
Englische Woche in der Bezirksliga Süd und Nord: Während Herrieden und Dinkelsbühl klare Siege feiern, stoppt ein Unwetter einen Greding-Coup gegen Alesheim. Zudem glückt Hüttenbach die Revanche gegen Erlangen, und Heideck bringt dem Meister aus Wendelstein die erste Pleite seit Monaten bei.
Der TSV Greding hat am Mittwochabend einen immens wichtigen Befreiungsschlag in der Bezirksliga Süd wohl verpasst. Nach der frühen Führung durch Favorit Alesheim schlug Greding vor der Pause zurück und drehte die Partie dank der Tore von Mayinger (39.) und Pfaller (43.). Doch kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit (52.) musste die Partie abgebrochen werden.
"Ein Unwetter ist aufgezogen. Der Schiedsrichter hat das Spiel zunächst unterbrochen, aber nach einer halben Stunde wurde beschlossen, dass Spiel abzubrechen", sagt Oliver Preischl, Abteilungsleiter beim TSV Greding. Über die Wertung der Partie entscheide nun das Sportgericht, man rechne aber mit einem Wiederholungsspiel.
"Für uns ist das total bitter", so Preischl, dessen Verein die drei Punkte im Abstiegskampf dringend gebraucht hätte. "Es ist sehr schade, aber wir bleiben optimistisch." Die 2:1-Führung gegen ein Top-Team macht Hoffnung.
Herrieden bleibt auf Erfolgskurs: Das formstärkste Team der Bezirksliga Süd schlug am Mittwochabend den 1. FC Schwand mit 5:0. Nach dem frühen Tor von Plohmer (15.) schraubte die SGH das Ergebnis in der zweiten Hälfte in die Höhe.
Hofmann (55.), Sperr mit einem Doppelpack (63., 74.) und wieder Plohmer (83.) sorgten am Ende für den klaren Heimsieg. Während in Herrieden der Klassenerhalt längst fix ist, bangt Schwand weiter um den Klassenerhalt in der Bezirksliga.

Hüttenbach macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt! Nur wenige Tage nach der Pokalpleite schlug Hüba die SpVgg Erlangen mit 6:2. Besonders Constantin Cylka war für die Gäste an diesem Tag nicht in den Griff zu bekommen: Der 23-Jährige erzielte das frühe 1:0 (7.) und kurz vor der Pause das 2:1 (41.). In der zweiten Hälfte dezimierte sich Erlangen selbst. David Heller sah nach Handspiel die Rote Karte (51.) und Hüttenbach drehte auf. Lucas Melchner, Niklas Beyer, Constantin Cylka und Julius Cylka sorgten mit ihren Toren für den klaren 6:2-Endstand. Während die Pleite für Erlangen tabellarisch wohl keine Auswirkungen mehr hat, baut Hüttenbach durch den Sieg den Vorsprung auf die Relegationsplätze auf vier Zähler aus.
Der frisch gekürte Kreis-Pokalsieger Nürnberg/Frankenhöhe Dinkelsbühl siegte am Dienstagabend erneut. Wegert (8.), Basli (48.) und Röttinger (76.) sorgten für einen klaren 3:0-Sieg gegen Katzwang. Während sich in Dinkelsbühl die Blicke so langsam Richtung Traumlos und neue Saison richten dürften, muss der TSV Katzwang um die Bezirksliga-Relegation bangen. Gegen Ezelsdorf oder Schwand muss die Niederlagenserie beendet werden, sonst droht Hofstetten noch am Kreisliga-Aufsteiger vorbeizuziehen.
Die Siegesserie ist gerissen: Der frisch gekürte Pokalsieger FC Wendelstein hat drei Tage nach dem Pokalcoup gegen Eintracht Alesheim deutlich verloren. Zu Gast beim TSV Heideck lag der bereits als Meister feststehende FCW früh zurück. Kammerbauer (14.) und Rusam (19.) stellten auf 2:0 aus TSV-Sicht. Masseck verkürzte zwar direkt im Anschluss, doch ein Heidecker Doppelschlag durch Kupsch (38.) und Kammerbauer (43.) entschied die Partie bereits vor der Pause. Bis zum Abpfiff blieb es beim 4:1. Für den FC Wendelstein ist es die erste Pflichtspiel-Niederlage seit dem 1. November 2025.
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