
Knapp hat der TSV Dorfen den SV Saaldorf besiegt. Gerhard Thalmaier schoss den Siegtreffer gegen die schon in der ersten Hälfte dezimierten Gastgeber.
Mit einem hochverdienten, aber schwer erkämpften 1:0 (1:0)-Sieg kehrten die Fußballer des TSV Dorfen am Sonntagabend vom Gastspiel beim Tabellenneunten SV Saaldorf wieder zurück. Obwohl sie länger als 45 Minuten mit einem Akteur mehr auf dem Spielfeld standen, taten sie sich schwer.
Gleich in den Anfangsminuten hatten die Gastgeber eine gute Möglichkeit, die jedoch vergeben wurde. In der Folge kamen die Isenstädter dann besser in die Partie. So kam Alois Eberle nach einem guten Spielzug zum Abschluss, verfehlte jedoch das Gehäuse knapp (8.). Aber schon kurz darauf war es dann doch soweit. Nachdem ein Eckball der Dorfener noch geklärt werden konnte, kam das Leder zu Alexander Linner. Seine Flanke auf den langen Pfosten brachte Kapitän Alexander Heilmeier zurück in die Mitte. Da stand Goalgetter Gerhard Thalmaier dann goldrichtig und machte das 1:0, das Tor des Tages (11.). Dann wurde es hektischer. Nachdem Bernhard Helminger an Heilmeier eine klare Tätlichkeit beging, musste er mit der roten Karte das Feld verlassen (41.).
Ab diesem Zeitpunkt waren die Dorfener ein Mann mehr auf dem Feld. Eine gute Möglichkeit zu einer Ergebniserhöhung hatte dann vor dem Pausenpfiff noch Heilmeier, konnte sie jedoch nicht verwerten (43.).
Nach dem Wiederanpfiff kamen die Saaldorfer trotz Unterzahl zunächst mit mehr Elan aus der Kabine. Sie drückten und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Die TSVler wehrten sich mit Kämpferherz und so konnten sie diese Drangsituation unbeschadet überstehen. „Wir haben unser Überzahlspiel nicht gut über die Bühne gebracht. Bei Konterangriffen unsererseits fehlte es oft an der Präzision beim letzten Pass. Aber die Hintermannschaft stand sicher und ließ nichts zu“, so Trainer Andreas Hartl.
Dann fingen sich die Isenstädter aber wieder und beherrschten die Szene. Als Eberle bei einem schnellen Konterangriff alleine auf Keeper Thomas Kern zulief, wurde er kurz vor der Strafraumlinie von hinten zu Fall gebracht. Statt Rot wegen Notbremse sah Saaldorfs Stürmer nur Gelb. Die Ampelkarte für Alexander Deyl hatte schließlich auf den Spielverlauf keinen Einfluss mehr (83.).