2026-04-01T09:09:12.390Z

Allgemeines

Trainerwechsel in Drakenburg: Czyborra übernimmt

Nach Derbypleite trennt sich der TuS von Schulz und setzt im Abstiegskampf auf eine vereinsnahe Lösung

von red · Heute, 12:19 Uhr · 0 Leser
– Foto: Volkhard Patten

Vom Aufstiegskandidaten zum Sorgenkind: Beim TuS Drakenburg spitzt sich die Lage zu. Nach der Niederlage in Steimbke folgt der Trainerwechsel – und die Hoffnung auf einen Impuls im Abstiegskampf.

Der TuS Drakenburg hat auf seine sportliche Krise reagiert und Trainer Martin Schulz nach der 1:3-Niederlage beim SV Brigitta-Elwerath Steimbke freigestellt. Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der sich die Lage im Tabellenkeller der Bezirksliga Hannover spürbar zuspitzt.

Dabei schien der Verein noch vor wenigen Monaten auf einem ganz anderen Weg. Nach einer starken Vorsaison, in der Drakenburg lange um den Aufstieg spielte und am Ende Dritter wurde, galt die Mannschaft im Umfeld als perspektivischer Landesligist. Nun steckt der Klub erstmals seit Jahren wieder mitten im Abstiegskampf – eine Entwicklung, die sich auch in den jüngsten Ergebnissen widerspiegelt.

Vier Punkte aus fünf Spielen bei einem Torverhältnis von 6:16 haben die Situation weiter verschärft. Die Niederlage im Derby in Steimbke, erneut spät entschieden, wurde schließlich zum Auslöser für den personellen Schnitt.

Die Lösung kommt aus dem näheren Umfeld des Vereins. Stefan Czyborra übernimmt die Mannschaft für die verbleibenden elf Saisonspiele. „Stefan übernimmt für die verbleibenden 11 Spiele, und ab Sommer steht das neue Trainerteam Torsten Klein / Ferenc Hilker bereits fest“, erklärt Sportdirektor Kai Simpson.

Czyborra soll nun kurzfristig Stabilität bringen. „Stefan hat den großen Erfahrungsschatz und das Feuer, welches wir in dieser Phase benötigen!“, sagt Simpson. Die Nähe zur Mannschaft ist dabei ein zusätzlicher Faktor: „Stefan hat fast alle TuS-Spiele in dieser Saison gesehen, da sein Sohn Gabriel Czyborra in unserer Mannschaft spielt!“

Für Drakenburg beginnt damit eine entscheidende Phase. Der Traditionsklub, der über Jahre fester Bestandteil der Bezirksliga war, kämpft plötzlich um den Klassenerhalt – und setzt dabei auf einen Impuls, der schnell wirken muss.