
Überraschende Meldung aus dem Lager des TSV Aschenau. Der Tabellenzweite der A-Klasse Deggendorf und Trainer Markus Knogl gehen mit sofortige Wirkung getrennte Wege. Der 45-jährige Übungsleiter, der unter anderem unter Marco Dellnitz Co-Trainer bei der SpVgg GW Deggendorf war und die U19 der Donaustädter als Chefanweiser 2016 in die Landesliga führte, stand eineinhalb Jahre in Diensten des Klubs aus dem Offenberger Gemeindeteil
Auch für Markus Knogl haben die Verantwortlichen um Vorstand Thomas Gäch und dem Sportlichen Leiter Josef Wagner viele lobende Worte parat: "An der erfreulichen Situation, in der wir momentan sind, hat Markus einen wesentlichen Anteil. Seit seinem Amtsantritt hat sich die Trainingsbeteiligung verdreifacht, der Kader ist um einige Spieler gewachsen und die Beteiligung an Spielerversammlungen, Festen oder anderen Terminen hat extrem zugenommen. Markus hat diesbezüglich immer an die Spieler appelliert, dem Verein auch mal etwas zurückzugeben und dass wir nur als Team etwas erreichen können. Und dazu gehört halt nicht nur der Sport. Auch sein Engagement war großartig, denn er hat sich für fast alle Termine Zeit freigeschaufelt. Das Miteinander war ihm sehr wichtig, das hat man auch auf dem Platz gesehen. Egal ob in Einzelgesprächen oder auch vor den Spielen in seinen Ansprachen. Gerade, weil es eigentlich perfekt läuft, war die Entscheidung für eine Trennung schon im Winter umso schwerer. Wir wünschen Markus und seiner Familie weiterhin alles Gute und dass er als Trainer einen anderen Verein wieder so bereichern wird, wie er es bei uns geschafft hat.“
Markus Knogl bedauert sein abruptes Aus: "Schade, dass eine schöne Zeit so endet, zumal ich mit der Mannschaft sehr gut und sehr gerne zusammengearbeitet habe. Letztlich gingen die Anschauungen zwischen den Verantwortlichen und mir aber zu weit auseinander. Wir trennen uns jedoch im Guten und ich wünsche dem Verein und vor allem dem Team den Aufstieg.“ Der in Bernried wohnhafte Coach kann sich durchaus vorstellen, zeitnah eine neue Aufgabe in Angriff zu nehmen: "Ich bin gerne Trainer und wenn eine interessante Anfrage kommt, werde ich mich definitiv damit auseinandersetzen.“ Der TSV Aschenau kündigt derweil an, die Trainerfrage zeitnah klären zu wollen.