2026-03-09T15:40:23.061Z

Spielbericht

Trotz kämpferischer Leistung: TSV Geiselbullach verliert in Planegg

Rote Karten überschatten das Spiel

von Dirk Schiffner · Heute, 12:30 Uhr · 0 Leser
Der TSV Geiselbullach (gelbe Trikots) im Spiel gegen den FC Penzberg (in Weiß).
Der TSV Geiselbullach (gelbe Trikots) im Spiel gegen den FC Penzberg (in Weiß). – Foto: Corinna Eichberger-Renneisen

Der TSV Geiselbullach bleibt in der Abstiegszone. Kuriose Rote Karten überschatten das Spiel beim SV Planegg komplett.

Der TSV Geiselbullach ist mit einer Niederlage ins Fußballjahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Held verlor beim SV Planegg mit 0:2 (0:0). „Schade, hier wäre was drin gewesen“, lautete das Fazit von Bullachs Manager Florian Müller. In der Tabelle verharren die Gelb-Weißen weiterhin in der Abstiegszone. Da auch die unmittelbaren Kontrahenten nicht punkten konnten, beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer weiterhin sechs Zähler. Planegg rangiert weiterhin auf Platz zwei - fünf Punkte hinter dem SC Olching.

„Wir wollten kompakt stehen. Das ist uns über weite Strecken des Spiels gelungen“, sagte ein dennoch enttäuschter Bullacher Spielertrainer Stefan Held. Die „starke kämpferische Leistung“ gebe ihm aber ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben. Die werden übrigens nur bedingt leichter.

Mutmaßlich unbeteiligte Spieler kassieren rote Karten

In der ersten Spielhälfte „haben wir gut gegen den Ball gearbeitet. Planegg hatte keine echten Lösungen“, meinte Held. Selbst konnten sich die Bullacher aber auch keine Tormöglichkeiten erspielen. Held: „Im Umschaltspiel hat die letzte Konsequenz gefehlt.“

Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Max Rottenwaller investierten die Hausherren mehr ins Spiel. Den Führungstreffer für den SVP bezeichnete TSV-Manager Florian Müller als „fragwürdig.“ So wollte der Referee aus Ilmmünster ein Foul von Maximilian Morstein an einem Planegger Spieler gesehen haben. Mario Simic wars egal und traf zum 1:0 (74.). Kurz vor Schluss wurde es dann so richtig kurios. Nach einem üblen Foulspiel von Planeggs Ante Kraljevic an Felix Thurner wurde es unübersichtlich. Der Referee zeigte Momko Kohic und Bullachs Maximilian Lutter die Rote Karte. Dabei waren beide weit weg vom Geschehen.

In der Nachspielzeit machte der eingewechselte Stefan Mikerevic schließlich den Deckel drauf.