
Beim BSV Menden endet im Sommer eine Ära: Kevin Hines wird zum Saisonende sein Amt als Chefcoach zur Verfügung stellen und den Verein nach insgesamt acht Jahren verlassen. Nun haben die Rot-Weißen bekannt gegeben, wie die Lücke zur Saison 2025/26 geschlossen wird.
Der Abgang von Kevin Hines wird nämlich intern aufgefangen. Die bisherigen Co-Trainer Marcel Brünnel und Ralf "Ralle" Schneider werden zur neuen Spielzeit befördert und bilden dann ein gleichberechtigtes Cheftrainer-Duo, "das die Philosophie des BSV Menden mitentwickelt hat und dementsprechend bestens kennt", wie der Verein auf Social Media schreibt.
Mendens erster Vorsitzender Dirk Henneböhl sagt: "Wir freuen uns, dass Marcel und Ralle als Trainerteam die 1. Mannschaft in der kommenden Saison übernehmen werden. Wir sind von den beiden absolut überzeugt. Daher war dies unsere Wunschlösung."
Brünnel, der in der Vergangenheit bereits den Mendener A-Ligisten VfL Platte-Heide trainierte und seit 2022 unter Kevin Hines assistierte, sei "ein wichtiger Bestandteil des Vereins, er kennt die Jugend in und auswendig und ist daher prädestiniert dafür den Weg des BSV, seine eigenen Talente und Spieler aus der Region zu entwickeln und in den Seniorenbereich einzubinden, fortzusetzen", heißt es vom Verein weiter.
Brünnel selbst sagt über seine Rückkehr ins erste Glied: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die dementsprechende Verantwortung. Ich möchte zusammen mit Ralle die Philosophie des Vereins fortsetzen und weiterentwickeln."
Ex-Profi Ralf Schneider ist seit 2023 am Oesberner Weg, kam damals als spielender Co-Trainer vom FC Iserlohn. Ein Jahr später beendete der gebürtige Darmstädter seine aktive Karriere und ergänzte das Trainerteam als vollwertiger Co-Trainer.
Der heute 38-Jährige spielte neun Jahre lang in der Jugend von Eintracht Frankfurt und kam über die jeweiligen Reserve-Mannschaften zum Stadtrivalen FSV Frankfurt, für den er im Jahr 2010 viermal in der 2. Bundesliga eingesetzt wurde. 2012 kam Schneider erstmals nach NRW, dann zu RW Oberhausen. Es folgten Stationen beim SC Hessen Dreieich und bei der Hammer SpVg, ehe er 2019 beim FC Iserlohn landete. Insgesamt kann Schneider eine eindrucksvolle Vita von 127 Regionalliga- und 174-Oberliga-Spielen aufweisen.
"Ich habe Bock auf die neue Aufgabe und vor allem auf die Mannschaft. Ich möchte die Mannschaft und auch mich persönlich weiterentwickeln, sodass wir zusammen den nächsten Schritt gehen können", wird Schneider vom Verein zitiert.