2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Traditionsturnier der BSG Stahl: Große Namen, große Erinnerungen

Hallenmasters 3.0 bringt am 3. Januar 2026 die Klassiker zurück in den Stahlpalast in Brandenburg

Wenn am Samstag, dem 3. Januar 2026, der Ball im Stahlpalast Brandenburg rollt, steht nicht nur ein Hallenturnier auf dem Programm, sondern ein Wiedersehen mit der Geschichte des ostdeutschen Fußballs. Das Traditionsturnier der BSG Stahl Brandenburg vereint renommierte Traditionsmannschaften in einem kompakten Hallenformat. Gespielt wird im Modus „Jeder gegen jeden“, die Spielzeit beträgt zwölf Minuten. Der Anpfiff erfolgt um 17 Uhr, Einlass ist ab 15:30 Uhr. Was folgt, ist ein Abend zwischen sportlichem Ehrgeiz, Erinnerungen und echter Fußballnostalgie.

Ein Klassiker im Rahmen des Hallenmasters 3.0
Das Traditionsturnier ist fester Bestandteil des Hallenmasters 3.0 und kehrt 2026 in den Stahlpalast zurück. Die Halle in Brandenburg wird damit erneut zur Bühne für ein Turnier, das bewusst auf Namen, Geschichte und Atmosphäre setzt. Anders als bei klassischen Hallenturnieren steht nicht die Qualifikation oder ein langer K.-o.-Weg im Vordergrund, sondern der direkte Vergleich aller Teilnehmer in einer gemeinsamen Gruppe.

Sechs Teams, eine Gruppe, viele Geschichten
Im Teilnehmerfeld stehen sechs Traditionsmannschaften, die jede für sich einen festen Platz in der Fußballhistorie haben: der 1. FC Magdeburg, der BFC Dynamo, der FC Energie Cottbus, Pogon Szczecin, die Bundesliga-Auswahl Ost sowie die Traditionself der BSG Stahl Brandenburg. Gespielt wird in einer Gruppe, jede Mannschaft bestreitet fünf Spiele. Diese Struktur sorgt für Übersicht, aber auch für eine besondere Dichte an direkten Duellen.

Internationale Note durch Pogon Szczecin
Mit Pogon Szczecin erhält das Turnier eine internationale Dimension. Die Traditionsmannschaft des polnischen Erstligisten bringt nicht nur sportliche Qualität, sondern auch grenzüberschreitende Fußballgeschichte mit nach Brandenburg. Die Begegnungen mit deutschen Traditionsteams fügen dem Turnier eine zusätzliche emotionale Ebene hinzu und unterstreichen den Charakter des Abends als Treffen alter Rivalen und Weggefährten.

Ostdeutsche Fußballgeschichte auf einem Parkett
Der 1. FC Magdeburg, der BFC Dynamo und der FC Energie Cottbus stehen stellvertretend für unterschiedliche Kapitel des ostdeutschen Fußballs. Europapokalerfolge, Meisterschaften, Auf- und Abstiege – all das schwingt mit, wenn diese Namen im Stahlpalast aufgerufen werden. Ergänzt wird das Feld durch die Bundesliga-Auswahl Ost, die Spieler aus verschiedenen Vereinen und Generationen vereint und damit den historischen Bogen noch weiter spannt.

Der Gastgeber im Mittelpunkt
Die Traditionsmannschaft der BSG Stahl Brandenburg ist nicht nur Gastgeber, sondern auch emotionaler Fixpunkt des Turniers. Vor heimischem Publikum trifft sie auf Gegner, die den Stahlpalast in einen Ort der Erinnerung verwandeln. Für die Fans vor Ort ist jede Begegnung der Gastgeberelf mehr als ein Spiel – sie ist Teil der eigenen Vereinsgeschichte.

Der Spielplan als roter Faden des Abends
Der Turnierabend beginnt um 17 Uhr mit der Partie zwischen Pogon Szczecin und der Traditionsmannschaft von Energie Cottbus. In gleichmäßigem Rhythmus folgen die weiteren Begegnungen, jeweils im Abstand von 14 Minuten. Dieser enge Zeitplan hält das Tempo hoch und lässt kaum Raum für Leerlauf. Das letzte Gruppenspiel ist für 20:16 Uhr angesetzt, wenn die BSG Stahl Brandenburg auf die Bundesliga-Auswahl Ost trifft.

Zwölf Minuten voller Intensität
Die Spielzeit von zwölf Minuten pro Partie prägt den Charakter des Turniers. Auch im Traditionsfußball gilt: Die Zeit ist knapp, Fehler wirken sofort, und jede gelungene Aktion hat Gewicht. Das Hallenformat sorgt dafür, dass Technik, Übersicht und Zusammenspiel im Vordergrund stehen – Eigenschaften, die viele der beteiligten Akteure über Jahre ausgezeichnet haben.

Nostalgie trifft auf sportlichen Ehrgeiz
So sehr das Turnier von Erinnerungen lebt, bleibt der sportliche Anspruch spürbar. Jede Mannschaft will sich präsentieren, jedes direkte Duell hat seinen eigenen Reiz. Der Modus ohne K.-o.-Runde sorgt dafür, dass alle Teams bis zum Ende eingebunden bleiben und sich mehrfach zeigen können.

Der Stahlpalast als Erinnerungsraum
Der Stahlpalast Brandenburg ist mehr als nur Austragungsort. Er ist Kulisse, Resonanzraum und Treffpunkt für Generationen von Fußballfans. An diesem Abend verdichten sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem Hallenevent, das bewusst auf Nähe, Emotion und Geschichte setzt.

Ein Turnier für die Fans
Mit Einlass ab 15:30 Uhr öffnet sich der Stahlpalast früh für die Zuschauer. Sie erwartet kein hektisches Turnier, sondern ein bewusst gestalteter Fußballabend, der Namen, Gesichter und Erinnerungen in den Mittelpunkt rückt. Das Traditionsturnier 2026 ist damit weniger Wettbewerb als vielmehr ein lebendiges Kapitel Fußballgeschichte – gespielt in zwölf Minuten langen Episoden, getragen von Applaus und Erinnerung.

Aufrufe: 01.1.2026, 20:00 Uhr
redAutor