
Der TSV Boisheim hat bei den Personalplanungen für einen echten „Kracher“ gesorgt und Nando Di Buduo (38 Jahre) verpflichtet. Der routinierte Stürmer wechselt dabei vom Landesligisten DJK Fortuna Dilkrath an den Sonnenbach. Bei den „Ochsen“ feierte er in der heißen Saisonendphase ein vielbeachtetes Comeback und trug zum „Last-Minute“-Klassenerhalt bei.
Mit Di Buduo konnte der TSV neben großer Offensivqualität auch eine Menge Erfahrung zum Sonnenbach locken, die gerade im ersten A-Liga-Jahr von entscheidender Bedeutung sein dürfte. Der Vollblutfußballer steht dazu für hohe Kontinuität, mit seinen 38 Jahren spielte er dabei lediglich in fünf Vereinen: 1. FC Viersen, 1. FC Mönchengladbach, ASV Süchteln und DJK Fortuna Dilkrath. Für diese Vereine bestritt er dabei zahlreiche Spiele in der Bezirksliga und Landesliga und erzielte eben für diese auch einige Tore. Lediglich für den SC Schiefbahn gab er in der Rückrunde der Saison 2019/20 nur ein kurzes Gastspiel.
In Boisheim trifft er nun auf Weggefährten vergangener Tage. So spielte er mit Kapitän Tim Kuliha einst in der Jugendniederrheinliga zusammen, aber auch mit Jan Ballis und Eric Bongartz stand er bereits gemeinsam auf dem Platz. Faktoren, die bei seinem Wechsel nun eine entscheidende Rolle gespielt haben dürften.
In Boisheim führte Di Buduo nun gute Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen. Das Engagement der handelnden Personen bezüglich seiner Verpflichtung imponierte ihm dabei. „Boisheim wusste von meiner Verletzung damals, auch waren sie im Thema über meine sportliche Situation. Mich hat es daher umso mehr gefreut, dass Klaus (Ernst, Anm. d. Redaktion) dann auf mich zugekommen ist und mich unbedingt verpflichten wollte. Die Aufgabe in Boisheim ist hochinteressant, die Mannschaft ist gefestigt und wird in der neuen Liga ein Stück weit auch die Euphorie mitnehmen. In dem Team werde ich mich gut einfinden können“, so Di Buduo.
„Mit Nando haben wir jetzt einen weiteren Königstransfer tätigen können. Ich kenne Nando schon seit seiner Juniorenzeit, auch haben wir mal beim 1. FC Viersen zusammen gearbeitet. Es schließt sich jetzt auch ein Stück weit der Kreis“, so Trainer Klaus Ernst.