
Nach nur fünf Spieltagen musste der SV Stern Britz den Abschied seines bisherigen Cheftrainers verkraften. Doch die Suche nach einem Nachfolger ist beendet.
Am 28.06. stellte der SV Stern Britz „mit großer Freude“ den neuen Cheftrainer der Saison 2024/2025, Marten Gutkäß, für die bevorstehende Landesliga-Saison vor. Er sollte „Stabilität auf die Trainerposition bringen“. Zuvor war er viele Jahre bei den Sportfreunden aus Johannisthal tätig. Fabian Höhlich übernahm den Posten als Co-Trainer. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt. Denn dass der Verein nur knapp drei Monate später nicht mehr auf die Dienste des 49-Jährigen sowie seines Assistenten bauen kann, hätte wohl keiner gedacht.
Beide legten ihre Ämter nach vier Niederlagen in Folge, zwei Tage nach der damaligen 5:0 Abreibung beim Köpenicker SC, nieder. Für den Verein kam diese Entscheidung überraschend, auf Instagram teilte man zudem mit, dass diese bedauer werde. Für die Zukunft wird den beiden trotzdem das obligatorische „Alles Gute“ gewünscht.
Nico Legel und Mirco Gottschalk sprangen kurzerhand als Übergangslösung ein. Vor allem Vorstandsmitglied und sportlicher Leiter Legel kennt Mannschaft und Spieler, war an der Kader-Zusammenstellung nach dem Abstieg nicht unwesentlich beteiligt. Gottschalk war bis dato Co-Trainer der Frauenmannschaft. Zusammen konnten sie einen Sieg frieren, sowie einen möglichen Erfolg gegen Concordia Britz, welcher aber am Grünen Tisch entschieden werden muss, weil die Partie kurz vor dem Ende abgebrochen wurde. Dem gegenüber steht eine herbe Niederlagen mit neun Gegentoren gegen den BFC Meteor. Die gleiche Erfahrung musste das neue Trainerteam auch zum Auftakt machen.
Vergangene Woche kassierte Britz beim TSV Rudow erneut neun Treffer. Für das neue, erfahrene Trainerduo René Wendl und Reinhold Leopold ein Tiefschlag. So hatten sich die beiden ihr Debüt sicherlich nicht vorgestellt. Es war ihr erstes Spiel an der Seitenlinie nach über anderthalb Jahren, als sie sich beim NSF Gropiusstadt verabschiedeten. Zuvor hatten sie mehrere Jahre bei Wacker Lankwitz erfolgreich gearbeitet. Beide haben eine Vergangenheit beim SV Stern Britz, Wendl trainierte hier schon die 1.Herren, Leopold die damalige A Jugend.
Am Wochenende haben sie gegen den FC Internationale die Chance, das misslungene Debüt wieder vergessen zu machen.