– Foto: Thomas Rinke/SWFV

Möglichst bald zurück auf den Platz

Neuer Kreisjugendausschuss Mainz-Bingen gewählt +++ Marie-Luise Schelhas und Thorsten Blankenberger bleiben im Amt +++ Elf Beisitzer ergänzen das Team

Es ist vollbracht: der Kreisjugendausschuss Mainz-Bingen (KJA) wurde an diesem Samstag neu gewählt. 36 von 64 stimmberechtigten Vereinen hatten sich an der vom Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) veranlassten Videokonferenz beteiligt. Ein Jahr nach dem eigentlichen Termin wurden der Kreisjugendtag nun endlich nachgeholt.

Vor den Wahlen nutzte jedoch SWFV-Präsident Hans-Dieter Drewitz die Gelegenheit, zu den Vereinen zu sprechen. „Corona ist die größte Katastrophe, die uns nach dem Zweiten Weltkrieg passiert ist. Die Pandemie wird uns verändern und stellt uns vor Herausforderungen“, sagt Drewitz. Extrem wichtig sei es, den Freizeitsport wieder zu öffnen. „Wir müssen wieder sichtbar werden.“ Die Vereinsjugendarbeit, so der SWFV-Präsident, sei dabei mit dem Schulsport gleichzusetzen. „Die Rückkehr in den Spielbetrieb und die Runde in Wertung zum Abschluss zu bringen, sind unsere Ziele“, erklärt Drewitz.

Gerd Schmitt, Vorsitzender im Fußballkreis Mainz-Bingen, bedankte sich bei den Vereinen für ihre kreativen Angebote in Corona-Zeiten: „Sie alle helfen dabei, den Fußball wieder in ruhige Fahrwasser zu bringen.“ Mittlerweile sei die Situation vergleichbar mit einer Verlängerung. „Je länger das Spiel dauert, desto anstrengender wird es. Und niemand weiß, wie es ausgeht“, sagt Schmitt. Stand jetzt könne niemand sagen, ob und wann die Saison fortgesetzt werden kann. Umso glücklicher sei er, so der Gau-Algesheimer, dass Marie-Luise Schelhas und Thorsten Blankenberger sich nun doch dazu entschieden hätten, erneut für den KJA zu kandidieren. „Gerne auch noch viele weitere Jahre.“

Die Wahlen, in diesem Jahr über ein Online-Abstimmtool laufend, sind schnell erzählt: Marie-Luise Schelhas und Thorsten Blankenberger wurden einstimmig wiedergewählt. Bei den Beisitzern wurde es etwas umständlicher, weil die zwölf Kandidaten nicht en bloc gewählt werden konnten. Von den 281 Stimmen benötigten die Anwärter mindestens 141, um es in den KJA zu schaffen. Bis auf Sven Götze (131) bekamen alle Vorgeschlagenen die nötige Mehrheit. Mit Klaus Geßner (220), Volker Hassemer (281), Martin Imruck (280), Andreas Lemb (243), Harald Petersilge (261), Giovanni Rappa (230), Moritz Roden (273), Marcel Wabra (236), Julia Welsch (270), Dirk Weyrich (260), Sebastian Schäfer (259) sind elf von 14 möglichen Beisitzer-Plätzen belegt. „Mit dem neuen Team werden wir alle Herausforderungen angehen, die da kommen. Aber aktuell wünsche ich mir nichts sehnlicher, als die Kinder möglichst bald wieder auf dem Platz zu sehen“, entließ Marie-Luise Schelhas die Teilnehmer anschließend mit den besten Wünschen.

Aufrufe: 20.2.2021, 15:39 Uhr
RedaktionAutor

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