Sind nach dem Völklingen-Rückzug am letzen Spieltag spielfrei: Hassia-Chefcoach Thomas Eberhardt (hinten) und seine Mannschaft.
Sind nach dem Völklingen-Rückzug am letzen Spieltag spielfrei: Hassia-Chefcoach Thomas Eberhardt (hinten) und seine Mannschaft. – Foto: Edgar Daudistel (Archiv)

Hassia: Planungen und viele Gespräche

Bingens Kompetenzteam freut sich über positive Signale +++ Samstag gegen Pfeddersheim

BINGEN. Hassia Bingen steht vor dem vorletzten Heimspiel in der Oberliga. Gegner am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) ist im Stadion am Hessenhaus die TSG Pfeddersheim, die als Tabellenführer der Abstiegsrunde längst Planungssicherheit für die kommende Saison in derselben Spielklasse hat. Alles unabhängig davon, was rund um das Abmelden von Liga-Mitkonkurrent SV Röchling Völklingen am vergangenen Dienstagabend geschieht.

Abmeldung macht keinen Unterschied für die Hassia

„Statt Mechtersheim wäre Pfeddersheim in die Meisterrunde gekommen. Sonst hätte sich nichts geändert. Beide Mannschaften bleiben sowieso in der Liga.“ Hassia-Trainer Thomas Eberhardt sieht durch das Abmelden der Saarländer sechs Spieltage vor Toresschluss kein Problem. Auch für die Binger bleibt alles beim Alten. Ob Dritt- oder Viertletzter. Bei mindestens sechs Absteigern bleibt die Entfernung zum rettenden Ufer gleich weit. Die Hassia hat genau wie der FSV Salmrohr, der aktuell Platz sechs belegt, im Hinspiel gegen Völklingen einen Dreier eingefahren. Ärgerlicher ist die Tatsache, dass es am 4. Juni nicht mehr zum Saisonabschluss am Hessenhaus kommt. Da wäre Röchling der Gast gewesen. Am Samstag also noch Pfeddersheim, am 21. Mai noch der FC Speyer, dann sind vier Jahre Oberliga-Geschichte am Hessenhaus vorüber.

Von Spiel zu Spiel denken

Der Fokus der Binger liegt auf der Partie gegen die TSG. „Dafür haben wir ordentlich was getan, bleiben intensiv dabei und lassen uns garantiert nicht hängen“, sagt Eberhardt. An seiner Vorgabe ändert sich nichts: „Wir haben noch vier Spiele und werden versuchen, alle zu gewinnen.“ Trotz des Endergebnisses von 1:2 macht der Auftritt der Mannschaft in Eppelborn Mut. Genauso wie das Hinspiel in Pfeddersheim, als die Hassia in der Nachspielzeit in Führung ging, um dann mit dem Abpfiff doch noch den Ausgleich zu kassieren. In beiden Partien wäre für die Hassia mit etwas Glück deutlich mehr drin gewesen.

Bingen
2:5
Pfeddersheim

Fest steht für den Coach, dass möglichst jeder Feldspieler, der im Kader steht, Einsatzzeiten bekommt. Genauso, wie in den letzten Begegnungen auch. Die Namen bleiben gleich, an der Verletzten-Situation hat sich nichts geändert. Fabian Haas, Antonio Serratore, Derrick Amoako, Bahri Bayir, Felix Kosek und Marcel Radschuweit stehen nicht zur Verfügung.

Die Zukunft immer im Hinterkopf

Nichts Neues gibt es hinsichtlich der Zukunftsplanungen. Christopher Lind vom sechsköpfigen Kompetenzteam berichtet von Planungen auf Hochtouren und vielen Gesprächen. Namen wollen er, Fabian Liesenfeld und die Mitstreiter zeitnah nennen. „Es gibt viele positive Signale und Zusagen, nur die Organisation gestaltet sich wegen mancher Punkte im Hintergrund leider schwierig“, so Lind, der aber zugibt, „dass ich von einigen Jungs wirklich absolut positiv überrascht bin.“



Aufrufe: 06.5.2022, 11:00 Uhr
Jochen WernerAutor