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TSV Bemerode trennt sich torlos von TSV Burgdorf

Trainer Ramy Hundt sieht gerechtes Unentschieden als verdienten Punktgewinn

von NV · 28.10.2024, 14:40 Uhr · 0 Leser
– Foto: Bernd Oberbeck

Bemerode überzeugt mit Spielkontrolle, Burgdorf gefährlich in letzten Minuten

In einem intensiven Duell zwischen dem TSV Bemerode und dem TSV Burgdorf trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 0:0. Trainer Ramy Hundt zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und sprach von einer „ausgeglichenen Partie“, in der Bemerode spielerisch überlegen war, jedoch die entscheidenden Chancen im letzten Drittel verpasste.

Besonders in der ersten Halbzeit war Bemerode spielbestimmend. „Wir hatten sehr gute Ballbesitzphasen und haben den Gegner gut laufen lassen“, erklärte Hundt. „Leider fehlte es immer wieder an der letzten Eins-gegen-Eins-Situation oder am sauberen letzten Pass.“ Trotz der starken Ballkontrolle und Qualität im Spielaufbau kam es für Hundts Team zu wenigen klaren Torchancen. Auch defensiv zeigte sich Bemerode gefestigt: „Gegen den Ball waren wir sehr kompakt und haben die Vorgaben gut umgesetzt.“

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Bemerode erneut die besseren Aktionen im Aufbau hatte. Hundt hob besonders die Defensivleistung seiner Verteidiger hervor, die Burgdorfs Topstürmer Noel Köhler erfolgreich ausschalten konnten: „Das war eine starke Arbeit von unseren Verteidigern Josef Flink und Matze Schult.“

In den letzten zehn Minuten und der Nachspielzeit kam Burgdorf nochmal gefährlich vor das Tor von Bemerode und setzte die Gäste zunehmend unter Druck. „Da mussten wir der hohen Laufleistung Tribut zollen“, sagte Hundt und verwies auf einen späten Pfostentreffer der Gastgeber: „Es war eine verunglückte Flanke, die so durchrutschte. Am Ende können wir über diesen Punkt dann auch etwas froh sein.“

Mit dem verdienten Unentschieden hält sich der TSV Bemerode auf dem elften Tabellenplatz und blickt nun optimistisch auf die kommenden Aufgaben: „Vor dem Spiel hätte ich gesagt, einen Punkt nehme ich mit, blickt man auf die ersten 75, 80 Minuten wäre mehr drin gewesen, angesichts der späten Chance für Burgdorf kann man mit dem Punkt aber auf jeden Fall gut leben“, resümierte Hundt.