2026-04-10T07:15:08.667Z

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Trotz Wadenbeinbruch: VfB Forstinning siegt 2:0 gegen SV Aschau

Fußball-Landesliga

von Fussball Vorort FuPa+Oberbayern · Heute, 18:23 Uhr · 0 Leser
FB BZL Forstinning (rot)  Dzemo Sefidanoski
FB BZL Forstinning (rot) Dzemo Sefidanoski – Foto: Sro
Der VfB Forstinning feiert den sechsten Sieg in Folge. Neuzugang Eren Emirgan erleidet jedoch eine schwere Verletzung im Spiel.

Den sechsten Sieg in Folge reihte der VfB Forstinning durch das unaufgeregte 2:0 über das Tabellenschlusslicht SV Aschau aneinander. Allerdings begleiteten zwei dicke Maluspunkte diesen Heimerfolg: Der FC Aschheim siegte, natürlich, ebenfalls mit 3:0 beim SB DJK Rosenheim und bleibt dem VfB weiterhin mit einem Zähler Rückstand dicht auf den Fersen. Und mit Eren Emirgan verletzte sich ein Winterzugang schwer, die erste Diagnose ergab einen Wadenbeinbruch und einen Riss des Syndesmosebandes.

Nachdem der VfB im Lauf der Vorrunde ohne größere Ausfälle durchkam, kommt das Verletzungspech derzeit knüppeldick über den Tabellenführer. Niklas Reitner und Stammtorhüter Michael Heidfeld füllten das Lazarett der Langzeitverletzten kürzlich, zudem fällt auch Matija Milic nach anhaltenden Problemen nun endgültig bis zum Saisonende aus. Zusammen mit Emirgan, nach seinem Wechsel zum VfB gleich ein Startelfspieler, fehlen Trainer Gery Lösch damit vier absolute Leistungsträger im Endspurt um den Landesligaaufstieg.

Die Partie gegen den SV Aschau begann der Favorit extrem druckvoll und ließ der Gästedefensive kaum Luft zum Atmen. Dies mündete auch in vielen offensiven Ballgewinnen und einer Vielzahl an Strafraumaktionen im ersten Durchgang. Und wieder einmal zeigte sich Dzemo Sefidanoski mit einer enormen Ruhe vor dem gegnerischen Tor als Dosenöffner für den VfB-Sieg. Nach einer schnellen Passstafette traf der Edeltechniker mit seinem linken Fuß mit einem überlegten Abschluss ins lange Eck zum 1:0 (15.). Beim 2:0 nutzte Sefidanoski das andere Bein und vollendete aus zentraler Strafraumposition trocken unter die Latte (31.).

„Wir haben dann das 3:0 versäumt. Dann wäre das Spiel komplett entspannt gewesen“, monierte Lösch den fehlenden Deckel. „In der ersten Halbzeit waren wir chancenlos und verdient mit 0:2 hinten“, musste auch Aschaus Trainer Thomas Deißenböck anerkennen.

Die zweite Halbzeit geriet auch unter dem Eindruck der schweren Verletzung vom Emirgan mitsamt einer langen Unterbrechung etwas zerfahren, der Gast präsentierte sich jetzt auch nach Einschätzung von Deißenböck ganz ordentlich. Der Gästecoach übermittelte dem verletzten VfB-Akteur bei der Nachbetrachtung auch eine gute Besserung. „Die Jungs haben es gut gemacht. Am Ende geht es jetzt darum, die Punkte zu holen“, formulierte Lösch die Forstinninger Quintessenz im Titelrennen.