Spielen nicht aus dem Konzept bringen und bewies konstant, dass es bereit ist, füreinander zu kämpfen und Verantwortung zu übernehmen.
Vielfalt als Erfolgsrezept
Ein weiterer Erfolgsfaktor war die Zusammensetzung der Mannschaft. „Wir sind super viele verschiedene Persönlichkeiten, aber irgendwie passt es total“, beschreibt die Trainerin die Dynamik im Team. Der Mix aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten habe erneut hervorragend funktioniert. Diese Mischung war nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein großer Gewinn.
Keine Abschlussfahrt – aber der Erdingercup steht an
Eine Abschlussfahrt ist in dieser Saison nicht geplant. Der Fokus liegt aktuell noch auf dem Erdingercup, bevor sich das Team in die Sommerpause verabschiedet. Danach verstreuen sich die Spielerinnen nach und nach in den Urlaub. Die gemeinsame Zeit wird in kleineren Etappen ausklingen – dafür war der Weg dorthin umso intensiver.
Wieder kein Aufstieg – aus mehreren Gründen
Trotz der sportlichen Qualifikation wird Grafenau auch in der kommenden Saison in der Regionenliga spielen. „Auch dieses Jahr aus verschiedenen Gründen leider nicht“, erklärt Steger zum Thema Aufstiegsverzicht. Es macht aber deutlich ist: Der Fokus liegt weiterhin auf sportlicher Entwicklung, nicht auf der nächsten Liga um jeden Preis.
Kaderplanung mit Konstanz – aber auch Abgängen
Die Planung für die neue Saison läuft bereits seit geraumer Zeit. Große Veränderungen zeichnen sich aktuell nicht ab, wie Steger berichtet. „Aktuell stehen noch keine Neuzugänge fest, dafür leider 2 bis 3 Abgänge.“ Das Ziel ist aber klar: Der Kern der Mannschaft soll erhalten bleiben, um erneut eine schlagkräftige Einheit auf den Platz zu bringen.
Neues Jahr, gleiches Ziel
Für die Saison 2025/2026 bleibt das Ziel dasselbe: „Wir wollen wieder um die Meisterschaft mitspielen und im Pokalwettbewerb so weit wie möglich kommen“, erklärt Nina Steger. Mit dem Selbstverständnis einer Spitzenmannschaft, gewachsenem Teamgeist und einem funktionierenden Umfeld hat der TSV Grafenau beste Voraussetzungen, auch in der kommenden Saison wieder ein gehöriges Wort mitzureden.