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Trotz Vertragsverlängerung: Edin Hadzic muss bei Viktoria Koslar gehen

Kreisliga A Düren: Viktoria Koslar holt Stefan Zander von Viktoria Arnoldsweiler als neuen Trainer.

von Aachener Zeitung · 28.05.2026, 08:56 Uhr · 0 Leser
Darf bei Viktoria Koslar nun doch nicht weitermachen: Edin Hadzic (r.).
Darf bei Viktoria Koslar nun doch nicht weitermachen: Edin Hadzic (r.). – Foto: sf.

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Wenn am Samstagabend (18.30 Uhr) Viktoria Koslar zum letzten Auswärtsspiel der laufenden Saison bei Grün-Weiß Welldorf-Güsten antritt, dann wird Trainer Edin Hadzic sein vorletztes Spiel an der Außenlinie der Viktoria bestreiten. Er erhält, trotz zuvor mit dem Verein vereinbarter Verlängerung für die neue Saison, keinen Arbeitsvertrag mehr.

Thomas Graf will Umbruch fortsetzen

„Das muss ich akzeptieren“, reagierte Hadzic schon etwas lapidar auf das vorzeitige Ende. Nachfolger wird, wie Geschäftsführer Christian Collip auf Anfrage bestätigte, Stefan Zander, „ein Koslarer Junge“. Der steht noch bei der abstiegsbedrohten Viktoria aus Arnoldsweiler als Co-Trainer unter Stefan Langen in der Verantwortung. Zuvor war Zander schon für die Jugend in Koslar verantwortlich, war Co-Trainer in Rurdorf, Trainer in Stetternich sowie sportlicher Leiter der Jugendabteilung in Mariaweiler.

Die Koslarer Mannschaft wurde in der Woche von Collip über den neuen Trainer informiert. In Welldorf-Güsten wird Edin Hadzic noch an der Seitenlinie stehen. „Wir versuchen zu punkten“, lässt sich Hadzic entlocken, der den Gastgeber als großen Favoriten ansieht. Nicht von ungefähr, denn die Grün-Weißen sind momentan Fünfter in der Tabelle, haben mit 46 Punkten in 26 Spielen die doppelte Punktzahl erspielt wie der Gast auf Tabellenplatz zwölf.

„Wir unterschätzen niemanden, die drei Zähler wollen wir nach dem Abpfiff schon kassieren. Es ist unser letztes Heimspiel“, bekräftigt Grün-Weiß-Coach Thomas Graf, der auch in der neuen Saison bei den Grün-Weißen das Sagen haben wird. Und selbstverständlich mehr als enttäuscht und frustriert war nach dem 0:1 am letzten Spieltag bei Borussia Freialdenhoven. Eine Niederlage, die, so sieht es Graf auch im Nachgang, völlig unverdient gewesen sei. „Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, hatten viele gute Torchancen, die nicht genutzt wurden. Ein Umstand, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht.“

Doch damit noch nicht genug, Aufregung gab es auch für die beiden Gelb-Roten Karten in der Nachspielzeit für Christopher-Peter Birx (90.+1) sowie Noah Möres (90.+5), die am Samstag damit gesperrt fehlen werden. Was die neue Saison anbelangt, nahm Graf das Angebot der Vertragsverlängerung an. „Ich habe den Umbruch eingeleitet, den möchte ich nun auch zu Ende bringen, was Geduld und Aufwand erfordert.“ Soll heißen, Welldorf-Güsten setzt weiterhin auf seine A-Jugendlichen, die auch in Zukunft den Kader auffüllen werden. Abgänge wird es laut Aussage des Trainers keine geben.

Erst am Dienstagabend sind die „Zehner“ gefragt. Unter der Woche schlugen sie Salingia Barmen mit 4:0, jetzt wollen die Jülicher dem BC Oberzier auf seinem Weg zum erhofften Vizetitel ein Beinchen zu stellen. Und wie fit und engagiert ist der VfVuJ Winden noch nach der ausgiebigen Meisterfeier? Das müssen die Mannen von Meistertrainer Sebastian Zander beim FC Golzheim zeigen. Die Gastgeber scheinen gedanklich schon die Saison abgehakt haben. Anders ist das 0:3 bei der SG Nörvenich-Hochkirchen am vergangenen Spieltag nicht zu erklären.

Die Spiele am Wochenende: Welldorf-Güsten – Koslar (Sa., 18.30), Burgwart – Freialdenhoven, Düren 77 – Huchem-Stammeln, Golzheim – Winden, Nörvenich-Hochkirchen – Barmen (alle So., 15.00), SW Düren – Wenau (So., 15.30), Jülich 10/97/SV Hoengen - BC Oberzier (Di., 20.00)

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