
Trainerwechsel bei Hellas Rüsselsheim: Nach zwei Jahren wird Theo Symeonakis zum Saisonende beim Fußball-A-Ligisten ausscheiden. Für ihn übernimmt dann Gino Pennino die Regie, der Eintracht Rüsselsheim nach fünf Jahren verlässt.
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Wie Symeonakis aus den Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen berichtet, „hatten wir bei beiden Seiten das Gefühl, dass mal wieder frischer Wind rein sollte“. Jannis Triantafilidis vom Hellas-Vorstand pflichtet bei und betont: „Wir gehen freundschaftlich auseinander und sind Theo sehr dankbar für seine Arbeit.“
Mit Gino Pennino kommt dann ein alter Bekannter wieder. „Ich habe ja lange bei Hellas gespielt und meine Trainertätigkeit im Aktivenbereich dort begonnen“, freut sich der 35-jährige Rüsselsheimer auf seine Rückkehr. „Das ist eine reizvolle Aufgabe.“
Triantafilidis erklärt: „Wir erhoffen uns, dass wir mit Gino etwas bewegen können und im oberen Tabellendrittel mitmischen.“ Derzeit sei man bereits in Gesprächen mit neuen Spielern. Denn schon länger steht fest, dass Marvin Bojand, Niklas Rausch und Emanuel Zlatintsis zum TV Haßloch in die B-Liga wechseln.
Dorthin zieht es nun auch Theo Symeonakis zusammen mit Co-Trainer Giovanni Bruno. „Wir werden hier mit Martin Schwabe ein Trainerteam bilden und wollen hier neuen Schwung reinbringen“, bekräftigt der scheidende Hellas-Coach. „Dass Marvin und Niklas zu Haßloch zurückgehen, stand aber schon vorher fest.“
Auch Schwabe, der das TVH-Team vorletztes Jahr übernommen hat, wünscht sich für die neue Saison dann einen Schub in der B-Liga: „Wir wollen den nächsten Schritt machen und weiter nach oben kommen.“ Dabei sei er sehr froh über die künftige Zusammenarbeit mit Symeonakis und Bruno. „Da ich aktuell die erste Mannschaft allein betreue, ist es natürlich toll, Unterstützung zu bekommen.“
Vor seinem Wechsel zu Hellas will Gino Pennino aber noch ein großes Ziel mit der Eintracht erreichen und sie zum A-Liga-Aufstieg führen. „Ich habe ihr viel zu verdanken, sie hat mich wachsen lassen“, betont der Trainer, der bei der Eintracht voriges Jahr die Vereinsgaststätte übernommen hat. Wie Vorsitzender Andreas Keller versichert, „hätten wir mit Gino gerne weitergemacht. Er hat sehr gute Arbeit geleistet.“ Ein Nachfolger steht noch nicht fest. „Aber wir sind schon in Gesprächen.“