2026-04-16T10:11:10.190Z

Spielbericht

Trotz hoher Niederlage der FLF-Frauen: Trainer sieht Fortschritte

Luxemburg geht in Glasgow mit 0:7 unter

von Paul Krier · 07.03.2026, 22:10 Uhr · 0 Leser
Siebenmal musste Lucie Schlimé hinter sich greifen
Siebenmal musste Lucie Schlimé hinter sich greifen – Foto: paul@lsn.sarl (Archiv)

Das Rückspiel zwischen Schottland und Luxemburg war noch keine Minute alt, als Weir McGovern bediente, die auf halbrechts ins kurze Ecke traf (1:0, 1.‘). Damit war der Matchplan vermutlich über den Haufen geworfen, nach 9 Minuten erhöhte Clark per Kopf im Anschluss an eine Ecke schon auf 2:0. Nachdem Cherkane eine weitere Kopfballchance in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt hatte, rettete Schlimé stark im Eins-gegen-Eins mit Weir, die von einem Luxemburger Ballverlust auf der linken Abwehrseite profitieren wollte.

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In der 32.‘ kamen die Gastgeberinnen über rechts in den Strafraum, Newsham wollte zurücklegen, doch Schlimé parierte zunächst, war aber beim Nachschuss von McGovern machtlos (3:0). Noch zweimal Weir, die am Samstagabend ohne eigenes Tor bleiben sollte, sowie Hanson hatten noch vor dem Seitenwechsel gute Gelegenheiten.

Wie schon im Hinspiel schalteten die Schottinnen nach Wiederanpfiff leicht zurück, kamen aber trotzdem zu Torabschlüssen. McGovern zielte nach einem Luxemburger Ballverlust drüber. Ein Kopfball von Clarke – wieder nach einem Eckball – schlug dann zum 4:0 ein (55.‘). Nach einer Stunde klärte Dos Santos auf der Linie und verhinderte damit ein Eigentor. Die kurz zuvor eingewechselte Charlie Jorge versuchte es aus rund zwölf Metern halblinker Position, schoss aber am rechten Pfosten vorbei – es sollte die einzige Luxemburger Torchance der Partie bleiben.

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Das 5:0 durch Davidson aus kurzer Distanz nach einer Flanke von rechts roch stark nach Abseits, wurde aber gegeben. Das 6:0 (89.‘) fiel abermals im Anschluss an eine Ecke, als Lawton den Fuß am kurzen Pfosten in eine von rechts getretene Ecke hielt. Während den 7 Minuten Nachspielzeit kam es noch dicker für die Roten Löwinnen als McAneny per Schlenzer unten links ins Eck das Endergebnis von 7:0 herstellte (90.‘+4).

Santos: „Mund abputzen und weiterarbeiten“

Trainer Dan Santos: „Für mich ist Schottland eine Mannschaft aus der Liga A und nicht aus der Liga B. Unsere Liga B fängt im April gegen Israel an, das zwar besser ist, aber gegen das man sich noch behaupten kann. Gegen Schottland war dies nicht möglich, da sie in allen Bereichen stärker waren. Gegenüber dem ersten Spiel war unsere Art und Weise mit dem Ball und gegen ihn besser.

Das ist vielleicht aufgrund des Ergebnisses, welches diese Erkenntnis etwas ausblendet, schwer nachzuvollziehen, doch man konnte es sehen. Ich habe den Mädels gesagt, dass sie nicht das Resultat zurückbehalten sollen, sondern was sie in den paar Tagen entwickelt haben, um den April vorzubereiten. Wir müssen unser Haupt oben halten, den Mund abputzen und weiterarbeiten. Schottland ist eine Nation, die uns klar überlegen war. Wir haben Lehrgeld bezahlt.“

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U.a. durch einen Morlot-Hattrick in der 2.Halbzeit setzte sich Ell erwartungsgemäß bei Aufsteiger Käerjeng durch und klettert damit vorerst auf Platz 4.

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