Bleibt Realist: Raphael Schwanthaler, Trainer des TSV Brunnthal.
Bleibt Realist: Raphael Schwanthaler, Trainer des TSV Brunnthal. – Foto: Robert Brouczek

TSV Brunnthal befreit gegen TSV 1880 Wasserburg - Blick auf die Tabelle ist tabu

TSV Brunnthal vertraut auf seine Stärken

Mit nun zehn Punkten ist das Tabellenbild nicht mehr ganz so schlimm für den TSV Brunnthal, der aber mit sieben Zählern Rückstand auf die Relegation in der Landesliga immer noch Letzter ist.

Brunnthal – „Die Tabelle schauen wir uns nicht so an“, sagt Trainer Raphael Schwanthaler vor dem letzten Vorrundenspiel beim TSV Wasserburg am Freitag. Das Schlusslicht der Liga bewahrt die Ruhe und schaut nur auf sich selbst. „Für uns geht es um eine Ausgangsposition, von der aus wir nach der Winterpause noch einmal angreifen können“, sagt Schwanthaler. Im Vorjahr ging man mit 16 Punkten in die Weihnachtspause und das wäre diesmal wieder ganz ok. „Die Wiederholung ist möglich“, sagt der Trainer, aber dafür müsste man noch sechs Punkte aus den letzten vier Liga-Spielen vor der Pause holen. In der ausgeglichenen Landesliga, in der jeder jeden schlagen kann, schauen die Brunnthaler vornehmlich auf sich selbst. Gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Wasserburg sind die Erfolgschancen nicht anders als zuletzt gegen den Vorjahreszweiten FC Unterföhring. Dieses 2:1 hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben und vor allem den Beweis gebracht, dass man mithalten kann.

„Das war schon befreiend“, sagt der Trainer, der nun fast den gesamten Kader wieder zur Verfügung hat. Schwanthaler macht aber auch deutlich, dass man den dritten Saisonsieg nicht überbewerten darf. In Wasserburg muss der Erfolg wieder von vorne erarbeitet werden. Auch nach den Saisontoren vier und fünf von Jakob Klaß möchte der Trainer nicht sofort vom geplatzten Knoten sprechen: „Das machen wir, wenn er in Wasserburg wieder zweimal trifft.“ (NICO BAUER)

TSV Brunnthal: Geisbauer - Klepsch, Nagel, Richter - Rebenschütz, Seubert, Betzler, Ceschin, Fischer - Brunner, Klaß.

Aufrufe: 028.10.2022, 07:31 Uhr
Nico BauerAutor