Die neuen Gesichter des TSV Oberdiendorf
Die neuen Gesichter des TSV Oberdiendorf – Foto: Verein

Oberdiendorf: »Kaderqualität enorm angehoben«

Der Traditionsverein vermeldet mehrere Neuzugänge und sieht sich gut aufgestellt für die kommende Spielzeit

In der abgelaufenen Runde sorgte der TSV Oberdiendorf zwar im Totopokal für Furore, konnte aber in der Kreisklasse Passau mit den Spitzenteams nicht Schritt halten und schloss die Saison auf Tabellenplatz vier ab. In der kommenden Saison soll es für den früheren Bezirksoberligisten etwas weiter nach oben gehen, auch wenn die Verantwortlichen Kampfansagen vermeiden.

Die Liste der Neuzugänge liest sich aber gut: Mit Fabian Hoffmann konnte ein Akteur vom A-Klassisten TSV Nottau verpflichtet werden, der in seiner Vita immerhin schon 28 Landesliga-Einsätze für den TSV Waldkirchen stehen hat. Zudem konnte mit Simon Stemplinger ein Eigengewächs heim geholt werden, das beim SV Schalding-Heining in der U19-Bayernliga wertvolle Erfahrungen sammeln durfte. Eine große Verstärkung dürfte auch Johannes Knon sein, der vom Ligakonkurrenten DJK Straßkirchen zu seinem Ex-Klub zurückkehrt. Vom Kreisligisten SG Thyrnau / Kellberg kommt Markus Weiß, der ebenfalls schon bei "Deandorf" dem runden Leder hinterher jagte und in 105 Kreisklassen-Spielen immerhin 39 Tore erzielte.


Dominik Eder, Sebastian Wiesner, Christoph Mautner und Sebastian Gruber wechseln von der U19 der JFG Unterer Donauwald in den Herrenbereich auf. Für das B-Team konnte Daniel Stemplinger von der SG Breitenberg / Sonnen verpflichtet werden. "Nach der letzten Saison war es unser Ziel, den Kader in der Breite zu verstärken. Unsere Neuzugänge werden unsere Kaderqualität enorm anheben. Außerdem war es uns wichtig, dass wir Spieler verpflichten wollten, die einen Bezug zu Deandorf haben und auch ins Mannschaftsgefüge passen. Oberstes Ziel wird sein, die Neuen so schnell wie möglich zu integrieren und mit einer guten Mischung in die Saison zu starten", lässt Oberdiendorfs Manager Hans Pichler wissen. Allerdings hat der Klub auch eine Hiobsbotschaft zu verkraften: Kapitän Sebastian Kinateder hat seine Laufbahn beendet. "Wir wünschen Sebastien für die Zukunft alle Gute und möchten uns herzlichst für seine jahrelange Treue bedanken", sagt Pichler.


Trotz der hoffnungsvollen Neuzugänge vermeidet Pichler eine große Kampfansage an die Konkurrenz: "Natürlich wollen wir oben mitspielen, aber als Meisterschaftsfavorit sehen wir uns nicht. Wir wollen unseren eingeschlagen Weg fortsetzen und uns kontinuierlich mit jungen Spielern weiterentwickeln."






Aufrufe: 06.7.2022, 09:20 Uhr
Thomas SeidlAutor