
Der TSV Deinsen hielt die Partie lange offen und ging nach der Pause sogar in Führung. Zwei unnötige Strafstöße brachten jedoch den VfL Nordstemmen zurück ins Spiel und leiteten am Ende eine deutliche Niederlage ein.
Die erste Halbzeit verlief weitgehend ereignisarm. Beide Mannschaften wurden zunächst vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Gegen Ende der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht, die beste Gelegenheit der Nordstemmer landete jedoch an der Latte des Deinser Tores. So ging es torlos in die Kabinen.
Führung verspielt – Strafstöße drehen das Spiel
Nach dem Seitenwechsel kam Deinsen zunächst wacher zurück auf den Platz und belohnte sich in der 50. Minute mit der Führung. Milan Ander fing einen fehlerhaften Rückpass der Nordstemmer Defensive ab und musste den Ball nur noch ins verwaiste Tor zum 0:1 einschieben.
Die Führung hielt jedoch nicht lange. Bereits vier Minuten später unterlief der Deinser Abwehr ein langer Ball, anschließend wurde ein Nordstemmer Spieler im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Gastgeber zum 1:1-Ausgleich.
Ein ähnliches Szenario wiederholte sich in der 78. Minute. Nach einer eher harmlosen Flanke wurde erneut ein Nordstemmer Angreifer im Strafraum gefoult, sodass es den zweiten berechtigten Elfmeter für die Gastgeber gab. Auch diese Gelegenheit nutzte Nordstemmen und ging mit 2:1 in Führung.
In der Schlussphase warf Deinsen noch einmal alles nach vorne, doch die Angriffsbemühungen blieben erfolglos. Stattdessen nutzte Nordstemmen die sich bietenden Räume und erzielte in den letzten Minuten zwei weitere Treffer zum 4:1-Endstand.
Der TSV Deinsen war mit einem stark dezimierten Kader von nur 13 Spielern angereist. Dennoch lag nach der Führung ein Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen. Durch die beiden Strafstöße gab die Mannschaft die Partie jedoch gegen einen schlagbaren Gegner aus der Hand und musste sich letztlich zwar unnötig, aber nicht unverdient geschlagen geben.