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TSG Reutlingen: „Alles investieren, um oben anzugreifen“

FuPa-Teamcheck: Sascha Olbrich über die Entwicklung der TSG Reutlingen in der Kreisliga B3 Alb

von LS · 19.01.2026, 15:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marcel Eichholz/Verein

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Spielleiter Sascha Olbrich äußert sich im FuPa-Teamcheck zur bisherigen Saison der TSG Reutlingen in der Kreisliga B3 Alb. Er spricht über Ziele, den jungen Kader, personelle Herausforderungen, Neuzugänge und die Ambitionen für die Rückrunde.

Früher Start in die Vorbereitung

Die TSG Reutlingen hat die Winterpause am 13.01.26 beendet. Seit diesem Zeitpunkt läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde, um die Grundlagen für den weiteren Saisonverlauf zu legen.

Ziel Top drei fest im Blick

Das Saisonziel war klar formuliert: ein Platz unter den ersten drei. Aktuell befindet sich die Mannschaft „auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen“. Gleichzeitig betont Olbrich, dass „insgesamt sogar noch mehr möglich gewesen wäre“. Rund 30 Prozent des Kaders bestehen aus Studenten, wodurch es während Prüfungsphasen, Praktika oder Auslandsaufenthalten immer wieder zu personellen Engpässen kam. Hinzu kamen mehrere verletzungsbedingte Ausfälle.
Zudem wurden in einzelnen Spielen gegen Mannschaften wie den SV Gniebel oder die SF Reutlingen Punkte abgegeben, „die uns im Nachhinein fehlen“. Auch dies führt Olbrich auf den sehr jungen Altersdurchschnitt von 21 Jahren zurück.

Geschlossenheit als große Stärke

Besonders positiv bewertet Olbrich die Entwicklung des Teams: „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist sehr gut und hat sich schneller eingestellt als im Vorfeld angenommen.“ Das sei umso bemerkenswerter, da rund 20 neue Spieler zur Mannschaft gestoßen seien. Insgesamt sei diese Entwicklung „sehr positiv verlaufen“.

Kleiner Reibungsverlust, klare Entwicklung

Probleme sieht der Spielleiter nur in begrenztem Rahmen. „Natürlich treten bei Neuanfängen vereinzelt Unstimmigkeiten auf“, erklärt Olbrich, betont aber zugleich, dass diese „von Woche zu Woche spürbar weniger werden und sich kontinuierlich positiv entwickeln“.

Angriff nach oben trotz starker Konkurrenz

Die TSG Reutlingen steht „verdient auf dem dritten Tabellenplatz“ und hat sich diese Position durch ihre Leistungen erarbeitet. Der SSV Rübgarten „marschiert derzeit jedoch sehr souverän“. Dennoch will die Mannschaft „bis zum Saisonende alles investieren, um uns die Chance offen zu halten, gegebenenfalls doch noch oben anzugreifen – auch wenn der Weg über die Relegation führen sollte“.

Verstärkung für die Offensive

Personell konnte sich die TSG Reutlingen in der Hinrunde verstärken. Mit Lasse Dorow vom SV Blau-Weiß Neustadt kam ein neuer Stürmer aus der Landesliga Thüringen. Zudem stößt mit Luan Azemi vom SV Laufenburg ein weiterer offensiver Spieler aus der Verbandsliga Südbaden zur Mannschaft. Abgänge gibt es aktuell keine.

Rübgarten klarer Favorit

Im Meisterschaftsrennen sieht Olbrich eine klare Ausgangslage. „Angesichts eines Rückstands von zehn Punkten auf den SSV Rübgarten ist es realistisch betrachtet eher unwahrscheinlich, dass sie sich die Meisterschaft noch nehmen lassen.“ Dennoch bleibt der Anspruch bestehen, „Rübgarten in den direkten Duellen nochmals zu fordern und bis zum Saisonende vollsten Einsatz zu zeigen“.