
Vinzenz Loistl legt sein Traineramt beim SV Pullach zum Saisonende nieder. Grund dafür ist eine neue berufliche Herausforderung für den 34-Jährigen.
Noch steckt der SV Pullach mitten im Abstiegskampf -der Landesliga Südost – Ausgang ungewiss. Klar ist nun aber, wer die Raben künftig trainiert.
Und es ist nicht der aktuelle Coach Vinzenz Loistl: „Ich höre am Ende der Saison auf“, erklärt das Vereins-Urgestein, das schon als kleiner Bub im Merkur CUP für den SVP kickte.
„Für mich ergeben sich beruflich neue Herausforderungen“, begründet der 34-Jährige seinen Rückzug. „Das hat nichts mit unserer sportlichen Lage zu tun. Aber ich werde dem Anspruch, den ich selbst an meine Arbeit stelle, unter den neuen Voraussetzungen nicht mehr gerecht werden können. Und ich bin überzeugt: Ein frischer Wind tut auch der Mannschaft gut.“
Vollkommen neu orientieren müssen sich die Spieler in Sachen Übungsleiter allerdings nicht: Denn Loistls Nachfolge übernimmt dessen bisheriger Co-Trainer Fabian Beigl (30), der erst zu Beginn der laufenden Saison aus Türkheim an die Gistlstraße wechselte. Ihm zur Seite wird weiterhin der zweite bisherige Assistenzcoach Daniel Gitzel stehen.
Für Loistl steht indessen fest, dass er den Raben verbunden bleibt: „Ich werde sicher kein Traineramt übernehmen, sondern dem SV Pullach in irgendeiner Form treu bleiben, eventuell in der Vorstandschaft.“
Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. In einer Pressemitteilung von SVP-Fußballboss Peter Koppermann und dessen Vize Carlos Zamorano heißt es: „Der SV Pullach bedankt sich bei Vinzenz Loistl für seinen Einsatz, seine Leidenschaft und seine unermüdliche Arbeit für unseren Verein. Sein Weg ist ein echtes Vorbild für junge Trainer – wir sind stolz, ihn weiter an Bord zu haben. Dem neuen Cheftrainer Fabian Beigl wünschen wir gutes Gelingen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“
Ob in der Landesliga- oder doch nur in der Bezirksliga: Das hängt von den letzten Spielen unter Chefcoach Vinzenz Loistl ab.