
Im Endspurt der laufenden Saison der Regionalliga Nordost gibt es einen weiteren Trainerwechsel. Am Sonnabend gab der FC Eilenburg die Trennung vom bisherigen Coach Kevin Rodewald bekannt. Im Kellerduell beim Schlusslicht FC Hertha 03 Zehlendorf (0:0) stand am Sonntag bereits der Nachfolger an der Seitenlinie. Dieser ist ein alter Bekannter in Sachsen-Anhalt.
Von Sommer 2017 bis zur Trennung im November 2018 hatte Karsten Oswald den TV Askania Bernburg in der Oberliga trainiert. In der Folge stand der inzwischen 50-Jährige unter anderem bei der BSG Stahl Riesa, beim VfB Empor Glauchau und beim VFC Plauen an der Seitenlinie. Nun soll der gebürtige Köthener den FC Eilenburg noch zum Klassenerhalt in der Regionalliga führen. Zum FuPa-Profil:
Neben seinem großen Erfahrungsschatz als Trainer kann Oswald auch auf eine beachtliche Laufbahn als Spieler verweisen. Für Dynamo Dresden und den Chemnitzer FC lief der frühere Mittelfeldspieler 102 Mal in der 2. Bundesliga auf. Weitere Stationen waren unter anderem der FC Rot-Weiß Erfurt, die FC Bayern München Amateure und der ZFC Meuselwitz jeweils in der Regionalliga.
In Eilenburg hat der ehemalige Bernburg-Coach nun die Nachfolge von Kevin Rodewald angetreten. Der 34-jährige, ehemalige Trainer des FC Hansa Rostock II war im vergangenen Sommer nach Sachsen gewechselt. Erst vor wenigen Tagen gab der Verein bekannt, dass der Vertrag auf Wunsch des Trainers zum Saisonende aufgelöst werden sollte. Nun wurde die Trennung vorgezogen. Zum FuPa-Profil:
"Der FC Eilenburg bedankt sich bei Kevin Rodewald für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute", hieß es zum Abschied. Die Mission Klassenerhalt liegt nun in den Händen von Karsten Oswald. Erschwert wird die Aufgabe davon, dass noch nicht klar ist, wie viele Teams am Ende der Saison absteigen müssen. Dies hängt noch unter anderem mit dem 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga und mit dem Ausgang der Drittliga-Relegation zusammen. Aktuell stehen die Eilenburger mit zwei Zählern Rückstand hinter der BSG Chenie Leipzig auf Platz 17.