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TSG Balingen: "Mit der Einstellung gehen wir auch ins Spiel rein"

Im Heimspiel der Regionalliga Südwest trifft die TSG Balingen auf den SV Eintracht Trier.

von red · 25.03.2026, 18:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Nach dem torlosen Unentschieden am vergangenen Spieltag richtet sich der Blick der TSG Balingen nun auf das wegweisende Heimspiel gegen die SV Eintracht Trier 05. In der Regionalliga Südwest kämpft der Aufsteiger weiterhin um jeden Zähler für den Klassenerhalt. Trotz personeller Rückschläge und der Erinnerung an ein schwieriges Hinspiel zeigt sich dias Team entschlossen, vor heimischer Kulisse die volle Punkteausbeute anzuvisieren und dabei die physische Belastung des Gegners als Chance zu nutzen.

Der Fokus liegt auf dem nächsten Heimspiel

Nach dem jüngsten Punktgewinn in der Fremde ist die Stimmung bei der TSG Balingen von konzentriertem Optimismus geprägt. Das 0:0-Unentschieden gegen Bayern Alzenau hat gezeigt, dass die Defensive stabil stehen kann, doch nun soll im Heimspiel auch die Offensive wieder für Jubel sorgen. Co-Trainer Daniel Güney macht die Marschroute für den kommenden 26. Spieltag der Regionalliga Südwest deutlich: „Nach dem Punktgewinn in Alzenau wollen wir den Fokus auf das Heimspiel gegen Trier richten.“ Die Begegnung am Samstag um 14 Uhr gegen den SV Eintracht Trier 05 wird für das Team von Trainer Murat Isik zu einer weiteren Reifeprüfung im Kampf um den Verbleib in der Liga.

Die körperliche Verfassung des Gegners als Chance

Ein entscheidender Faktor könnte die Frische der Akteure sein. Während die Balinger sich gezielt vorbereiten konnten, hatte der Gast aus Rheinland-Pfalz zuletzt ein straffes Programm zu absolvieren. „Die Trierer Mannschaft kommt jetzt aus mehreren englischen Wochen, nicht in der Woche vor uns, aber aus den letzten Wochen, und hat da sicher auch aufgrund der kräftezehrenden Spiele vielleicht nicht immer die Ergebnisse erzielt, die sie sich gewünscht hätten“, analysiert Daniel Güney die Situation des Gegners. Dennoch warnt er davor, den Tabellenzwölften zu unterschätzen. Die Belastung der vergangenen Wochen könnte zwar Spuren hinterlassen haben, doch die Qualität im Kader der Eintracht bleibt ein Faktor, dem die Balinger mit höchster Intensität begegnen müssen.

Erinnerungen an ein schwieriges Hinspiel

Die sportliche Qualität der Trierer bekamen die Balinger bereits im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison schmerzhaft zu spüren. Vor 2208 Zuschauern unterlag die TSG im Hinspiel deutlich mit 0:3. Damals sorgten Damjan Marceta (6.), Mateo Biondic (61.) und Sven König (66.) für klare Verhältnisse zugunsten der Eintracht. Daniel Güney erinnert sich an diese Herausforderung: „Nichtsdestotrotz erwarten wir einen Gegner, der stark ist, der enorme Qualität mitbringt und auch im Hinspiel uns da vor Probleme gestellt hat.“ Diese Erfahrung dient nun als Motivation, es im Rückspiel besser zu machen und die Fehler der Vergangenheit abzustellen, um gegen den favorisierten Gegner zu bestehen.

Mit unbändigem Einsatz zum Heimerfolg

Trotz der individuellen Klasse des Gegners vertraut die TSG Balingen auf die eigenen Stärken und die Bereitschaft, über die Schmerzgrenze hinauszugehen. Die Einstellung wird am Samstag der Schlüssel zum Erfolg sein. „Aber wir wissen auch um unsere Qualität und vor allem auch darum, dass wir einfach bereit sind, alles zu investieren in das Spiel, dass wir in jedem Spiel alles geben wollen“, betont Daniel Güney kämpferisch. Er ist davon überzeugt, dass die richtige Mentalität den Ausschlag geben kann: „Und diese Einstellung, wenn wir die auf den Platz bekommen, dann sind wir der Überzeugung, dass es dazu reicht, zu Hause zu punkten, bestenfalls sogar dreifach. Und mit der Einstellung gehen wir auch ins Spiel rein.“

Personelle Sorgen durch Sperren und Verletzungen

Die Vorbereitung auf das Duell gegen Trier wird jedoch durch personelle Ausfälle erschwert. Besonders der Platzverweis aus der letzten Partie gegen Bayern Alzenau wiegt schwer. In der 93. Minute sah Ole Deininger die Rote Karte, was ihn nun zur Zuschauerrolle verdammt. „Vom Kader stehen uns außer den üblichen Verletzten diese Woche Ole Deininger nicht zur Verfügung aufgrund seiner roten Karte“, erklärt Daniel Güney die Situation. Murat Isik muss also umbauen, um die Lücke zu schließen. Dennoch ist der Kader breit genug aufgestellt, um diesen Ausfall durch mannschaftliche Geschlossenheit zu kompensieren. Zudem ist klar, dass mit Abwehrspieler Bastian Maier ein weiteres Eigengewächs der TSG erhalten bleibt. Florian Barth, Kapitän der U23-Mannschaft, wird in der neuen Saison ins erste Team hochgezogen und bleibt der TSG erhalten. Dies teilt der Verein mit.

Der Blick auf die Tabelle im Abstiegskampf

Die tabellarische Lage lässt keine Nachlässigkeiten zu. Die TSG Balingen rangiert mit 20 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, während der Gast aus Trier mit 33 Punkten auf dem zwölften Rang steht. Für Balingen ist es essenziell, den Anschluss an den SC Freiburg II (30 Punkte), die Kickers Offenbach (29 Punkte) und Bayern Alzenau (23 Punkte) zu halten, während man den TSV Schott Mainz (16 Punkte) und den Bahlinger SC (14 Punkte) auf Distanz halten will.