2026-04-03T19:57:16.526Z

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TSV Feldafing will sich gegen Antdorf für bittere Hinspielpleite rächen

Kreisklasse am Ostermontag

von Tobias Huber · Heute, 04:07 Uhr · 0 Leser
Jürgen Mergner: Trainer des TSV Feldafing.
Jürgen Mergner: Trainer des TSV Feldafing. – Foto: SM
Der TSV Feldafing empfängt am Ostermontag den Tabellendritten SG Antdorf/Iffeldorf. Trainer Mergner verspricht eine mutige Spielweise im Buchheim-Stadion.

Die bisherige Bilanz des TSV Feldafing kann sich bei der Kreisklassen-Premiere des Debütanten mehr als sehen lassen. Nach 19 Partien hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Mergner 23 Punkte auf dem Konto. „Wir haben uns sehr gut akklimatisiert“, freut sich Mergner. Einziges Problem: Vom Klassenerhalt ist Feldafing im Frühjahr 2026 noch weit entfernt. „Wir brauchen mindestens 35 Punkte in dieser verrückten Liga“, urteilt Mergner.

Derzeit belegt seine Mannschaft in der sehr ausgeglichen besetzten Kreisklasse 3 sogar einen Abstiegs-Relegationsplatz. Bis zum Tabellensechsten FSV Höhenrain sind es lediglich drei Zähler. Aber auch die drei direkten Abstiegsränge sind nicht weit entfernt. „Besonders Pöcking war zuletzt stark und hat gut aufgeholt“, sagt Mergner. Einzige Ausnahme sei aus seiner Sicht die SG Starnberg/Söcking, die die Tabelle nach einer famosen Siegesserie anführt. „Die werden nicht mehr viele Punkte abgeben. Gut, dass wir schon zweimal gegen sie gespielt haben“, sagt Mergner. Die Feldafinger konnten dabei den Spitzenreiter im Hinspiel mit 2:1 besiegen, das Rückspiel ging mit 3:1 an die Kreisstädter.

Wir brauchen mindestens 35 Punkte in dieser verrückten Liga.

Feldafings Trainer Jürgen Mergner

Der TSV Feldafing startete zuletzt gut aus der Winterpause, gewann zwei der drei bisherigen Partien. Nur gegen den TSV Erling-Andechs gab es eine unglückliche 1:2-Derbyniederlage. Umso ärgerlicher war der wetterbedingte Spielausfall in Eurasburg, der derzeit punktgleich knapp vor dem TSV rangiert, vor einer Woche. „Wir hätten sehr gerne gespielt, wären gut aufgestellt gewesen“, kommentiert Mergner.

Am Ostermontag wartet ein anderes Kaliber auf den TSV. Ab 14 Uhr empfängt der Aufsteiger den ambitionierten Tabellendritten SG Antdorf/Iffeldorf, der nach der Winterpause aus drei Begegnungen sieben Punkte eingesammelt hat. Zuletzt gewann die Mannschaft zweimal in Serie auf fremdeM Platz (3:1 in Uffing, 2:1 in Bichl). „Wir sind in diesem Spiel sicher nicht der Favorit, aber wir werden uns auch nicht verstecken“, verkündet Mergner. Die Gastgeber wollen im heimischen Buchheim-Stadion alle drei Punkte behalten und sich für die bittere 2:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren. „Wir haben damals wirklich gut dagegengehalten und erst durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit verloren“, erinnert sich Mergner.

Im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen die SG Hungerbach (2:0) wird sich der Kader kaum verändern. Stammkeeper Michael Hemmersbach ist wieder fit und wird in den Kader zurückkehren. Zuletzt war er von Moritz Schulte, Torhüter Nummer drei beim TSV, sehr gut vertreten worden. Positiv ist auch, dass Trainersohn Lukas Mergner nach langer Verletzungspause bei seinem Comeback gegen Hungerbach ein gutes Spiel machte. Er war eine halbe Stunde vor dem Ende eingewechselt worden.

Noch länger fehlen werden dagegen Elias Fleddermann, der wegen Sprunggelenksproblemen noch kein Punktspiel in diesem Jahr bestreiten konnte. Lucas Perkuhn hat sich im Derby in Erling einen Außenbandriss im Knie angerissen und wird ebenfalls noch eine gewisse Zeit ausfallen. Benjamin Wolter, der bereits gegen Hungerbach nicht im Kader war, weilt am Osterwochenende im Urlaub.

Mergner hält nichts von einer defensiven Herangehensweise gegen das favorisierte Antdorf. „Wir werden uns nicht hinten reinstellen und mutig nach vorne spielen“, verkündet Mergner. So möchte der Übungsleiter die gute Bilanz des Aufsteigers weiter aufbessern. Besonders zu Hause konnten die Feldafinger bislang überzeugen, verloren dort erst zweimal (2:5 gegen Raisting II, 3:4 gegen Benediktbeuern).