Der TSV Bobingen und Christopher Detke können mit dem Saisonabbruch gut leben.
Der TSV Bobingen und Christopher Detke können mit dem Saisonabbruch gut leben. – Foto: Elmar Knöchel

Bobingen ist wieder im Training

Beim TSV läuft das Training langsam wieder an +++ Warum man den Abbruch der vergangenen Saison bedauert

Das frühzeitige Ende der Bezirksliga-Spielzeit 2020/2021 ist für die Fußballer ein Ende ohne Schrecken. „Aus unserer Sicht können wir mit dem Saisonabbruch sehr gut leben“, sagt Mannschaftskapitän Christopher Detke. Denn der TSV stand zu diesem Zeitpunkt als Siebter auf einem gesicherten Mittelfeldplatz – mit viel Luft nach oben und genauso viel nach unten. Da könne man das entspannt sehen. Andere Teams seien nicht in dieser glücklichen Lage.

Aus Detkes Sicht sei die Quotenregelung zwar vernünftig, doch hätte er es gerechter gefunden, wenn es keine Absteiger gegeben hätte. Denn bei acht fehlenden Spielen hätten sich, vor allem durch die direkten Vergleiche, noch einige Änderungen ergeben können. So habe man Mannschaften die Möglichkeit genommen, die Klasse eventuell doch noch zu halten. Detke und die anderen Spieler des TSV sind bereits wieder ins Training eingestiegen. Zweimal pro Woche wird in Bobingen nun trainiert. Eine eher lockere und eine etwas intensivere Einheit werden derzeit im Wechsel absolviert, berichtet der Kapitän der Bobinger. Sobald man endgültig wisse, wie und vor allem wann die neue Saison starten wird, könne man dann in die echte Vorbereitung starten. Trainer Marco Di Santo freut sich über vier neue Spieler: Maximilian Krist und Paul Simler kommen vom FSV Inningen, Nico und Martin Petereit vom SV Untermeitingen. „Unsere Neuzugänge machen im Training einen guten Eindruck. Ich bin überzeugt, dass sie uns spielerisch weiterbringen werden“, sagt der Trainer.

Zur konkreten Planung ist es dem Bobinger Teamchef noch zu früh. Außer der Rahmenplanung für die neue Saison, die am 7. August beginnen soll, sei noch nichts bekannt. Daher wolle er noch abwarten, wie sich seine Spieler nach der langen Zwangspause präsentieren werden. Ohne erste Testspiele sei momentan schwer einzuschätzen, wo die Mannschaft im Moment steht. Erst wenn wirklich klar sei, wie der Saisonstart aussehen wird, wolle man das jetzt moderate Training hochfahren. „Denn es gilt nach der langen Ruhephase vor allem, Verletzungen zu vermeiden“, erklärt Marco Di Santo.

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Aufrufe: 10.6.2021, 09:19 Uhr
Schwabmünchner Zeitung / Elmar KnöchelAutor

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