2026-04-02T18:01:11.048Z

Spielbericht

Traumtor entscheidet: Erlbach schlägt Ismaning mit 1:0

von Thorsten Eisenacker · Gestern, 23:30 Uhr · 0 Leser
Erlbacher Jubel: Florian Wiedl traf spektakulär zum 1:0
Erlbacher Jubel: Florian Wiedl traf spektakulär zum 1:0 – Foto: Charly Becherer

Der SV Erlbach hat sein Heimspiel gegen den FC Ismaning mit 1:0 gewonnen. Trotz einer insgesamt durchwachsenen Leistung reichte ein Treffer der Marke „Tor des Monats“ dem SVE, um drei wichtige Punkte einzufahren.

Die Hausherren starteten druckvoll und hatten bereits in der 10. Minute die große Chance zur Führung, doch sowohl David Vogl als auch Lenny Thiel scheiterten jeweils an einer Klärung auf der Linie. Kurz darauf meldete sich Ismaning mit einem ersten Abschluss von Fabian Streibl zu Wort, der knapp am Tor vorbeiging.

In der 13. Minute fiel dann das Tor des Tages: Nach einer Flanke von Tobias Duxner nahm Florian Wiedl den Ball an der Strafraumkante direkt und traf spektakulär über die Unterkante der Latte zur Führung. Ein Treffer, der die Partie früh zugunsten der Erlbacher lenkte.

In der ersten Halbzeit blieb der SV Erlbach das spielbestimmende Team, verpasste es jedoch, trotz weiterer Chancen nachzulegen. Gleichzeitig zeigte sich Ismaning bei Gegenstößen immer wieder gefährlich. Nach dem Seitenwechsel verlor Erlbach zunehmend die Kontrolle. Die Gäste wurden stärker, drängten auf den Ausgleich und kamen immer wieder gefährlich in Strafraumnähe. Zwingende Großchancen erspielte sich der FC Ismaning jedoch nicht, es lag aber stets Gefahr in der Luft. Erlbach verteidigte insgesamt konsequent und ließ nur wenig zu. Offensiv fehlte hingegen häufig die Präzision, um Konter sauber auszuspielen und frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.

So blieb es bis zum Schluss spannend, ehe der knappe Vorsprung über die Zeit gebracht wurde. Am Ende stand ein Arbeitssieg, bei dem vor allem die stabile Defensive und ein Traumtor den Ausschlag gaben.

Erlbachs Trainer Lukas Lechner zeigte sich nach der Partie durchaus kritisch: „Unsere zweite Halbzeit war nicht gut. In der ersten Halbzeit müssen wir das 2:0 machen.“ Gleichzeitig lobte er die Defensivleistung seiner Mannschaft, die gegen einen individuell starken Gegner kaum klare Chancen zuließ.

Ismanings Coach Xhevat Muriqi sah seine Mannschaft auf Augenhöhe: „Ich glaube nicht, dass wir die schlechtere Mannschaft waren.“ Vor allem nach der Pause sei sein Team „deutlich näher am 1:1“ gewesen als Erlbach am 2:0 und fügte an: "Drei Punkte wären mir heute lieber als das Lob der Erlbacher"

Weiter geht es für die Lechner-Elf am Ostermontag gegen den TSV 1860 München II. Ismaning hat spielfrei und muss am kommenden Wochenende gleich zum nächsten Topteam, dem SV Kirchanschöring.