
„Das war ein über weite Strecken verdienter Punkt“, bestätigte TSV-Trainer Marvin Frehe nach dem 1:1 (1:1) gegen den FFC 07 Bad Aibling. Schließlich war den Bezirksoberliga-Fußballerinnen aus Eching im Vergleich zur Pleite in der Vorwoche eine klare Leistungssteigerung gelungen. Spielerisch gab es vor heimischer Kulisse allerdings erneut ordentlich Luft nach oben, was nicht unbedingt am Auftritt der abstiegsgefährdeten Zebras, sondern vielmehr an den schwierigen Platzbedingungen lag.
Nichtsdestotrotz setzten die Gastgeberinnen durch Anna-Lena Beer ein frühes Ausrufezeichen: Die Mittelfeldakteurin luchste der gegnerischen Keeperin das Leder ab und scheiterte bei ihrem anschließenden Abschluss nur knapp. Doch damit war die Situation noch nicht entschärft: Der Abpraller landete aufs Neue bei Beer – und die legte uneigennützig für Gentiana Hoxha ab, die zur Führung einnetzte (12.). „Danach haben wir uns aber etwas zurückgezogen“, sagte Frehe. Dank eines Sonntagsschusses von Tamara Schunko zum 1:1 (22.) waren die Karten jedoch bald wieder neu gemischt.
Auf den nächsten wirklichen Torabschluss mussten die Zuschauer daraufhin bis zur zweiten Halbzeit warten. Während der FFC einzig durch Konter auf sich aufmerksam machte, vergab Anika Aberl mit ihrem Freistoß kurz vor dem Abpfiff die wohl aussichtsreichste Möglichkeit seitens des TSV.
Für die größte Gefahr sorgte laut Coach Frehe, der von einem hart umkämpften Match berichtete, deshalb weiterhin der Echinger Rasen. Denn: „Man hatte immer das Gefühl, es könnte mal einer durchrutschen.“
Sein Fazit: Das Remis sei für die Moral seines Teams überaus wertvoll gewesen – auch wenn die Partie von einer Knieverletzung bei Marianne Böhm überschattet wurde. „Das hätte es natürlich nicht gebraucht, aber da kann man niemandem einen Vorwurf machen“, erklärte Frehe. Ob Böhm im Gastspiel am Sonntag (15.15 Uhr) beim TSV Turnerbund München auflaufen wird, ist entsprechend fraglich. Unabhängig davon gilt es gegen den von Coach Frehe als „Nonplusultra der Liga“ bezeichneten Gastgeber, insbesondere in der Defensive gut zu stehen.