2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

TSV Friedrichsberg gewinnt Kellerduell gegen Jevenstedt deutlich

Elf von Michael Schröder verlässt Abstiegsplatz

von Liridon Imeri · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
Wie schon in der letzten Saison kommt das Team von Cheftrainer Michael Schröder (li.) gut aus dem Winterschlaf.
Wie schon in der letzten Saison kommt das Team von Cheftrainer Michael Schröder (li.) gut aus dem Winterschlaf. – Foto: Ismail Yesilyurt

Der TSV Friedrichsberg-Busdorf hat das wichtige Kellerduell der Senioren-Landesliga Schleswig gegen den TuS Jevenstedt mit 3:0 (1:0) für sich entschieden. Während die Gastgeber mit einer kontrollierten Leistung wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelten, zeigte sich Jevenstedt nach dem Spiel selbstkritisch.

Gastgeber übernehmen nach kurzer Abtastphase die Kontrolle

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe Friedrichsberg zunehmend das Spiel bestimmte. TSV-Trainer Michael Schröder sah seine Mannschaft gut auf den Gegner vorbereitet. „In den ersten fünf bis zehn Minuten ging es noch in beide Richtungen. Danach haben wir die Spielkontrolle übernommen und uns viele gute Situationen erspielt“, erklärte Schröder nach der Partie.

Die Überlegenheit zahlte sich schließlich in der 15. Minute aus, als Daniel Moellner die Gastgeber in Führung brachte. Schon vor der Pause hätte Friedrichsberg das Ergebnis weiter ausbauen können. „Wir hatten vor der Halbzeit noch drei oder vier Situationen, in denen wir eigentlich nachlegen müssen. Der Torwart hat gut gehalten, einmal war auch die Latte dabei“, so der TSV-Coach.

Jevenstedt hadert mit eigenen Fehlern

Auf Seiten des TuS Jevenstedt überwog nach dem Spiel die Enttäuschung. Der Trainer der Gäste erkannte die Leistung des Gegners zwar an, kritisierte jedoch vor allem die vielen individuellen Fehler seiner Mannschaft.

Thore Lühder und TuS Jevenstedt müssen nach null Punkten aus drei Spielen 2026 Punkte hamstern.
Thore Lühder und TuS Jevenstedt müssen nach null Punkten aus drei Spielen 2026 Punkte hamstern. – Foto: Ismail Yesilyurt

„Wir sind natürlich etwas deprimiert nach dieser Niederlage. Man muss aber auch ganz klar sagen: Friedrichsberg hat vollkommen zu Recht gewonnen. Sie waren gestern einfach besser als wir – und wir sind mit dem 3:0 am Ende noch gut bedient.“

Besonders der frühe Rückstand ärgerte die Jevenstedter. „Das 0:1 entsteht wieder durch einen individuellen Fehler von uns. Wir müssen im Ballbesitz den Kopf hochnehmen und den Mitspieler suchen, stattdessen spielen wir teilweise direkt den Gegner an – und werden sofort bestraft.“

Friedrichsberg nutzt Chancen konsequent

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Friedrichsberg die spielbestimmende Mannschaft. In der 52. Minute erhöhte Tim Niklas Asmussen auf 2:0. Der Treffer entstand aus einer starken Aktion im Gegenpressing.

„Das war eine gute Einzelaktion. Tim gewinnt den Ball im Gegenpressing und tunnelt dann den Torwart“, beschrieb Schröder die Szene. Der TuS Jevenstedt konnte offensiv kaum Druck entwickeln und machte sich das Leben weiterhin selbst schwer.

Jonas Goos (TSV Friedrichsberg-Busdorf) ist ein Stützpfeiler im Abstiegskampf.
Jonas Goos (TSV Friedrichsberg-Busdorf) ist ein Stützpfeiler im Abstiegskampf. – Foto: Ismail Yesilyurt

„Dem zweiten Tor geht wieder ein Fehlpass von uns voraus. Und auch beim dritten Treffer verlieren wir den Ball in der eigenen Hälfte“, erklärte der Jevenstedter Trainer frustriert. Den Schlusspunkt setzte schließlich Daniel-Alexander Schubert, der in der 65. Minute eine gut herausgespielte Aktion zum 3:0 abschloss.

Maximilian Ecke mit Ampelkarte nach gut einer Stunde

In der Schlussphase schwächte sich Jevenstedt zusätzlich selbst: Maximilian Ecke sah die Gelb-Rote Karte. In Überzahl hätte Friedrichsberg das Ergebnis sogar noch weiter ausbauen können, ließ jedoch weitere Chancen ungenutzt.

Stimme zum Spiel

Jilani Ben Mahmoud (Trainer TuS Jevenstedt)