2026-04-01T12:50:56.008Z

Allgemeines

TSV Baskets bangen nach Pleite um Klassenerhalt in der Bayernliga

Basketball-Drama in Unterhaching

von Harald Hettich · Heute, 15:38 Uhr · 0 Leser
Im Spiel am kommenden Sonntag gegen Bayernliga-Schlusslicht München Basket II fordert Hachings Trainer Nicolai von seiner Mannschaft einen Sieg.
Im Spiel am kommenden Sonntag gegen Bayernliga-Schlusslicht München Basket II fordert Hachings Trainer Nicolai von seiner Mannschaft einen Sieg. – Foto: brouczek

Die Basketball-Damen verloren das letzte Spiel deutlich mit 33:65. Nun hängt ihr Verbleib in der Bayernliga von der Ligeneinteilung ab.

Nach einer heftigen 33:65 (20:38) Heimpleite am letzten Spieltag in der Südstaffel der Bayernliga sind die Basketball-Damen des TSV Unterhaching Baskets in der Finaltabelle auf den neunten und vorletzten Platz abgerutscht. Anders als der sichere Absteiger und Tabellenletzte München Basket können die Hachingerinnen jedoch noch auf den Klassenerhalt hoffen. Trainer Nicolai Fischer erklärt bezüglich der schwierigen und noch nicht endgültig absehbaren Modalitäten innerhalb des Ligen-Verbundes: „Es kann reichen, wenn Regionalliga-Absteiger Nördlingen aus der Regio in die Bayernliga-Nordgruppe eingeteilt wird.“ Eine Entscheidung wird erst nach Ostern erwartet. „Mal sehen“, lautet Fischers Losung zum derzeit ungeklärten und unsicheren Status seines Teams. Ein weiterer Rückschlag ist die schwere Verletzung von Guard Antonia Hölzl, die sich beim ohnehin freudlosen, finalen Heimspiel mit Verdacht auf Außenbandriss aus dem Match verabschiedete. Dies ist eine traurige Konstante im von heftigen Verletzungen gekennzeichneten Saisonverlauf der Baskets-Damen.

Die Partie vom Sonntag war schnell entschieden. Wie bereits im Hinspiel, das die Hachingerinnen mit einem Punkt mehr verloren hatten, präsentierten sich die niederbayerischen Gäste auch im Lise-Meitner-Gymnasium als das laut Fischer „einfach bessere, weil fittere, im Ballvortrag ruhigere und weniger Fehler generierende Team.“ Dies zeigte sich bereits beim 10:21-Rückstand nach dem ersten Viertel. Während Haching kämpfte, spielte Landshut souverän und baute die Führung im zweiten Viertel zu einer vorentscheidenden 18-Punkte-Halbzeitführung aus. Der Gast, der hinter dem überlegenen Meister und Aufsteiger FC Bayern auf Rang zwei positioniert ist und mit den höherklassig erfahrenen Leaderinnen Herrmann (17 Punkte) und Gerlager (zwölf Punkte) antrat, nahm sich im dritten Viertel offensiv etwas zurück. Mit einer starken Defensive ließen sie den Gastgeberinnen, die in dieser Phase nur sieben Punkte erzielten, jedoch keine Aufholfreude aufkommen. Beim Stand von 27:51 vor dem Schlussabschnitt waren bereits alle Messen gelesen. Auch das letzte Viertel dominierte Landshut eindeutig. Sportlich geht damit eine durchwachsene Saison für die Hachingerinnen zu Ende. Dennoch lobte Fischer seine Damen: Trotz der Überlegenheit der Gäste habe sein Team „besonders in der Defense eine sehr engagierte und intensive Leistung“ abgeliefert.