Der TSV Erling-Andechs steht im Mittelfeld der Tabelle und hat im kommenden Jahr kaum noch Chancen auf den Aufstieg in die Kreisklasse.
Der TSV Erling-Andechs steht im Mittelfeld der Tabelle und hat im kommenden Jahr kaum noch Chancen auf den Aufstieg in die Kreisklasse. – Foto: Stefan A. Schuhbauer

TSV Erling: Aufstieg in die Kreisklasse kaum noch schaffbar

Trainer Wandinger trotzdem zufrieden

Für den TSV Erling-Andechs ist der Aufstieg in die Kreisklasse leider kaum mehr möglich. Trotzdem blickt Trainer Thomas Wandinger zufrieden auf die letzten Wochen zurück.

Erling – Der TSV Erling-Andechs blickt zufrieden auf die vergangenen Monate. Abteilungsleiter Thomas Wandinger freute sich, dass „mit dem Fußball wieder ein Stück Normalität in unser Leben kam“. Sein Team, das in der Verfolgerrolle in die Wiederaufnahme der A-Klasse 5 gestartet ist, kam über diese auch nicht hinaus. Das wichtige Spiel gegen den SV Wielenbach mussten die Erlinger verloren geben, was dafür sorgte, dass dasd Team nicht auf die Aufstiegsränge aufschließen konnte. Mit der Leistung war Wandinger aber weitestgehend zufrieden: „Wir haben das meistens sehr ordentlich gespielt. Die Wielenbach-Niederlage war hochverdient. So ehrlich müssen wir sein. Und gegen die anderen Mannschaften haben wir sehr konstant guten Fußball gespielt.“

Auf zwei Siege zum Start folgt erster Dämpfer gegen Wielenbach

Los ging es mit dem Heimsieg gegen den FC Dettenschwang, ein Spitzenteam der A-Klasse 7, in dem die Mannschaft von Trainer Bernd Öhler von Beginn an die Partie dominierte und hochverdient mit 2:0 gewann. Auf den ungefährdeten Auswärtssieg beim FSV Höhenrain II folgte der Dämpfer gegen Wielenbach. Nach der Niederlage gab es einen schmeichelhaften Sieg beim FC Seeshaupt, der überraschend stark dagegenhielt. Anschließend durften die Andechser über zwei Wochen aufgrund von Corona nicht spielen, ehe sie ihre Spielzeit mit einem 3:0-Ligapokalerfolg beim SV Unterhausen beendeten.

„Die Gesundheit aller Kicker geht klar vor in solchen Situationen.“

Zwar hätte der TSV die Möglichkeit gehabt, auch die Partie gegen den TSV Finning zu spielen, doch die Mannschaft entschied sich klar dagegen. „Bei den steigenden Fallzahlen haben dann doch alle gemerkt, dass der Amateurfußball nicht die höchste Priorität im Leben ist“, sagt Wandinger. „Die Gesundheit aller Kicker geht klar vor in solchen Situationen.“

Starke Konkurrenz: „Aufstieg über Ligapokal ist möglich, aber sehr schwer machbar.“

Durch die Ligapokalerfolge hat sich der TSV Erling-Andechs für das Sechzehntelfinale im Ligapokal qualifiziert, wo sie am 6./7. März zu Hause auf den TSV Schongau treffen. Ein Aufstieg über den Ligapokal ist zwar möglich, aber „aufgrund der starken Konkurrenz auch sehr schwer schaffbar“, meint Wandinger. In der Liga trennen die Erlinger sieben Punkte vom Aufstiegsrelegationsplatz, den weiterhin Haunshofen innehat. „Wir sind zwar Verfolger, aber der Abstand ist auch schon wirklich groß“, sagt Wandinger. „Wir hoffen in erster Linie, dass wir in der Rückrunde weiter Fußball spielen können und diese Runde zu Ende bringen.“

(tao)

Aufrufe: 29.11.2020, 11:56 Uhr
Starnberger Merkur /Autor

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