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Trümmerbruch im Schien- und Wadenbein: Markus Mittermaier fehlt TSV Dorfen für Aufstiegsspiele

„Werden das als Mannschaft auffangen“

von Felix Zuleger · 16.05.2025, 15:10 Uhr · 0 Leser
Markus Mittermaier (li.,Nr.8) erlitt durch ein unabsichtliches Foulspiel einen Trümmerbruch und fehlt Dorfen im Kampf um den Aufstieg.
Markus Mittermaier (li.,Nr.8) erlitt durch ein unabsichtliches Foulspiel einen Trümmerbruch und fehlt Dorfen im Kampf um den Aufstieg. – Foto: Butzhammer/mb.presse

Harter Schlag für den TSV Dorfen: Leistungsträger Markus Mittermaier zog sich beim vergangenen 1:0-Heimsieg einen Trümmerbruch im Schien- und Wadenbein zu.

Dorfen – Der 29-jährige Markus Mittermaier und der TSV Dorfen mussten vergangene Woche einen echten Rückschlag hinnehmen. Bei einem Zweikampf um den Ball zog sich der Offensivspieler einen Trümmerbruch im Schien- und Wadenbein zu. Die schwere Verletzung ereignete sich im Spiel gegen den FC Langengeisling, welches Dorfen mit 1:0 gewann – doch teuer bezahlen musste. Durch den Derbysieg hat sich der TSV Dorfen das Ticket für die Landesliga-Relegation gesichert. Auch die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost ist noch möglich.

Markus Mittermaier schwer verletzt – bitterer Rückschlag soll den TSV Dorfen nicht aufhalten

„Das war kein böswilliges Foulspiel. Der Geislinger ist auf das Sprunggelenk von Markus gestiegen und er knickte unglücklich um – eine unschöne Szene, aber sowas passiert im Fußball“, beschreibt Dorfen-Trainer Andreas Hartl die „höchst unglückliche Szene“ im Gespräch mit Fussball Vorort/FuPa Oberbayern.

Damit ist die Saison für ihn gelaufen – ein Einsatz in der Relegation ist ausgeschlossen. Mittermaier war erst in der Winterpause vergangenes Jahr zum TSV Dorfen gewechselt, nachdem man ihm bei Regionalligist TSV Buchbach keine Chance mehr geben wollte.

„Ein Markus Mittermaier ist nicht 1:1 zu ersetzen, so ehrlich muss man sein.“

TSV Dorfen-Trainer Andreas Hartl über den Ausfall von Mittermaier

Hartl selbst ist zwiegespalten hinsichtlich des Ausfalls seines Leistungsträgers: „Ein Markus Mittermaier ist nicht 1:1 zu ersetzen, so ehrlich muss man sein. Aber wir werden das als Mannschaft auffangen. Das ist nicht die erste schwierige Situation, die wir in dieser Saison meistern mussten.“

Trotz der Enttäuschung zeigt sich Mittermaier vorbildlich im Umgang mit der Situation. „Er schaut sofort wieder nach vorne, sucht keine Schuld beim Gegner, sondern überlegt sich vielmehr, wie er schnellstmöglich wieder fit wird“, lobt Hartl. Seine Professionalität im Umgang mit der Verletzung sei beispielhaft.

Am Samstag könnte der TSV Dorfen den Aufstieg perfekt machen – wenn Dornach verliert

Für den TSV Dorfen geht es nun ohne den Dauerbrenner ins Saisonfinale. „Wir gehen das letzte Spiel genauso an wie alle anderen – mit voller Konzentration und dem klaren Fokus auf uns selbst. Die bisher erreichten 60 Punkte sind für uns bereits eine großartige Bestätigung, dass unser Weg funktioniert“, sagt Hartl.

Deshalb schaue Dorfen nicht auf die Konkurrenz aus Dornach und will trotz des Ausfalls eine gute Leistung auf den Platz bringen. Der 32-jährige Trainer wirkt zuversichtlich: „Für uns gilt es gegen einen guten Gegner aus Töging das Bestmögliche herauszuholen, alles andere ist zweitrangig“. (fz)