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Transfers

Trabitz verstärkt sich mit Spielertrio aus der Landesliga

Mike und Leon Grimm sowie Timo Göllner wechseln allesamt vom FSV Erlangen-Bruck zum ambitionierten Kreisligisten

von Florian Würthele · 31.08.2026, 12:00 Uhr · 0 Leser
Haben sich der SpVgg Trabitz angeschlossen (von links): Leon Grimm, Timo Göllner und Mike Grimm.
Haben sich der SpVgg Trabitz angeschlossen (von links): Leon Grimm, Timo Göllner und Mike Grimm. – Foto: FSV Erlangen Bruck, Scharrer

Bis zum heutigen Montag ist die Verpflichtung von Vertragsamateuren noch möglich. Von dieser Option hat die SpVgg Trabitz Gebrauch gemacht und personell noch einmal nachjustiert. Was die Spatzen seit einigen Tagen von den Dächern pfiffen, ist nun fixe Sache. Mit den Brüder Leon und Mike Grimm sowie Timo Göller wechseln gleich drei Spieler vom FSV Erlangen-Bruck zu den Nordoberpfälzern – und gehen damit aus der Landesliga Nordost zwei Ligastufen nach unten in die Kreisliga Nord Amberg/Weiden.

Die Bestätigung seitens der SpVgg Trabitz stand Mitte letzter Woche noch aus. Diese bedurfte es letztlich aber auch nicht. Denn am vergangenen Freitag standen zwei der drei Neuzugänge bereits auf dem Spielberichtsbogen des Kreisligisten. Beim 2:0-Auswärtssieg in Reuth gaben Mike Grimm und Timo Göller ihre Debüt im Trabitzer Trikot. Beide Spieler standen sogleich in der Startelf. Der aktuell angeschlagene Leon Grimm fehlte noch.

Einiges an höherklassige Erfahrung bringt Mike Grimm mit nach Trabitz. Der 25-jährige Allrounder machte sich auch im Oberpfälzer Raum schon einen Namen, lief er doch eineinhalb Jahre für den damaligen Bayernligisten SV Donaustauf auf. Der ehemalige Junioren-Bundesligaspieler von RB Leipzig und des FC Augsburg wechselte diesen Sommer zu Erlangen-Bruck, wo er sofort Stammspieler war. Die jeweils 19-jährigen Talente Leon Grimm und Timo Göller wurden unter anderem von der SpVgg Ansbach ausgebildet. In Trabitz hängen die kurzfristigen Verpflichtungen sicherlich auch damit zusammen, dass man seit Saisonbeginn einige personelle Ausfälle zu beklagen hat. Die Transfers sollen dies ein Stück weit kompensieren.

Beim FSV Erlangen-Bruck sorgten die kurzfristigen Abgänge nicht gerade für Freudensprünge. „Ich habe so ein Wechselfenster in meiner Laufbahn noch nie erlebt“, gab der Sportliche Leiter Marco Schädler vergangene Woche offen zu. „Verträge sind anscheinend nichts mehr wert.“ Redon Gashi hat die Unistädter ebenfalls verlassen und sich dem Vernehmen nach einem Oberpfälzer Bayernligisten angeschlossen. Bis dato gab es aber noch kein „grünes Licht“ vom aufnehmenden Verein.

Derweil untermauern die Trabitzer mit diesen Top-Verstärkungen ihre Ambitionen. Dass der Dorfklub in Richtung Bezirksliga schielt, ist kein Geheimnis. Nach sechs Spieltagen in der Kreisliga Nord ist die Mannschaft von Coach Daniel Liermann und Co-Spielertrainer Fabian Helleder noch ungeschlagen (4/2/0) und befindet sich als Tabellendritter in Lauerstellung auf den noch makellosen Ligaprimus SV Grafenwöhr.