
Seit dem heutigen Mittwoch steckt die neuformierte Mannschaft des SSV Jahn in der Saisonvorbereitung. Neu-Trainer Michael Wimmer bat bei hochsommerlichen Temperaturen zum Trainingsauftakt. Auch einige Kiebitz waren vor Ort am Kaulbachweg. Am Abend gab der Zweitliga-Absteiger schließlich eine weitere Kader-Personalie bekannt – allerdings keine Positive.
„Auf persönlichen Wunsch“ des Spielers hin, heißt es in der Pressemeldung, geben die Regensburger Kai Pröger an den Liga-Konkurrenten VfL Osnabrück ab. Der 33-jährige Offensivspieler schloss sich im Sommer 2024 der Jahn an und kam in 27 Zweitligaspielen (zwei Tore) sowie drei DFB-Pokal-Matches zum Einsatz. Pröger war ein umumstrittener Stammspieler, hatte in der Rückrunde aber immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Eigentlich besaß er trotz des Abstiegs einen Vertrag bis zum Juni 2026.
Jahn-Geschäftsführer Achim Beierlorzer sagt in der Vereinsmeldung folgendes über diesen kurzfristigen Weggang: „Kai hat bei uns vor einiger Zeit bereits den Wunsch hinterlegt, in Zukunft wieder näher bei seiner Familie sein zu wollen. Aufgrund seines sportlichen sowie persönlichen Werts für uns, ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen und wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit ihm ausgetauscht. Jedoch hat Kai seine Entscheidung, Regensburg verlassen zu wollen, bereits getroffen. Diese respektieren wir und können seine Gründe nachvollziehen. Bei seinem weiteren Weg sowie für seine persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“
Zu seinem Wechsel zum VfL Osnabrück sagt Kai Pröger selbst: „Ich habe mich hier in Regensburg und beim SSV Jahn sehr wohl gefühlt und es fällt mir nicht leicht, den Verein nach dem Abstieg zu verlassen. Trotzdem bin ich zu dem Entschluss gekommen, näher zu meiner Familie zu wollen und damit einhergehend eine neue sportliche Herausforderung auf weiterhin ambitioniertem Niveau suchen will. Ich bin dem SSV Jahn dankbar, dass sie diesem Wunsch entsprechen und wir eine gemeinsame Lösung gefunden haben.“ Über die genauen Wechselmodalitäten wurde – wie üblich – Stillschweigen vereinbart.