
16. Spieltag in der Landesliga Nordwest: Nach der Niederlage in Bamberg will der TuS Aschaffenburg-Leider am Samstag wieder in die Spur finden. Gegen den Tabellenletzten ASV Rimpar ist die Elf von Steffen Bolze klar favorisiert – doch die Gäste um Trainer Marcel Bauer reisen mit einer Trotzreaktion und großem Kampfgeist an.
Der TuS Aschaffenburg-Leider will am Samstag im Heimspiel gegen den ASV Rimpar zurück in die Erfolgsspur finden. Nach der 1:3-Niederlage bei Don Bosco Bamberg steht für die Bolze-Elf Wiedergutmachung auf dem Programm.
Gegen den Tabellenletzten ist Leider klarer Favorit, doch Trainer Steffen Bolze mahnt, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen. In Bamberg erwischte Leider einen denkbar schlechten Start. Bereits nach 45 Minuten lag das Team mit 0:3 zurück, ehe Philipp Eckstein in der zweiten Hälfte zumindest der Ehrentreffer gelang. Trotz der Niederlage zog Bolze ein differenziertes Fazit: „Das Spiel gegen Don Bosco war so, dass wir die erste Halbzeit nicht unsere Leistung auf den Platz gebracht haben, wir waren immer einen Schritt zu spät. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann viel vorgenommen, haben das 3:1 gemacht und auch noch Chancen gehabt, weiter zu verkürzen. Die Möglichkeiten haben wir aber nicht genutzt – deshalb geht der Sieg für Don Bosco aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung.“
Gegen Rimpar soll der TuS nun die Heimstärke erneut unter Beweis stellen. „Wir lassen uns von der Tabellensituation nicht blenden. Die Spiele in der Landesliga entscheiden sich oft in Nuancen. Wir müssen voll fokussiert sein und brauchen eine gute Leistung, wenn wir zuhause wieder drei Punkte holen wollen“, so Bolze weiter.
Beim ASV Rimpar ist die Lage deutlich schwieriger. Nach dem 0:2 gegen Mönchröden bleibt die Mannschaft von Trainer Marcel Bauer mit acht Punkten am Tabellenende. Dennoch gibt sich der Coach kämpferisch. „Es ist für uns logischerweise enttäuschend, dass wir jetzt mit acht Punkten auf dem letzten Platz stehen. Allerdings werden wir nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern Woche für Woche hart daran arbeiten, dass das nur eine Momentaufnahme bleibt.“
Bauer sieht in seiner Mannschaft eine Entwicklung, auch wenn die Ergebnisse bislang ausbleiben. „Die Auftritte der letzten Wochen machen mir Mut, die Ergebnisse leider weniger. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der Aufwand auch bezahlt macht.“ Nach großen personellen Umbrüchen und einer deutlich verjüngten Mannschaft setzt der ASV auf Zusammenhalt und den Lernprozess. „Uns war klar, dass es dieses Jahr ein reiner Überlebenskampf wird, weil wir einfach nicht mehr die Qualität und Erfahrung der letzten Jahre im Kader haben. Aber wir glauben alle weiterhin fest daran den Klassenerhalt zu schaffen.“, erklärt Bauer.
Die Rollen sind vor dem Duell klar verteilt: In der Tabelle steht TuS Leider mit 26 Punkten auf Rang vier und möchte den Kontakt zur Spitzengruppe halten, während Rimpar mit nur acht Zählern am Tabellenende ums Überleben kämpft.
Die restlichen Spiele des 16. Spieltags:
