
Der SV Offenhausen setzt in der Bezirksliga Donau/Iller bewusst auf Stabilität – und auf ein Trainerduo, das intern längst als Fundament der sportlichen Entwicklung gilt. Kulttrainer Dragan Trkulja und Co-Spielertrainer Filip Sapina haben ihre Verträge verlängert. Für einen Verein, der nach 14 Spieltagen mit 22 Punkten auf Platz acht steht, ist diese Entscheidung mehr als nur eine Personalie: Sie ist ein klares Bekenntnis zur Kontinuität.
Der Verein formuliert die Verlängerung als strategische Weichenstellung: „Der SV Offenhausen setzt weiterhin auf Kontinuität: Das Trainer-Duo Dragan Trkulja und Filip Sapina hat seine Verträge verlängert und sendet damit ein starkes Zeichen für die sportliche Zukunft des Vereins.“
Ex-Profi Trkulja, der viele Jahre beim SSV Ulm 1846 Fussball spielte, beschreibt seine Motivation wie folgt: „Ich fühle mich beim SV Offenhausen sehr wohl und sehe großes Potenzial in der Mannschaft sowie im gesamten Verein.“ Damit unterstreicht der 61-Jährige nicht nur seine persönliche Zufriedenheit, sondern auch seinen Glauben an die Entwicklungsmöglichkeiten des Teams.
Auch Sapina, der seit vergangener Saison als Co-Spielertrainer Verantwortung trägt und sportlich regelmäßig vorangeht, formuliert seinen Anspruch klar: „Die Mannschaft ist hungrig – und ich bin es auch.“ Der Bruder von Profi Vinko Sapina (Dynamo Dresden, 2. Bundesliga), erzielte bisher ingesamt 21 Tore in 35 Spielen beim SVO.
Die Vereinsführung wertet die Vertragsverlängerung als Bestätigung der bisherigen Arbeit. Vorstand Chris Kölle bringt diese Sicht auf den Punkt: „Die Ergebnisse bestätigen die Arbeit der beiden Trainer. Es wäre sehr schade gewesen, sie zu verlieren.“ Und er ergänzt mit einem Satz, der intern fast wie ein Gütesiegel klingt: „Dass sie bleiben, zeigt, dass wir im Verein gute Arbeit leisten – sonst wären die Besten nicht bei uns.“
Auch sportlich Verantwortliche ordnen die Situation zu den möglichen Aufstiegschancen bewusst vorsichtig ein. Jens Watzl betont: „Wir backen kleine Brötchen.“ Kölle dazu mit einem Lächeln und einem realistischen Optimismus: „Wenn es kommt, nehmen wir es natürlich an und stellen uns der Herausforderung.“
Die Zielsetzung bleibt mit dem Klassenerhalt klar definiert. Trkulja fasst die Haltung des Vereins in einem Satz zusammen: „Wir haben keinen Druck – und genau das macht Spaß.“
In der Bezirksliga Donau/Iller steht der Verein nach 14 Spielen mit 22 Punkten auf Platz acht (5 Siege, 7 Unentschieden, 2 Niederlagen).
In der Winterpause wechselten Abwehrspieler Luke Unseld (23) vom FC Burlafingen, Abwehrspieler Marcel Braun vom SV Mähringen und Abwehrspieler Magnus Radlmayr (22) vom Landesligisten TSV Neu-Ulm zum SV Offenhausen. Den Verein verlassen hat dagegen Abwehrspieler Berat Yilmaz (21), der zum Landesligisten FV Biberach wechselte)